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THEMA: Harzer-Statik vs. MBaec Baustatik

Harzer-Statik vs. MBaec Baustatik 14 Nov 2019 12:57 #66196

  • Baumann
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Na ja habe auf:
www.harzerstatik.de/index.php/programme
einmal nachgesehen, bei über 130 Programme für den Tragwerksplaner
können ja auch nicht zig Wünsche offen sein ;-

Und was die vorbildhafte Transparenz von Programmaktualisierungen und Korrekturen im Detail angeht, na da könnte sich das ein oder andere Softwarehaus eine Scheibe von abschneiden.....
Ganz zu schweigen von der überaus kompetenten Hotline und qualifizierte Hilfestellung im Forum, also ich komme damit sehr gut zurecht.
Letzte Änderung: 14 Nov 2019 12:58 von Baumann.
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Harzer-Statik vs. MBaec Baustatik 14 Nov 2019 12:57 #66197

  • bueromensch
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hallo,
es gab die letzten 2-3 jahre immer nur 4 neue programme pro jahr. B)
mit dieser Version gibt es zusätzlich Druckvorschau & pdf-export,
falls ich mich nicht täusche. (Das zu implementieren macht ja auch Arbeit)

Mit diesen neuen Programmen machen Sie den "teuren und großen Herstellern" auch keine Konkurrenz,
sondern ergänzen deren Portfolio, egal ob mb, frilo, pcae, ... :)
MfG
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Harzer-Statik vs. MBaec Baustatik 14 Nov 2019 15:35 #66198

  • TWB
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Hallo zusammen.

Mal ehrlich, Harzer kann man ja von der Leistungsfähigkeit nicht unbedingt mit
den Platzhirschen vergleichen. Obwohl, wenn man es mal ins Preis/Leistungsverhältnis setzt ist es durchweg besser als viele Konkurenten.

Es hat auch einen entscheidenden Vorteil. Man gibt sein Gehirn beim Aktiviren des Programms nicht ab.

Ich finde es auch sehr schade das Herr Sommer nicht mehr mit im Team ist, der Mann war
wirklich ne Ikone auf seinem Gebiet. Es war sicher auch sehr stressig für ihn.

Was die kleinen Neuerungen angeht, es sind doch in der regel recht nette Sachen die einfach und unkompliziert den Altag etwas einfacher machen.

Ich hatte erlich auch bei Harzer noch nie das Problem das ich die Software mal an irgend-
einer Stelle nicht verstanden hab. Ja gut, bei etwas komplexeren Programmen wie dem exakten MW-Nachweis sollte man schon bissl wissen was wo in der Norm steht. Ansonsten sind
aber so ziemlich alle Module einfach und verständlich aufgebaut.

Momentan haben sie wieder was an der Oberfläche bei den neuen Modulen gemacht. Das finde ich ja gar nicht so toll, irgendwie sollte man doch einheitlich bleiben.

Was den Service angeht kenne ich nur eine Firma die so gut auf ihre Kunden eingeht und das ist d.i.e.

Ich hab lange überlegt ob ich mir mal was komplexeres und eierlegend-, wollmichsauricheres zulege, ...aber gibt es das wirklich? Meist sind es doch unübersichtliche Monster die zwar mit super Kompfort werben, aber letztendlich hängt man dann am Detail und versucht irgendwie zu verstehen warum die Software einfach nicht so will wie der User. Und die Hotlinie kostet meist viel Geld. Und gerade Fehler in der Software werden nicht so schnell behoben wie bei Harzer, da sind die einfach unschlagbar.

Also ich hoffe inständigst das sich die Firma Harzer ihrem Motto treu bleibt und
diese einfachen und tollen Programme bastelt und weiterhin diesen tollen Service bietet.

MfG - Thomas
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Harzer-Statik vs. MBaec Baustatik 15 Nov 2019 08:42 #66199

  • schröder
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Ja, mit dem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis hast du recht. Für den normalen Häusle-Statiker sind die Programme vollauf ausreichend. Bis auf selten gebrauchte Spezialprogramm wie z.B. Heißbemessung bei Stützen hat mir in dem Bereich noch nie was gefehlt.
Der Support im Forum ist auch top! War aber zu "Hr. Sommer Zeiten" merklich besser.

Mich stört die beschränkte Ausgabe. Ich bin scheinbar noch oldschool und erstelle meine Statiken in einem Word-Dokument (nicht nur ich, auch meine Kollegen), wo ich beliebig mit Überschriften, Seitennummerierung und Inhaltsverzeichnis spielen kann. Auch kann ich da problemlos was austauschen ohne die Nummerierung zu zurstören. mb und frilo haben dafür einen Dokumentenmanager. Harzer nur eine pdf-Ausgabe und eine rudimentäre rtf-Schnittstelle, die jetzt auch nicht weiter gepflegt wird wie ich in den letzten Foreneinträgen lesen musste. Das bedarf dann soviel händische Nachbearbeitung, dass auf längere Sicht ein paar Frilo-Module sich amortisieren würden.
Wie erstellen andere Ingenieurbüros eigentlich ihre Statik-Dokumente?
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Harzer-Statik vs. MBaec Baustatik 15 Nov 2019 09:03 #66200

  • DeO
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schröder schrieb:
Wie erstellen andere Ingenieurbüros eigentlich ihre Statik-Dokumente?

ich bin vor gut zwei Jahren nach 25 Jahren mit PBS voll auf MB umgestiegen. Insgesamt lege ich höchsten Wert auf eine durchgängige und lesbare Statik bei gleichzeitiger eleganter Benutzung. Kein Gebastel, kein Gefrickel aus x unterschiedlichen Programmen. Die Statik ist nicht für mich, sie ist für andere. Also zählt nur erstklassige Optik.

Für jede statische Situation wird genau das passende Modul verwendet und nicht versucht mit ähnlichen Modulen zu behelfen. Ein Ringbalken ist ein Ringbalken und kein einfacher Träger. Er hat gelegentlich Öffnungen durch Fenster. Das wird im Systemausdruck auch so als Ansicht dargestellt. Ich kann damit bis in die Skizzen im Ausdruck z.B. die U.Schale darstellen und berücksichtigen.

Der MB-Dokumentenmanager unterstützt das hervorragend. Ich erhalte ein automatisches Inhaltsverzeichnis in dem die Querschnitte mit ausgewiesen sind. Freut mich selbst bei der Kontrolldurchsicht zum Positionsplan und den Architekten auch. Ändere ich was in der Statik, ändert sich alles mit. Seitenzahl, Positionsbezeichnis und Querschnitt.

Bei den Lastübernahmen werden die Seitenzahlen mit ausgewiesen, wenn die Lasten aus anderen Positionen entnommen wurde. Auch das passt sich mit der Bearbeitung an.

Für externe Programme, bei mit z.B. PCAE für Platten, füge ich "freie Texte" für die Vorbeschreibung der Platte ein und dann den PCAE-Ausdruck als PDF. Blattkopf und Seitenzahlen kommen wieder aus dem Dokumentenmanager. Die PCAE-Ausdrucke brauchen entsprechend keinen Blattrahmen.

Hinzu kommt, dass ich mir von MB das kleine "MB-Excel" geholt habe und so kleine Nachweise excel-mäßig selbst stricke. Die Eingangswerte, z.B. Auflagerlasten, kann ich damit direkt automaisch aus Vorpositionen entnehmen und die Ergebnisse auch wieder in weitere Positionen weitergeben. So passt sich auch das bei Änderungen ohne Zutun an und es gibt ein Layout.

Für Detailskizzen gibt es den MB.Skizzeneditor. Auch der ist zwar etwas störrisch, aber die Ergebnisse sind gut und sie fügen sich voll in die Positionen mit ein. Durchgängiges Layout.

Positionspläne werden via Allplan erstellt. Das Vorwort mit Word.

Am Ende steht eine einzige PDF-Datei, die durchaus 20, 30 bis 60 MB hat, je nach Situation.
Letzte Änderung: 15 Nov 2019 10:19 von DeO. Begründung: Rechtschreibung
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Harzer-Statik vs. MBaec Baustatik 15 Nov 2019 09:39 #66201

  • TWB
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Früher war ich von mb auch total begeistert.
Es hängt für mich an folgenden Punkten warum ich weg bin von mb:

- Die Hotline kann richtig teuer werden
- Es dauert teils sehr lange bis Macken korrigiert werden
- Auf Kundenwünsche wird nicht richtig eingegangen, statt dessen
wird ein Programm gebaut von dem die Programmierer und mb-Programmdesigner
denken das es gut für den Endanwender ist.
Ich komm zum Beispiel überhaupt nicht mit der neuen Oberfläche klar,
das ist total ermüdend
- MicroFE ist mir zu umständlich, das kann d.i.e viel besser
- In der Baustatik muss man immer die Module schließen um neue
zu öffen, das wir auch schnell ermüdend wenn man sich immer merken
muss was man grad irgendwo in die Vorbemerkungen geschrieben hatte
- Vicado wird hoch gepriesen, aber in der Anwendung halte ich es für
viel zu kompliziert vom Handling her

Aber das ist ja nur mein Standpunkt, den sieht ja jeder anders. Andere sind eben
total begeistert.

Bei Harzer muss ich mein Dokument aus Einzel pdfs zusammendrucken und dann durchnummererieren. Einzelne Seiten die sich schlecht in Harzer bearbeiten lassen
hab ich mir als Word Vorlagen von der Optik exakt passend gemacht und drucke die
dann einfach dazwischen. Inhaltsverzeichnis schreib ich einfach von Hand. Drucken generell mit pdf24, Nummerieren mit identpdf. Das klappt alles erstaunlich gut.
Skizzen mach ich entweder oldschool von Hand ode rmit DIGCAD. Das geght beides ziemlich flott. Und für die komplizierteren Sachen gibts ja d.i.e, auch sehr angenehm und vor allem nicht ermüdend.

Hab auch mal ne Zeit lang die Dokumente komplett in Word gebaut, das geht mit Formatvorlagen und nem ordentlichen Inhaltsverzeichnis auch sehr angenehm und flott.
Da kann man ja dann mit dem Navigationsbereich schnell an jeden Punkt springen wo man im Text hinwill, vorausgesetzt man hat die Überschriften mit Formatvorlagen versehen.

Auch excel ist nunmal excel, das kann man überall einbinden.

Bei mb ist es halt so das sie mit speziell auf mb zugeschnittenen Modulen die Leute auch dauerhaft binden wollen. Wenn ein Büro über Jahre hinweg mit mb gearbeitet hat ist es ja auch schwer alles über Bord zu werfen. Man muss ja manchmal immer noch an seine Daten ran.
Und das wissen die Leute bei mb ganz genau. Ist vielleicht nicht schön das zu sagen, aber ich hab da eben das Gefühl als wenn die Nutzer da ganz bewusst an der langen leine gehalten werden. Aber ich hab immer noch einen freien Geist und den press ich nicht in eine vorgegebene Benutzerumgebung.

Ist halt ne Überzeugungssache. ...deshalb kann man Software aber auch nicht so richtig vergleichen, jeder tickt halt anders, Gott sei dank.
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