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D.I.E. Baustatik- Software
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Die Zukunft der Software für Gebäudestatik?

Re: Die Zukunft der Software für Gebäudestatik?

07 Okt. 2013 21:26
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Hallo Deo,

bin deiner Meinung, mache die Bewehrung auch 3D (aber anderes CAD) und
dies hat viele Vorteile, einige hast du schon beschrieben.
Für mich ist das Größte: ich brauche die Eisen und Biegeformen nicht errechnen,
das Software macht es automatisch.

Grüße, Sergej

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Re: Die Zukunft der Software für Gebäudestatik?

07 Okt. 2013 21:35
#
Sergej schrieb: bin deiner Meinung, mache die Bewehrung auch 3D (aber anderes CAD) und
dies hat viele Vorteile, einige hast du schon beschrieben.
Für mich ist das Größte: ich brauche die Eisen und Biegeformen nicht errechnen,
das Software macht es automatisch.

Ich scheue mich vor einer klaren Bewertung, da ich die Fähigkeiten von modernen 2D-Systemen nicht kenne. Da immer noch viele erfahrene Konstrukteure darauf schwören und 3D meiden muss ja was dran sein. Allerdings erinnere ich mich auch an die ganz alten Konstrukteure. Die schworen auf Tuschefüller und Zeichenmaschine und wollten nicht an CAD ran.

Das beste System ist das, welches man beherrscht. Wenn es aber um einen Neustart geht würde ich 3D den Vorzug geben. Aber ... die Dinger müssen auch schräge Bewehrung (im wahrsten Sinne des Wortes) beherrschen, ohne das man drei Stunden forschen oder nach Alternativen suchen muss. Schiefe Platte mit schräger Flächenbewehrung und so weiter. Entweder richtig 3D oder gar nicht.

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Re: Die Zukunft der Software für Gebäudestatik?

07 Okt. 2013 21:47 - 07 Okt. 2013 21:51
#
Hallo Deo,

das ist richtig was du schreibst...Man muss das Handwerk beherrschen.
Aber CAD ist nur eine "Maschine" ...
Ich mache es folgendes: bevor ich ein Eisen in CAD eingebe, habe ich es übeprüft,
ob es "reinpasst oder nicht", d.h., ich mache mir auch 2D-Skizzen, bevor ich etwas
am Computer "male". Im Endeffekt setze ich meine 2D-Skizzen in eine 3D-Bewehrung
in CAD-System. Die "Maschine" kann nicht denken, und bedarf 100% Unterstützung
des Konstrukteurs (siehe auch Beitrag von statiker99).

Grüße, Sergej
Letzte Änderung: 07 Okt. 2013 21:51 von Sergej.

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Re: Die Zukunft der Software für Gebäudestatik?

08 Okt. 2013 07:05
#
Für mich ist das Größte: ich brauche die Eisen und Biegeformen nicht errechnen,
das Software macht es automatisch.
Wie meinst du das?
In einem 2D Programm berechnest du doch auch keine Eisen und Biegeformen. Du zeichnest im Schnitt eine z.B.: 2D Polylinie und mit einem Klick wird diese in ein Eisen umgewandelt (Inkl. Längen, Radien, Gewicht, Stückliste usw.)

Grüsse

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Re: Die Zukunft der Software für Gebäudestatik?

08 Okt. 2013 08:12
#
hi,
HoBau schrieb: .. einfach mal eine Präsentation per Fernwartung ansehen!
Sie werden 3D Bauklötze staunen!

präsentationen unterliegen eigengesetzlichkeiten ;)
wie gut/schlecht funktioniert das einlesen von 3d-architektenplänen?
zb. aus 3d-daten von acad/revit, allplan oder 2 1/2-d-daten von
vectorworks o.ä.?
(allerdings fragen wir uns manchmal, ob wir das überhaupt wollen ..
wenn bereits planimetrische darstellungen der planungsgötter nur
so vor fehlern strotzen)



hi,
statiker99 schrieb: .. Als pro – Argumente wurden bessere Visualisierung und Kollisionsprüfung genannt.

Überzeugt hat mich das bisher nicht.

Für mich ist wesentlich, daß die Bewehrung einfach einbaubar ist ..

ich habe mich seit knapp 10 jahren nicht mehr intensiv mit 3d-bew.cad
befasst, weil mir die diskrepanz zwischen werbegetöse und zeichenrealität
nicht gefiel ;)

wenn es also nur 2 pro-argumente gibt .. ist das a bisserl wenig.
im stahl- u. holzbau sehe ich einen wesentlichen vorteil von "3d" im
schnelleren UND sichereren konstruieren eines 3d-modells. mit welchem
aufwand aus dem 3d-modell pläne abzuleiten sind, ist ein anderes thema.

wenn das 3d-modell in wirklichkeit nur ein 2 1/2-d-modell ist, wenn der
aufwand grösser ist, als in 2d (oder bestenfalls gleich) .. dann ist ja alles klar.


grüsse, markus
Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde

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Re: Die Zukunft der Software für Gebäudestatik?

08 Okt. 2013 08:54
#
Hallo zusammen,

ich habe noch den Bericht eines Kollegen von vor 3 oder 4 Jahren im Ohr:

Einer seiner besten Konstrukteure hat eine komplexe Stahlkonstruktion in 3D konstruiert. Es gab eine Vielzahl von Änderungen seitens Bauherrn und "Planungsgott". Nach dem Projekt ging der Konstrukteur in den Krankenstand mit dem Befund "Burn-Out" (ich weiß, dass ist derzeit der Standardbefund, wenn der Arzt nicht mehr weiter weiß...).

Grüße eines immer-noch-mit-2D-Zeichnenden

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