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HOAI und Honorarzonen in der Tragwerksplanung

Re: HOAI und Honorarzonen in der Tragwerksplanung

13 Dez. 2022 12:19
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Ist keine Hochbaustatik, aber trotzdem TWP.
Das ist schon klar, daß ich dieses Spiel nicht mitspiele. Ich kann dort auch nicht den Leistungsumfang entsprechend kürzen. In Analogie zur EFH-Statik: du kannst dann nicht sagen, nagut für das Geld rechne ich eben nur den Keller. Mache ich den billigen Preis über die Qualität, habe ich im besten Fall dann Ärger mit der Versicherung - das fällt aus.
Mich nervt nur diese Dreistigkeit der AG, soviel zu der Frage "geht's noch schlimmer". Geh mal zum Bäcker und sag, ach nö die 4 € für das Brot sind mir zuviel, ich will da nur 2 € geben. Das traut sich keiner von denen, aber in unserer Branche ist das "üblich".

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Re: HOAI und Honorarzonen in der Tragwerksplanung

13 Dez. 2022 12:29
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...Geh mal zum Bäcker und sag, ach nö die 4 € für das Brot sind mir zuviel, ich will da nur 2 € geben...
 
Das stellst Du nur falsch an.

Die Brote vom Vortag kosten oft nur die Hälfte.
Du musst also hingehen und für morgen ein Brot von heute vorbestellen.
Und weil Du schon mal da bist, nimmst es eben gleich mit.
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Re: HOAI und Honorarzonen in der Tragwerksplanung

13 Dez. 2022 13:20
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Wenn man 12.000€ für die Statik eines EFH braucht, dann ist das Gebäude etweder sehr groß oder sehr eigen. Ansonsten muss man sich die Frage gefallen lassen, wofür man bei einem EFH > 3 Wochen für die Statik braucht.  12 k € für Statik + Bewehrungspläne sind bei einem EFH hingegen durchaus darstellbar.

Was die gerne erwähnten Alternativuntersuchungen bei einem EFH sein sollen, bleibt auch offen.
Nennenswerte Preiseinsparungen? - Wo bitte sollen die denn liegen bei einem EFH?
Deckenstärken? . Ein paar Gramm Bewehrung? Sparren werden auch kaum weniger hoch werden wg. Wärmeschutz. Wandstärken sind auch eher konstruktiv im sinnvollen Bereich gewählt und davon kommt man nicht weg.

Diese Preiseinsparungen können doch höchstens dann kommen, wenn sich die Planer vorher in ihren Annahmen ganz furchtbar verhauen haben, was auch nicht gerade für Fachkompetenz spricht.

Klar, es gibt preisliche Untergrenzen die man nicht unterschreitet. Auf jeden Fall. Aber hart teuer sein ist eben auch kein Indiikator für besonders gutes Arbeiten.


 
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Re: HOAI und Honorarzonen in der Tragwerksplanung

13 Dez. 2022 13:27
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Wenn ich schreibe "keine Hochbaustatik", dann schließt das EFH ein.
Drehen sich denn beim Thema Statik immer nur die Gedanken um Gebäude? Das ist doch wie bei einem Koch, der nur Bratkartoffeln kann .
Rechnet hier keiner Brücken, Stützwände, Becken, Erddämme?

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Re: HOAI und Honorarzonen in der Tragwerksplanung

13 Dez. 2022 13:30
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Wenn ich schreibe "keine Hochbaustatik", dann schließt das EFH ein.
Drehen sich denn beim Thema Statik immer nur die Gedanken um Gebäude? Das ist doch wie bei einem Koch, der nur Bratkartoffeln kann .
Rechnet hier keiner Brücken, Stützwände, Becken, Erddämme?
 

Dich meinte ich auch gar nicht. Das es bei Dir nicht um EFH ging, hatte ich wohlbemerkt. Alles gut.

Die Interpretation Richtung EFH kam aus anderer Ecke und da sage ich, dass wenn man 12k€ für die Statik eines EFH wirklich braucht, das schon ein sehr besonderer Entwuf mit unüblicher Größenordnung sein muss. Ich habe mal überschlagen ... nach HOAI könnte man so bei 2.100 m€ umbauten Raum liegen.
 

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Re: HOAI und Honorarzonen in der Tragwerksplanung

13 Dez. 2022 14:02
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12000 sind 0,6×12000 = 7200 Euro bis LP4. Das kriegst du?

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