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Student benötigt Hilfe bei Bemessung einer Stahlhalle 19 Feb 2021 13:34 #70392

KaiF hat die möglichen Systeme gut erklärt.
Ich denke, dass für dich eher ein Zweigelenkrahmen (Gelenke oben auf der Stütze)
in Frage kommt, es ist ausführungstechnisch sicher sehr schwierig eine biegesteife
Ecke zwischen Stütze und Fachwerkbinder auszuführen.
Ein Dreigelenkrahmen (noch ein Gelenk am First) wird auch ausscheiden, da dann über den
Bogen große Horizalkräfte auf den Stützenkopf wirken.
(Das geht nur gut, wenn am Fußpunkt des Bogens gute Widerlager vorhanden sind.-
Da ist ja ein Beispiel in der o.g. Broschüre)
Also unten gut einspannen, in Längsrichtung Verbände....

Weiterhin viel Erfolg.

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Letzte Änderung: von FischerH.

Student benötigt Hilfe bei Bemessung einer Stahlhalle 19 Feb 2021 14:04 #70394

Moin,
sollen Ober- und Untergurt gebogen werden ?
Muss es Stahl sein ? Schreit nach Holz.
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Letzte Änderung: von HerrLehmann.

Student benötigt Hilfe bei Bemessung einer Stahlhalle 19 Feb 2021 14:09 #70395

Der Anschluss Binder/Stütze ist vorgegeben, den darf ich nicht verändern und muss gelenkig sein.
Ich werde den Prof einfach ignorieren und eingespannte Stützen verwenden. Er muss da evtl etwas falsch verstanden haben.

Mein eigentliches Problem war die Dacheindeckung aufgrund des Bogens. Der Prof sagt aufgrund der Bogenform kann die Dacheindeckung nur als Einfeldträger wirken (Polygonzug).
Der Obergurt des Binders ist gekrümmt der Untergurt gerade.
Nun meine Frage: Wie berechne ich die Auflager über die Breite von 18m? Es sind dann ja 6 Einfeldträger mit unterschiedlichen Höhen.
Ich dachte erst einmal die erforderliche Höhe des Fachwerkträgers berechnen.
Und dann die Bogenform als Funktion bestimmen?

Normalerweise würde ich einfach in den Lehrstuhl gehen und dort fragen, aber dank der aktuellen Situation geht das leider nicht.
Habe mal eine kleine Zeichnung angehängt, um zu verstehen was ich meine.
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Student benötigt Hilfe bei Bemessung einer Stahlhalle 20 Feb 2021 07:52 #70403

entweder gelenk am anschluss binder/stütze + stützenfusseinspannung, oder biegesteifer anschluss binder/stütze + gelenkiger fuss. letzteres ist üblich.
wenn du später mal fusseingespannte stahlstützen für ordinäre hallen planst, kommt der (hoffentlich fitte) stahlbauer und wirft das über den haufen.

warum das "aufgrund Bogenform kann die Dacheindeckung nur als Einfeldträger wirken"?
denkt der prof. an geschuppt verlegte bleche? bombierte blechen lösen das problem.

"Nun meine Frage: Wie berechne ich die Auflager über die Breite von 18m? Es sind dann ja 6 Einfeldträger mit unterschiedlichen Höhen."
die frage braucht evtl. eine prise präzisierung.
Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde

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Student benötigt Hilfe bei Bemessung einer Stahlhalle 20 Feb 2021 13:48 #70406

Ich weiß nicht genau, wie das statische System aussehen soll. Das es ein Einfeldträger sein soll hat der Prof gesagt, aber ich bin mir nicht über die Lasteinzugsbreite klar.
Ich habe mal ein Beispiel hochgeladen, dort haben wir eine Halle mit Flachdach behandelt.

Ich frage mich wie die Last auf die Pfetten durch den Bogen wirkt? Wie im Beispiel bei dem Flachdach?
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Student benötigt Hilfe bei Bemessung einer Stahlhalle 20 Feb 2021 15:25 #70407

Unabhängig von der letzten Frage.

Der Anschluss Binder/Stütze ist vorgegeben, den darf ich nicht verändern und muss gelenkig sein.
Ich werde den Prof einfach ignorieren und eingespannte Stützen verwenden. Er muss da evtl etwas falsch verstanden haben.


Wenn der Professor eine gelenkige Lagerung fordert, können Sie das nicht so einfach ignorieren.
Es sieht erst mal kompliziert aus, den Anschluss vom Bogenfachwerk an die Stütze zu realisieren. Lösen Sie sich mal von der Idee, die Stützen aus einem Vollwandprofil auszubilden.
Hallen mit Fachwerkbögen werden schon seit über hundert Jahren gebaut. Denken Sie an Bahnhofshallen. Es hindert Sie niemand daran, die Stützen ebenfalls als Fachwerk auszubilden.

Zur letzten Frage.
Links von der Pfette die halbe Einflussbreite und rechts davon die halbe Einflussbreite unter Berücksichtigung des jeweiligen Winkels und ggf. Erhöhung der Kräfte in Abhängigkeit von der Art der Dachhaut, die durchlaufend sein kann.

Nach meinem Eindruck eine anspruchsvolle Aufgabe, vom Entwurf bis zur Berechnung.
Wie konkret soll denn das alles werden ?

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