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Verstärkungen der Bodenplatte - Vouten 26 Mär 2014 12:25 #51478

Hallo GustavGans!

Es ist ein Beispiel, aber in der Regel geht es hierbei meistens um Wohnhäuser mit 6-8 Geschoßen und Grundflächen von 400-1600m².

SG Gospar

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Verstärkungen der Bodenplatte - Vouten 26 Mär 2014 12:32 #51479

:laugh:

Wir haben komplett aneinander vorbei geredet.

Bei solch hohen Lasten mag die ganze Geschichte Sinn machen.
Me transmitte sursum, Caledoni!

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Verstärkungen der Bodenplatte - Vouten 26 Mär 2014 12:38 #51480

GustavGans schrieb: :laugh:

Wir haben komplett aneinander vorbei geredet.

Bei solch hohen Lasten mag die ganze Geschichte Sinn machen.


jep, ich hatte auch Fundamente in üblichen Dimensionen erwartet.

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Verstärkungen der Bodenplatte - Vouten 26 Mär 2014 13:41 #51481

Vouten sind bei uns in Österreich durchaus üblich... auch bei kleinen Bauvorhaben.
Wir machen das ständig und haben bis jetzt noch nie Probleme bei der Ausführung gehabt.

Also eine Bitte an unsere Betonbauspezialisten: Helft dem Kollegen einfach die Bewehrung richtig und witschaftlich zu berechnen.

@FEM:
Für dieses Problem ist das meiner Meinung nach einfach falsch.
Maßgebend ist der Stanzkegel der sich im Bruchzustand dann quasi auf den Boden legt... (das unabhängig von Linsenbildung oder anderen Sachen)
Ich habe irgendwas von 50% von Sigma_zul im Kopf, die Fläche welche man in Rechnung stellen darf, steht im EC2

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Verstärkungen der Bodenplatte - Vouten 26 Mär 2014 14:18 #51482

Hallo cebudom (oh du gleichleidender unter den Ö-Normen ;) )!

Die Regelung mit den 50% gilt nur dann wenn man den kritischen Umriss a nicht iterativ rechnet, sondern vereinfachend mit a=d annimmt. Wenn man hingegen genau und iterativ rechnet, darf man die gesamte Bodenpressung abziehen.

@FEM:
Für dieses Problem ist das meiner Meinung nach einfach falsch.
Maßgebend ist der Stanzkegel der sich im Bruchzustand dann quasi auf den Boden legt... (das unabhängig von Linsenbildung oder anderen Sachen)

Kannst du das noch ein wenig erläutern. Ich verstehe es nicht ganz.

Danke für den Beitrag,
SG Gospar

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Verstärkungen der Bodenplatte - Vouten 27 Mär 2014 05:37 #51493

Hallo!

Es sind mehrere zusätzliche Themen aufgekommen und wurden besprochen: Kosten, Schalungsaufwand, ...

Ich möchte hier noch ein paar Punkte zur Statik sammeln welche genannt wurden und noch offen sind.

@Statiker99:

Sie sprechen von „tatsächlichen“ Bodenpressungen. Die kennen Sie nicht, bestenfalls die rechnerischen.

Das ist wahr. Aber ist nicht die ganze Konstruktion ein Gedanken- und Rechenkonstrukt. Klar vestehe ich, dass der Boden als Material durchaus inhomogen ist und hier größere Streuungen als im Beton oder gar Stahl zu erwarten sind. Da sind aber auch die vom Bodengutachter getroffenen Materialparameter entsprechend vorsichtiger angegeben.

Schub- bzw. Durchstanznachweise sehe ich da etwas kritischer. Lass die Verdichtungsarbeiten im Bereich der Verstärkungen mal etwas schlampiger sein, schon
zieht es die Pressungen nach draußen.

Mag sein, aber da vertraue ich doch dem Ausführenden.
(Habe ich das tatsächlich jetzt geschrieben ;) )

Lass den Baugrund etwas schlechter sein im Bereich der Verdickungen, schon zieht es die Presuungen nach draußen.

Das sollte im Bodengutachten berücksichtigt sein - Materialparameter.

Mehrere Meter Grundwasser, schon zieht es die Pressungen nach draußen.

Klare Sache - das muss man so rechnen. Aber mit einer min-Umhüllenden sollte das schon funktionieren.

Außerdem dürften nur die Pressungsanteile abgezogen werden, die direkt aus der betreffenden Stützenlast kommen und nicht aus Nachbarstützen.

Klare Sache - statisches Gleichgewicht.

Außerdem ist der Boden nicht immer so gleichmäßig wie im Bodengutachten beschrieben (Thema Grenzwertbetrachtung, Wannenlage / Sattellage).

Guter Punkt...

SWie funktioniert in der Schrägen eine vernünftige Verdichtung bzw. wie werden Auflockerungen in diesem Bereich sicher vermieden?

Hierzu habe ich mir verschiedene Gedanken gemacht. Grundsätzlich wird alles lockere abgetragen und mit Magerbeton bzw. Unterlagsbeton aufgefüllt. Sollte also nicht so schlecht wie eine Anschüttung sein.
Wie wirkt sich aber die Neigung auf den Bodendruck aus? Kann sich hier eine horizontale Komponente einstellen. Grenzbetrachtung=Wasserdruck. Das Erdreich ist "eingeschlossen". ... ???

@cebudom:

Maßgebend ist der Stanzkegel der sich im Bruchzustand dann quasi auf den Boden legt... (das unabhängig von Linsenbildung oder anderen Sachen)

Das heißt, man betrachtet das Ganze nach dem Riss und nach einer evtl. sich einstellenden Setzung nach dem Riss?
Hier kommt noch eine Frage in diesem Zusammenhang, die auch die Literatur nicht eindeutig angibt: Ist Durchstanzen ein duktiler oder spröder Vorgang?

SG, Gospar

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