Biegedrillknicken verhindern mit Steifen
- sebwhite
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Re: Biegedrillknicken verhindern mit Steifen
21 Okt. 2020 09:03Also Meister und Petersen hatte ich schon durchgeblättert - dort gibts keinerlei Angaben dazu
Hier ne kurze Rechersche:
Petersen: Stahlbau: 5.3.6.3 Verzwigungslösungen für den Biegedrillknicknachweis - Ausg.2013 - ab S.374
Kollbrunner / Meister: Knicken Biegedrillknicken, Kippen: 9. Zusätzliche Einflüsse, Grenzen der Anwendung.... - Ausg.1961 - ab S.185
Kuhlmann: Stahlbau Kalender 2009: 6.3.5 Elastische Wölbbehinderung durch Kopfplatten - Ausg.2009 - ab S.332
Kindmann: Stahlbau 2: 10.5 Stabilisierung durch konstruktive Details - Ausg.2008 - ab S.341
Aber mittlerweile kann man solche Fälle auch mittels FEM untersuchen (CodeAster, Elmer, Calculix...)
Grüsse in meine Heimat
Planung ist die Substitution des Fehlers durch den Irrtum.
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- Megapond
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Re: Biegedrillknicken verhindern mit Steifen
21 Okt. 2020 11:12
M. E. kommt man mit EC und dem Ersatzstabverfahren und irgendwelchen Vermutungen über die Wirksamkeit von Trägeraussteifungen nicht groß weiter, denn dazu ist die Aufgabe zu speziell.
Das ist doch wieder irgend so eine Studienarbeit?
Praktische Ratschläge sind hier nicht im Sinn der Aufgabenstellung. Als Praktiker hätte ich als erstes versucht, diese komische Federkonstante wegzubekommen und die Dachaussteifung verstärkt und im Bereich der Voute eine mittlere Steifigkeit angenommen. Und wenn das alles nix nützt, einen höheren Träger genommen.
Aber das ist hier nicht der Weg und das Ziel.
Zu dem Thema Kippen bei gevouteten Trägern gibt es eine Dissertation, Isabell Strothmann, Zum Biegedrillknicken von biegebeanspruchten I‐Profilen mit und ohne Voute. Der Vorteil der Arbeit besteht auch darin, dass im Einleitungsteil das Thema Biegedrillknicken von den Grundlagen her ausführlich aufgerollt. Ich halte das für sinnvoll, um überhaupt erst mal zu wissen, um was es sich hier überhaupt dreht.
Und ohne Th. II. Ordnung und Rechenprogramme kommt man auch nicht weiter. Denn was nützt mir irgendein konstruktiver Hinweis, wenn ich nicht weiß, was ich nun rechnerisch annehmen soll.
Das ist doch wieder irgend so eine Studienarbeit?
Praktische Ratschläge sind hier nicht im Sinn der Aufgabenstellung. Als Praktiker hätte ich als erstes versucht, diese komische Federkonstante wegzubekommen und die Dachaussteifung verstärkt und im Bereich der Voute eine mittlere Steifigkeit angenommen. Und wenn das alles nix nützt, einen höheren Träger genommen.
Aber das ist hier nicht der Weg und das Ziel.
Zu dem Thema Kippen bei gevouteten Trägern gibt es eine Dissertation, Isabell Strothmann, Zum Biegedrillknicken von biegebeanspruchten I‐Profilen mit und ohne Voute. Der Vorteil der Arbeit besteht auch darin, dass im Einleitungsteil das Thema Biegedrillknicken von den Grundlagen her ausführlich aufgerollt. Ich halte das für sinnvoll, um überhaupt erst mal zu wissen, um was es sich hier überhaupt dreht.
Und ohne Th. II. Ordnung und Rechenprogramme kommt man auch nicht weiter. Denn was nützt mir irgendein konstruktiver Hinweis, wenn ich nicht weiß, was ich nun rechnerisch annehmen soll.
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- vsbalint
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Re: Biegedrillknicken verhindern mit Steifen
03 Nov. 2020 15:48
Ich kann Ihnen vorschlagen die Berechnung mit Consteel erstellen.
Biegedrillknicken kann man direkt berechneng. Örtliche Wölbungsfeder an Stellen der Steifen kann definiert werden
consteelsoftware.com/de/
MfG
Bálint
Biegedrillknicken kann man direkt berechneng. Örtliche Wölbungsfeder an Stellen der Steifen kann definiert werden
consteelsoftware.com/de/
MfG
Bálint
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