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@prostab
da stimme ich voll zu: bei von mir verwendeten mb-programmen geht anfangs viel Zeit drauf, die Ausgabe so abzuspecken, daß nur sinnvolles drinbleibt. Es bleibt immer noch umfangreich. Andrerseits nehmen einem doch die Lastnormen, die umfangreichen Nachweise (Holzbau, Verbindungen !!!) und die Kombinatorik jede Möglichkeit, eine statische Berechnung kurz und knapp auszuführen. Und für Dinge, die ein Programm nicht bewältigen kann, hilft analog zur früheren Handrechnung eine Excel-Tabellenkalkulation oder das ähnlich aufgebaute S018 von mb mit Einbindung in die Positionen des Programms. Gruß Wolfgang |
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prostab schrieb:
Neulich hat sich ein Bauträger bei mir über die "Statiker" beschwert. Er hat mir dazu eine Berechnung gezeigt (2-gesch. MehrFamHaus, Tiefgarage). Der erste dicke Ordner umfasst schon 1200 Seiten. Der Aufsteller benutzt eines der oben häufig genannten und empfohlenen Programme. Hallo, frag mal den bauträger, wieviel er für die statik bezahlt hat. kostenlosen käse gibt es nur in der mäusefalle... gruß |
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prostab schrieb:
Wie hat neulich ein älterer Kollege gesagt: "der Computer hat die Schönheit der Statik zerstört". Dem kann ich selbst nicht zustimmen, aber ich würde sagen "die neuen Normen haben die Schönheit des Konstruktiven Ingenieurbaus zerstört". Hallo, lass doch den älteren kollegen nach neuer normung zu fuß rechnen. wieviel verdient er dann? 20ct pro stunde gruß |
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Andy41 schrieb:
mit dem Argument ist das so eine Sache. Man ist ja nicht gezwungen mit Bauträgern zusammen zu arbeiten. Wenn Anfragen von denen bei mir kommen reagiere ich nicht einmal darauf. |
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prostab schrieb:
Danke und Amen ! Ja der Altmeister hat leider recht. Ich gehöre zu den jüngeren Semestern, und muss sagen, das ist schon so...zwar schaffe ich es so eine Statik auf 'nur' 200 Seiten unterzubringen, trotzdem ist es irgendwie frustrierend. Ich habe fast alles mit dem Eurocode im Studium gelernt, aber wenn ich etwas neues machen muss dann muss ich mir alte Bücher und Normen durchlesen, um erstmals abschätzen zu können was die hundert Beiwerte im Eurocode bedeuten. Was ich auch im Studium vermisse ist das konstruktive Denken... das kommt überall zu kurz, in jedem Fach! Wenn ich so mit den älteren Kollegen rede dann muss ich an einen Baggerfahrer früher und jetzt denken. Früher hatte man drei Schalter einer rauf-runter einer links-rechts und einer vor-zurück Damit konnte man mit etwas Erfahrung schön das Ziel erreichen, auch wenn es nicht so perfekt auf Millimeter war. Von mir aus kann man es mit statischer Nutzhöhe, Spannweite, Siga-zul vergleichen. Jetzt so scheint es mir, ist man ein High-Tech Buggerfahrer und statt drei Schalter, hat man 1000 Knöpfe ... damit könnte man im Prinzip auf Micrometer genau arbeiten, aber in Wirklichkeit sitzt man da in seiner Kabine wie ein Affe und hofft durch Zufall die richtigen zu drücken. Mit etwas Glück und Hausverstand kann man sich vom Affen zum Primaten hocharbeiten, aber vor lauter Normen-Bäumen sieht man den Wald nicht. Die komplexität der Normen verdeckt die Sicht auf das Wesentliche...man wird vom Konstrukteur zum Rechenknecht degradiert |
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Hallo, Cebudom schrieb:
vor lauter Normen-Bäumen sieht man den Wald nicht. Die komplexität der Normen verdeckt die Sicht auf das Wesentliche so isses meint galapeter97 |
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