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Gast
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wie ql2/99 in bayern, intensiv beobachtet bei meinem elternhaus: unfassbar, wie zäh die lumpigen drähte im holz halten - erst recht, wenn die deutlich mehr als 12d einbinden. in franken, bei mehreren alten, steilen, dächern, ebenfalls eher zu fest als zu locker. das alles ist unabhängig von den regelungen. Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde |
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Nach ETA Einbindetiefe abweichend von DIN EN 1995-1-1, sogar 14 x dn.
Also keine Bedenken. |
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Letzte Änderung: von Jörg.
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Mal zum Thema, habe ich noch nie gesehen daß jemand Dachlatten nachweist, oder .....
Ich sage, die Statiker verwahrlosen langsam, oder sind zu faul geworden. Es wird zu wenig nachgewiesen, keine Vorgaben gemacht, man geht davon aus: - Der Erdbauer weiß schon was Er macht - Der Maurer weiß schon was Er macht - Der Zimmermann weiß schon was Er macht Es ist die Verantwortung des jeweilige Unternehmers ..., der muß das wissen. ....... Es wird zuviel Spielraum gelassen, man ist der Meinung, "der" muß das Wissen. Es werden grundsätzlich keine Verbindungen/Verbindungsmittel nachgewiesen. Man verweist auf "zimmermannsmäßige Verbindung". Geht mal auf deutsche Baustellen, speziell im privaten Bereich. Da wird euch schlecht, wie Fachunternehmer schludern. Fundanmente werden je nach tagesform mal 4m, oder 6m lang betoniert, Oh wir haben noch drei Stunden Zeit,bestell mal ne Fuhre Beton. Betonierfugen noch nichteinmal abgetreppt. Ug-Leitungen werden durch Fundamente geführt, weil man zu faul ist sie tief genug innerhalb der Bodenplatte zu verlegen Ist natürlich auf der Außenseite der Bodenplatte fatal, (frostfrei) Geforderte Biegeradien/Verlegetiefen von Leerrohren für die Versorger werden ignoriert. Der Hinweis auf Architektenzeichnungen, die suggerieren man könnte nur aus 45°-Bögen einen 1m Biegeradius herstellen, ist einfach falsch, aber sehr verbreitet. Fundamente werden grundsätzlich nicht mehr geschalt, falsche nicht zugelassenne Dämmung als Schalungsersatz benutzt. Abgesehen davon, daß man für eine normgerechte Gebäudeabdichtung die Dämmung wieder teilweise entfernen muß. Danach feststellt, man muß zuerst einen geeigneten Untergrund herstellen, damit die Gebäudeabdichtug fachgerecht eingebaut werden kann. Planziegel werden im Tauchverfahren verlegt, Mörtelfuge fast nicht vorhanden. Zumindest nicht flächendeckend, wie gefordert. Überbindemaße, Verzahnung des Mauerwerks einfach ignoriert. Einfachste Mauerregeln werden ignoriert, aus Zeitgründen, fehlendem Transport von Fachwissen, Verlust von Fachwissen durch Aufteilung und Zerstückelung von Gewerken. Ringanker werden betoniert ohne je einen Rüttler gesehen zu haben. Der Zimermann wundert sich warum es so leicht ist die Pfetten zu verankern. Von UVV gar nicht zu sprechen, besonders Absturzschutz! Ich kam mal während dem Fundamentaushub auf eine Baustelle, habe einen Bauhelm getragen, das erste Wort vom Polier: "Damit Sie das gleich wissen, Ich trage hier keinen Helm!" War Sommer und heiß. Hätte normalerweise die BG anrufen sollen. Alles sofort erkannt, der Polier hat die schlechteste Arbeit abgeliefert die ich je gesehen habe. Was ich sagen möchte: Heute müsen private Bauherren für Ihren Traum 650.000 bis 750.000 Euro bezahlen. Da ist es mir eine Ehre eine Dachlatte nachzuweisen, darauf hinzuweisen eine Schrägnagelung ist nicht erlaubt.(althergebrachte Zimmermannsregl) Glatte Nägel sind nicht mehr Stand der Technik .... Deswegen auch meine Bedenken zum Einsatz von Klammern. Und ja ich weise jede kleine Latte nach, jede Verbindung, mache auf Plänen Hinweise zur Ausführung ... . Das bin ich meinem Auftraggeber der mir 7.000 - 8.000 Euro für eine Staik bezahlt, schuldig.
Folgende Benutzer bedankten sich: Jupp
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Letzte Änderung: von Jörg.
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Da kann ich dir nur voll und ganz unterstützen... aber eine Dachlatte geht bei mir zu weit. Beste Grüße
Folgende Benutzer bedankten sich: DeO
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