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Resultierende Kraft durch Windbeanspruchung auf aussteifenden Rahmen 22 Jul 2021 15:10 #71794

luca.bm post=71792 schrieb: @prostab: Auf welches Verfahren aus den Bautabellen beziehst du dich?

Das findet man im Kapitel Stahlbetonbau im Unterkapitel Räumliche Steifigkeit und Stabilität.

es

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Resultierende Kraft durch Windbeanspruchung auf aussteifenden Rahmen 22 Jul 2021 16:40 #71796

@luca
mal eine andere Frage. Ich finde diesen Lastangriff eigentlich einfach -im Zweifel konstruktiv- zu lösen. Was machst Du eigentlich mit der Windlast von links und rechts?

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Resultierende Kraft durch Windbeanspruchung auf aussteifenden Rahmen 23 Jul 2021 06:00 #71797

@luca
das Programm S601.de gibt die Verformung des Rahmens aus (unter einer Einheitslast)
Programm S821.de ermittelt eine Wandscheibenlänge (passend zum geplanten Wandscheibenaufbau) mit gleicher Verformung wie der Stahlrahmen
mit Programm S820.de kann die Aufteilung auf die vorhandenen Windscheiben und Stahlrahmen in x- und y-Richtung erfolgen
nach dem Einwand von Jens müssten sich für die Stahlrahmen zu große Kräfte ergeben? Muss ich mal parallel durch Vergleich mit der Steifigkeitsberechnung mit Federn überprüfen.

Gruß Wolfgang

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Resultierende Kraft durch Windbeanspruchung auf aussteifenden Rahmen 23 Jul 2021 08:54 #71798

"Programm S821.de ermittelt eine Wandscheibenlänge (passend zum geplanten Wandscheibenaufbau)"
Eigentlich muß das Programm eine Steifigkeit oder zumindest Verformung unter einer hor. Einheitslast ausgeben. Damit und mit der Steifigkeit bzw Verformung des Rahmens kann man in die Berechnung der Lastverteilung gehen. In meiner zuvor angehängten Tabelle kann man bei der Wandlänge (bs[m]) auch einfach die Steifigkeit eingeben. Bei dieser Verteilberechnung wird die unterschiedliche Steifigkeit berücksichtigt. Wird MB vermutlich auch so machen.

"nach dem Einwand von Jens müssten sich für die Stahlrahmen zu große Kräfte ergeben?"
Nein, nicht zu große Kräfte. Man muß nur im Hinterkopf haben, dass bei dem (vermutlich) steiferen Rahmen proportional mehr Kräfte landen.

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Resultierende Kraft durch Windbeanspruchung auf aussteifenden Rahmen 23 Jul 2021 14:27 #71799

Die Frage war, was nimmt man nun für eine Biegesteifigkeit für die Holzscheiben, die vom GZG oder die vom GZT ?Ich habe keine Ahnung, wie die Verformungen im Detail ermittelt werden und bin jetzt davon ausgegangen, wenn ich den Rahmen als elastisch (GZG) betrachte, muss ich das auch beim Holz tun. Rein formal.Ansonsten, die Biegesteifigkeiten stimmen nach meiner Formel mit den Verschiebungen überein.Das Problem dabei ist, mit der Biegesteifigkeit im GZG zieht man mehr Last in die Holzscheiben und die Deckenscheibe tordiert mehr, als sie es schon tut.Das wäre bei Eingabe der Biegesteifigkeit vom GZT nicht so gravierend, da diese geringer ist.Deshalb wäre es konstruktiv günstiger, wenn man die Biegesteifigkeit des GZT eingibt. Die Stahlrahmen sind i. A. weicher als die Holzscheiben. Eine Holzscheibe von 3.75 x 2.75 m hat im GZG unter einer Horizontallast von 1,5 kN eine obere Horizontalverschiebung von 0,2 mm und ein Stahlrahmen aus HEB 180 5 x 2,75 m nach meiner Rechnung (und EDV) eine Horizontalverschiebung von 1,2 mm.Man könnte jetzt das so hindiskutieren, dass im GZT auch die entsprechende Biegesteifigkeit maßgebend ist und es zu einer Umlagerung der Kräfte von den Holzscheiben zu den Stahlrahmen kommt und die Standsicherheit in jedem Fall gesichert ist.Wie mehrfach geschrieben, fehlt noch eine Aussteifung in Längsrichtung. Und das obere Geschoss ? Ist das ein Vollgeschoss ?

Ansonsten ist das Aussteifungsprogramm nicht gerade ein Hit und ich hatte mir immer gewünscht, dass MB ein allgemein gültiges Aussteifungsprogramm nach Beck/Schäfer "Die Berechnung von Hochhäusern durch Zusammenfassung aller aussteifenden Bauteile zu einem Balken“, Bauingenieur 1969, zur Verfügung stellt.
Bei normalen Geschossbauten (keine Hochhäuser) ist m.E. die Betrachtung am Gesamtstab ausreichend. Es ist auch nicht zumutbar, einen Mauerwerksbau von vielleicht 3 bis 4 Geschossen mit 3D-FEM zu modellieren, nur um die Aussteifung nachzuweisen. (Manche weisen ja gar nichts nach, obwohl es bei den heutigen Deckenspannweiten und Entwurfskapriolen oft erforderlich wäre, und das wird dann auch durchgewunken) 

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Resultierende Kraft durch Windbeanspruchung auf aussteifenden Rahmen 23 Jul 2021 21:46 #71802

Megapond post=71799 schrieb: Die Frage war, was nimmt man nun für eine Biegesteifigkeit für die Holzscheiben, die vom GZG oder die vom GZT ?
[..]
Eine Holzscheibe von 3.75 x 2.75 m hat im GZG unter einer Horizontallast von 1,5 kN eine obere Horizontalverschiebung von 0,2 mm und ein Stahlrahmen aus HEB 180 5 x 2,75 m nach meiner Rechnung (und EDV) eine Horizontalverschiebung von 1,2 mm.
 

immer wieder interessant, deine überlegungen zu lesen :)

wie wär´s, einmal GZG und einmal GZT zu rechnen? GZG wird kaum erorderlich sein, aber für die klosterschüler ...
die 0,2mm erscheinen mir sehr klein. liegt vielleicht an der geringen h-last oder meine einschätzung hinkt.
als es noch keine elektronischen hilfen für elastisch angeschossene schubscheiben gab, hab ich mir den ast abgerechnet und festgestellt, dass die ganzen zahlenspiele eine relativ grosse erkenntnisbreite zulassen. ich gehe deswegen eher auf die sichere seite, zahlenakrobatik ist für die akte. im holzbau gilt, mehr noch als im massivbau, erst konstruieren, dann rechnen.
 
Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde
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