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THEMA: Frage zum Steifemodulverfahren - Bodenpressung

Frage zum Steifemodulverfahren - Bodenpressung 08 Dez 2019 08:56 #66437

  • diego
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Moin zusammen,

wenn hier alle nur noch dunkel vorhandenes Schulwissen austauschen :unsure: , mache ich auch mal mit:
Wenn ich es richtig im Kopf habe, ist der kennzeichnende Punkt die Stelle eine "schlaffen" Fundaments (mit Setzungsmulde), an dem die Setzung mit der des "starren" Fundaments übereinstimmt.
Für eine ausgedehnte Bodenplatte oder einen Balken mit mehreren Einzellasten und einer Biegelinie mit Wendepunkten hat er m. E. keine Relevanz.
Schönen 2. Advent!
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Frage zum Steifemodulverfahren - Bodenpressung 08 Dez 2019 09:52 #66438

  • statiker99
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@diego

das haben Sie schön geschrieben. :)

Die Relevanz zielt auf die Setzungsberechnung ab.

Wer hier von den Tragwerksplanern Setzungsberechnungen durchführt
möge sich melden, ich tue es nicht! :)
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Frage zum Steifemodulverfahren - Bodenpressung 08 Dez 2019 10:27 #66439

  • markus
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hi,

setzungsberechnungen? das macht jeder, der mit bettungen rechnet - zumindest indirekt.
warum? weil der bgga den ball mit angabe eines **vorläufigen** bettungsmoduls an den twp weiterspielt - und weil selten pressungen in den fuge halbraum-bopl an den bgga zur kontrolle zurückgeschickt werden. ob diese pressungen richtig sind, ist wurscht - die korrelieren halt mit der stb-berechnung und können dann als richtig angenommen werden, wenn die vom bgga bestätigt werden.

wenn der bgga nur idealweiche oder idealstarre bauwerke kennt, ist der löffel in die suppe gefallen.

wenn man aber an einen bgga gerät, der den halbraum einigermassen richtig in der berechnung "mitnimmt", konvergieren die ergebnisse von twp und bgga sehr gut (ja, ich hör das schon: wer soll das bezahlen?). das verfahren ist jedenfalls weniger raterei, als irgendwelche virtuellen baugrundbesserwerte an bauwerksrändern o.ä. - allerdings funktioniert auch das ziemlich gut ;)

minnert hat, relativ aktuell, in KI 2019-05 steife vs halbraum untersucht - und nebenbei a bissi betterei. wenn die eingangswerte passen, geht alles :)

grüsse, markus
Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde
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Frage zum Steifemodulverfahren - Bodenpressung 08 Dez 2019 11:29 #66440

  • statiker99
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markus schrieb:
hi,

setzungsberechnungen? das macht jeder, der mit bettungen rechnet - zumindest indirekt.


grüsse, markus


Ich würde niemals meine Verformungsergebnisse als Setzungen bezeichnen B)

Abstimmung mit bgga usw. in der notwendigen Tiefe.

Zum Schluß bleibt die "Setzungsprognose" beim bgga, der Standsicherheitsnachweis
(Stahlbetonbemessung, Grundbruchnachweis) beim TWPL.

Das mag zwar Haarspalterei sein, aber das Thema Setzungsprognose bleibt für mich beim bgga.
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Frage zum Steifemodulverfahren - Bodenpressung 08 Dez 2019 12:49 #66441

  • DeO
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statiker99 schrieb:
Das mag zwar Haarspalterei sein, aber das Thema Setzungsprognose bleibt für mich beim bgga.

So kenne ich es auch. Der Baugrund- und Gründungsgutachter progostiziert Setzungen auf Basis einer überschläglich ermittelten Last.

Er gibt zulässige Bodenspannungen vor, nebst den zugehörigen Abmessungen und Einbindetiefen der Fundamente (Streife, Einzelfund..). Diee resultieren aus einer Grundbruchberechnung. Das heißt, solange man die Werte der Tabelle einhält, ist die Grundbruchsicherheit gegeben.

Für Plattengründungen werden auch Bettungswerte zur Verfügung gestellt. Man "darf" aber auch über virtuelle Streifenfundamente rechnen. Zumeist wird auch die Variante erwähnt.
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Frage zum Steifemodulverfahren - Bodenpressung 08 Dez 2019 13:33 #66442

  • statiker99
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DeO schrieb:

Er gibt zulässige Bodenspannungen vor, nebst den zugehörigen Abmessungen und Einbindetiefen der Fundamente (Streife, Einzelfund..). Diee resultieren aus einer Grundbruchberechnung. Das heißt, solange man die Werte der Tabelle einhält, ist die Grundbruchsicherheit gegeben.

Hallo DeO,

das ist (leider)der Regelfall den ich, wenn es sich lohnt, meistens mit dem Gutachter "diskutiere".

Im Regelfall geht es da um Einzel- und Streifenfundamente und ich benötige Angaben
zu den Bodenkennwerten und Bodenpressungen zu verschiedenen Fundamentgrößen aus den Setzungskriterien. Im ersten Schritt sind diese Bodenpressungen unter dem Ansatz der
setzungserzeugenden Lasten einzuhalten.

Den Grundbruchnachweis unter Bemessungslasten und Ansatz der von mir gewählten
Einbindetiefen führe ich selbst.
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