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Durchbiegungsbegrenzung von Abfangträger

Re: ReDurchbiegungsbegrenzung von Abfangträger

23 Nov. 2007 05:48
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@Andreas:

Der Träger wird nur für den Lastanteil aus ~90% der ständigen Lasten vorgespannt, und die sind da. D.h. nach dem Lösen des Kettenzuges passiert eigentlich gar nichts, da sich die Eigenlast aus der Stütze und die Vorspannkraft aus dem Abfangeträger ungefähr im Gleichgeweicht befinden.
Wenn zusätzlich Auflasten aus veränderlichen (Verkehrslasten, Schnee, Wind) hinzukommen, muß der Träger diese zusätzlich aufnehmen und biegt sich infolgedesssen noch mehr durch. Und nur diesen Durchbiegungsanteil muß die Bestandkonstruktion irgendwie wegstecken.

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Re: ReDurchbiegungsbegrenzung von Abfangträger

23 Nov. 2007 05:54
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Wie stellt man hier eine Skizze ein?

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Re: ReDurchbiegungsbegrenzung von Abfangträger

23 Nov. 2007 11:51
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Hallo galapeter,
eine Vorkrümmung (überhöhung) und eine Vorspannung sind verschiedene Sachen.

Würde eine (werksmäßig) vorgekrümmter Träger schlaff eingebaut, so würde er sobald die erste Last aufgebracht wird (hier Eigengewicht der Stütze) das erste mal Spannung aufnehmen und sich das erst mal durchbiegen. Dann ist der Träger zwar wegen der ursprünglichen überhöhung jetzt schön grade, aber die Aufbauten (Holzstütze) wären trotzdem nachgesackt und man hätte Risse im Bestandsbau.

Also ist Vorspannen hier das Mittel der Wahl. Die Idee mit der Seilwinde finde ich gut. Werde ich mal im Hinterkopf behalten.
Grüße aus Berlin
Florian Muthmann
statik@muthmann-berlin.de
www.muthmann-berlin.de
Tel 030 - 859 670 55
Fax 030 - 859 670 54

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Re: ReDurchbiegungsbegrenzung von Abfangträger

23 Nov. 2007 12:31
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bei sanierungen macht es oft sinn, bei abfangträgern und dgl. eine geringe verformung zuzulassen, damit bspw. mauerwerk, dass oberhalb liegt keine risse bekommt.
was ist bei dir der grund, dass die durchbiegung mit l/600 begrenzt ist?

eine vorverformung nach oben verringert zwar den durchhang im endzustand, aber die relativverschiebung der stütze nach unten ist gleich groß wie wenn keine überhöhung eingebaut ist.

bitte um erläuterung, was der grund, bzw. die anforderung ist, die hinter diesen l/600 stecken?
danke!

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Re: ReDurchbiegungsbegrenzung von Abfangträger

23 Nov. 2007 13:02
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Kettenzug funktioniert hier ziemlich Problemlos, da aufgrund der vorhandenen Gründung jetzt wie folgt vorgegangen wird:
_______[]______
!....................!
!....................!
!....................!
!______________!
..........[]
Die obere Linie ist der obere Träger, das obere Rechteck stellt die Stütze dar,
die Ausrufezeichen sind die Außenwände, die untere Linie den unteren Träger und das untere Rechtech das vorhandene Fundament der Holzstütze.
Die Punkte müsst ihr Euch wegdenken, dienen nur als Platzhalter.
Somit Wird die Last lediglich spazieren geführt und an der Gründung muss nichts verändert werden. Die Last aus der Holzstütze wird über den Rahmen in das Bestandsfundament eingeleitet.
Wird so gemacht, weil das Fundament in der Mitte in einem Kriechkeller steht, der nicht bis an die Aussenwände heranreicht. Somit spart man sich Erdarbeiten an den Aussenwänden und Fundamentverbreiterungen (denen ich hier nicht recht trauen würde, da die Aussenwände bisher auf Feldsteinen gegründet sind (Gebäude ist von 1850).
Die Stützen werden mit Dübeln in Langlöchern an die Aussenwände angeschlossen, Gleitlager punktuell an den Verdübelungspunkten und sind somit vertikal frei beweglich.
Die Vorspannung kann so problemlos ausgeführt werden, weil der Kettenzug mittels Hebegurten an dem oberen und unteren Querträgern befestigt werden kann.

Alles verständlich?

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