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Hallo Kollegen,
Ich glaube ich bin zu blöd das zu verstehen ! Wie soll ich denn einen 300er Stahlträger auf dem eine Holzstütze abgefangen werden soll "vorspannen" ???? Das mag ja unter einer Stahlbetondecke gehen, wenn auch noch die Auflager des neuen Stahlträgers von oben Last bekommen, aber bei einer Holzstütze ? Vermutlich soll die ganze Angelegenheit ja im Dachgeschoss stattfinden (wg. der Holzstütze), ich bezweifle doch sehr stark, daß man das ganze Dach "hochdrücken" kann, oder am Auflager gegebenenfalls mittels Keilen den Stahlträger "vorspannen" kann. FRANKNA |
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Also:
Es wird jetzt folgendermaßen ausgeführt: 1. Bestand wird unterfangen mittels Stahlsprießen 2. Holzstütze wird in erforderlicher Höhe abgeschnitten 3. Stahlkonstruktion wird unter Holzstütze gebaut 4. Es werden nicht die Trägerenden nach oben gedrückt, sonder die Trägermitte mittels Kettenzug um den Durchbiegungsanteil aus ~90% (=50% der Durchbiegung) der ständigen Lasten nach unten gezogen (ist geschickter, weil ich den Kettenzug unten am Fundament der Holzstütze gegenlagern kann) 5. Spalt zwischen Träger und Holzstütze wird mit Spahlplatten unterfüttert 6. Unterfangung wird ausgebaut Somit erfährt der Träger ansich eine Durchbiegung unter Vollast von l/300, aber es macht sich in den darüberligenden Bauteilen bei Vollast nur eine Durchbiegung von l/600 bemerkbar, was einer Rißbildung etc. ausreichend vorbeugen sollte. Danke für die Ratschläge! |
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@ Fantomas,
Nur mal so gefragt....um es zu verstehen....nicht um zu meckern der erste Beitrag, war doch eigentlich schon die Lösung, nämlich einen vorgebogenen Träger einzubauen.... Die ins Auge gefasste Lösung ist gleichwertig, aber m.M. nach mit mehr Aufwand verbunden oder habe ich etwas mißverstanden..... Wenn vorgespannt wird, ist die Stabilität des Trägers noch ausreichend ? Freundliche Grüße galapeter97 |
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@galapeter97:
Träger mit überhöhung ist sicherlich eine Lösung, aber meine Frage zielte in Richtung der Berechnungsmethode. Dazu habe ich aber keine Tips bekommen, also habe ich den Vorschlag von Herrn Lehmann weiterverfolgt. Die Stabilität des Trägers leidet m.E. nicht unter der Vorspannung, denn es ist egal, ob 90% des Lastanteils aus Eigenlast durch die Vorspannung in den Träger eingebracht wird oder durch die Belastung des Trägers durch die Holzstütze nach Ausbau der provisorischen Unterfangung. Wenn Du die Sache anders siehst oder ich da einen eklatanten Denkfehler habe freue ich mich natürlich über eine Korrektur. Gruß |
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Hallo Fantomas
Will auch nicht meckern. Nur mal so zum Verständnis. Wenn du doch den Träger jetzt mit einem Mordsaufwand und enorm viel Kraft nach unten gebogen hast, was passiert denn dann mit der Stütze wenn du die Kette wieder abmachst? Ist doch im Prinzip wie einen Pfeil mit nem Bogen wegschießen. Deine Berechnete Belastung (volle Nutzlast, Schnee, Wind) ist doch im Moment gar nich da, das heißt doch das der Träger sich wieder gerade zieht, oder? Also ich versteh da auch was nicht. Grüße Andreas ..
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Hallo Fantomas,
so wie Sie geschildert haben wäre es (selbst für mich) von der Verformung i.O. Die Bauteile darüber würden sich in dem Fall tatsächlich nur um L/600 (nach unten) bewegen, da er sich bei lösen der Seilwinde theoretisch nicht verformt. Jedoch wie wollen Sie Ihre Seilwinde im Fundament gegenlagern ? Ein Einzel-Fundament alleine bringt die erfoderliche Gegenlast vermutlich nicht, ein bewehrtes Streifen-FU möglicherweise, ganz ohne an eine Verankerung der Seilwinde zu denken. ... sehr kompliziert ... Gruss kaule |
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