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Hallo DeO
Zuerst wäre sicherheitshalber die Frage: Es ist ein ungedämmtes WU-Dach gemeint, also ohne Wärmedämmung oben drauf quasi Sichtbeton ? Wenn das so ist, und das ganze auf Mauerwerk auflagert ist es von Anfang an eine Scheiß-Konstruktion ... die Gutacher freuen sich jetzt schon Warum ich frage: Wenn das Flachdach gedämmt (und foglich auch abgedichtet und damit kein WU) wäre, dann würden die Risse im MWK während der Bauphase (Schinden und Temperatur) kommen, die kann man während der Bauphase verspachteln/schließen. Sobald der Aufbau mit Wärmedämmung drauf ist und eine ca. konstante Temperatur wird sich da meist wenig tun. Für diese Konstruktion bräuchtest du aber auch kein Gleitlager und keinen Ringbalken Ein Zentrier-Auflager kann man von mir aus in der obersten Decke einbauen, hilft den Riss kontroliert in der Fuge Wand-Decke zu platzieren... entsprechende dauerelastische Eckausbildung mit zugehörigem Putzanschluss nicht vergessen (noch nie auf der Baustelle gesehen) Wenn das wirklich ein "Sichtbeton" WU-Dach ohne WD ist, dann hast du die vollen Temperaturlasten Sommer/Winter. Jetzt fordert der WU-Masta eine Gleitlage. Die wäre eigentlich auch gegen die MWK-Risse gut, nur fehlt dann eben planmäßig die horizontale Halterung des Wandkopfes Der Prüfer hatte hier m.M.n recht, das ist die logische Konsequenz so einer Scheiß-Konstruktion ! Du kannst (wenn du willst) das natürlich rechnen. MWK-Wand inkl. Kragstützen und Ringbalken samt Decke räumlich unter Ansatz von realistischen Gleit-Werten für Lastfall Delta-Temp plus Wind auf Wand ... sowie zweiter Fall Erdbebennachweis ohne Reibung, die Kragstützen dürfen sich weit Verformen soweit Tragfähigkeit eingehalten, die Decke darf halt nicht runter rutschen. |
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neues DBV-Merkblatt gibt es , hat aber nicht jeder,
aber auf der homepage wird auf die WU-RiLi (2017) verwiesen, betonverein.de/wu-daecher in der WU-RiLi steht aber nix wirklich nützliches - Bei wu-Dächern gilt stets die Beanspruchungsklasse 1 - Bei WU-Dächern darf Entwurfsgrundsatz b nicht angewendet werden - es sind Zwang mindernde Maßnahmen zu planen kann man übrigens auch im Beton-Kalender 2023 nachlesen eine Zwang mindernde Maßnahmen ist bei Bodenplatten und Wu-Dächern (es wird keine Differenzierung vorgenommen!) - Anordnung von Trennlagen oder Gleitschichten (hat der WU-Planer gut abgeschrieben) aber es gibt ja bekannter maßen noch mehr Hydratationsgassen!!!, Vorspannung, Fugen!!! und Sollrissfugen und warum nicht auch mal eine Betonkernaktivierung ins Spiel bringen, vielleicht passt es ja zu den Randbedingungen (Nutzung, Temperierung/Klimatisierung in Verbindung mit PV) wer weiß, ich finde das nachfolgende Seminarskipt ziemlich gut, hier konkret das Bsp.Dach deu.sika.com/dms/getdocument.get/00dcc88...tionen_Krause%20.pdf -> eine gute Grundlage für ein Fachgespräch mit dem WU-Planer unterm Strich will man ja gemeinsam ein vernünftiges Bauwerk bauen und villeicht steht auch noch etwas wirklich nützliches im DBV-Merkblatt, kann man dann ja mal gemeinsam reinschauen PS. wer macht eigentlich den Nachweis der Rissbreitenbegrenzung? ba In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr als in einer übertrieben genauen Rechnung.[Gauß]
Folgende Benutzer bedankten sich: DeO
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ich würde in die anstehende diskussion mit einer trennlage aus irgendeiner geeignet erscheinenden "dachpappe" starten.
mehr/spezielleres geht immer - problematisch ist aber die quadratur des kreises: reibungsfreie lagerung vs. (ausreichende) horizontale haltung? naja, da ist qualitativ viel luft nach oben. an dem "ausreichend" hat der wu-ler mitzuwirken, indem er für "begrenzt horizontal schwebende" lagerung die zwangskräfte ermittelt. meinetwegen auch unter berücksichtigung/optimierung bauzeitlicher einflussmöglichkeiten zur reduktion der zwänge, so dass die dachdecke rissfrei bleibt. auf die diskussion mit dem prüfer bin ich gespannt. um auch altbekanntes nochmal zu wiederholen: tabelle am ende der wu-rili und ebeling ... Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde |
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es kommt Dämmung drauf. Kein offener Beton. jep.
den hat der WU-Planer geliefert. |
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Letzte Änderung: von DeO.
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Hallo,
Poroton oder Wienerberger hatte mal was veröffentlicht unter Berücksichtigung der Auflasten bzw. in Verbindung mit einer Trennlage aus einer klassisch besandeten Pappe so das man den Wandkopf als gehalten annehmen kann. Ansonsten neigen Ringbalken bzw. Ringanker bei geringen Auflasten gerne zu Rissen unterhalb des RA. |
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Also ein WU-Dach ohne ausreichend Überschüttung (Temperierung) oder als Umkehrdach (warm), da muss man schon dem Wahnsinn verfallen sein. =)
Das Merkblatt bzw. das Heft vom DBV ist ganz okay. Es ist halt wie immer keine klaren Handlungsempfehlungen und nur viel "blah-blah". Wenn die Lager gleiten sollen - irgendwo sollte es einen Festpunkt geben, dafür bietet sich doch meist der Kern an. Man könnte die Ringanker ausreichend kurz machen. z.B. je Außenwandseite eine mittige vertikale Fuge in der Außenwand. Auf tragende Wände sollte man dann soweit es geht sowieso verzichten, es sei denn Sie sind über die Geschosse betoniert und können nach oben hin auskragen. Persönliche glaub ich, es wäre dann besser die Wände im obersten Geschoss gleich in Beton zu erstellen und oben dann sauber abzufugen. Vom System her funktionierts am besten man betoniert das Geschoss drunter mit, dann kragt die Wand schön aus Beste Grüße Ps: Vielleicht kann die Mauerwerkswand ja frei stehen ohne Halterung am Kopf Pps: Wenn man den Nachweis rechnerisch erbringen kann und die Decke ausreichend tief auf dem Mauwerk aufliegt kann man davon ausgehen, dass sich das Mauerwerk im Zweifel schon "verkanntet" insofern der Fußpunkt fest ist. |
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Letzte Änderung: von ql2/99.
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