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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin mir etwas unsicher, wie man die Bewehrungsauswertung in der folgenden grenzwertigen Situation (siehe angehängtes Bild) korrekt durchführt. In diesem Fall habe ich mein Grundnetz mit Ø8/15 = 3,35 cm²/m gewählt und müsste nun die erforderlichen Zulagen definieren. Wie man sieht, wird mein Grundnetz nur lokal und sehr punktuell überschritten.Ich hätte in diesem Fall auf jeden Fall unten (am Wandfuß) Zulagen vorgesehen (beispielsweise Ø8/20). Ein Kollege im Büro meinte jedoch, dass man unten eigentlich keine Zulagen benötige, da sich die Überschreitung nur über ca. 2,5 FE-Netzelemente bzw. 50 cm erstreckt. Somit beträgt die erforderliche Bewehrung in diesem Bereich nur 0,5 × 5,03 = 2,515 cm²/m (da wir 50 cm und nicht einen Meter haben – die erforderliche Bewehrung ist in cm²/m in der Legende angegeben). Damit liegen wir unter den 3,35 cm²/m, die mein Grundnetz abdeckt. Folglich gilt der Bereich als abgedeckt. In den Eckbereichen hätte ich in diesem Fall ebenfalls keine Zulagen vorgesehen, da man diese Bereiche als Singularitäten einstufen könnte. Mein Kollege wäre hier genauso vorgegangen. Mir ist allerdings nicht ganz klar, wie die standardisierte Vorgehensweise in solchen Fällen aussieht. Zudem verstehe ich nicht ganz die ingenieurmäßige Begründung, auf Zulagen in Bereichen zu verzichten, in denen laut FEM-Auswertung eigentlich zusätzliche Bewehrung erforderlich wäre. Ich wäre Ihnen daher sehr dankbar, wenn mir jemand mit entsprechender Berufserfahrung diese Situation erklären könnte und seine Vorgehensweise bzw. die Motivation schildert, wie man diese beiden hervorgehobenen Bereiche abbewehren würde. Mein FE-Netz beträgt 20 cm. Mit freundlichen Grüßen, Alexander |
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Letzte Änderung: von alxdertwpl.
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Die Rechnung kommt mir komisch vor.
Ich kenne es so: 0,50 m x 5,03 cm2/m = 2,52 cm2 ca. 3D8 auf den 50 cm (ca. 1,5 cm2) Zulage 2,52 cm2 - 1,50 cm2 = 1,0 cm2 1D12 in der Ecke Alternativ 0,50 m x (5.03 cm2/m-3,35 cm2/m) = 0,90 cm2 1D12 in der Ecke Konstruktive hätte ich ehr 2D12 oben + unten gewählt
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Es kommt darauf an.
Für mich würden sich jetzt noch Fragen zu den Randbedingungen ergeben:
0,2(Netzweite)*9,0 = 1,8cm² Daneben dunkelblau kann man den Wert mit 5,03 meine ich direkt ablesen - 5,03 cm²/m Jetzt gehts aber eigentlich erst los. Wahl der konstruktiven Bewehrung passend zum Bauteil. Sieht aus wie RFEM. Wenn ich mich entsprechend entsinne, kann man hier doch auch Ergebnisstäbe einfügen und an diesen dann die Schnittgrößen / Bewehrung aufintegrieren.
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"Ich hätte in diesem Fall auf jeden Fall unten (am Wandfuß)..."
In der Überschrift ist von einem Öffnungsbereich die Rede. Im Text von einem Wandfuß und Zulagen unten. Der angehängte Bewehrungsplot schreibt etwas von einer oberen Bewehrung. Ich verstehe hier gar nichts. |
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Vielen Dank!
Dir Vorgehensweise erscheint mir sinvoll! Ich hätte es auch so gemacht. Es handelt sich um eine Fensteröffnung in einer Wandscheibe. Die Wandscheibe ist wie gewöhnlich durchgehend über allen Geschosse und gelenkig mit der Decke verbunden. ad Belastung: nicht viel zu sagen, es handelt sich um ein Gesamtbauwerk -> NL 3,2 kN/m2, Aufbau 2,5 kN/m2. Anbei übermittle ich einen Ausschnit aus dem gesamten Modell zum besseren Verständis. Jetzt stellt sich für mich nur noch die Frage, wie genau die Bewehrungswahl in den Ecken erfolgt (für die 9,03cm2/m erforderliche Bewehrung). Müsste ich da auch ebenfalls schräge Bewehrungsstäbe anordnen? Oder ganz gewöhnlich vertikal abbewehren? Und ihr hättet auf die Eck-Bereiche bei der Öffnung nicht "einfach gepfiffen" (wie mein Kollege), oder? P.S. Ja, es handelt sich um RFEM 5 Danke und LG |
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Letzte Änderung: von alxdertwpl.
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Gibt es einen Grund für die Modellierung als Gesamtmodell?
Wird von RFEM ein Knickmachweis geführt? Ich bin bei meiner Erläuterung von einer Deckenplatte ausgegangen. |
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