nicht unterkellerte Bodenplatte - WU oder nicht ?
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Re: nicht unterkellerte Bodenplatte - WU oder nicht ?
17 Juli 2024 14:07Nicht mehr lange... Der Oberwitz war/ist ja, das bei teilweise aufstauendem Sickerwasser abgeleitet aus der Abdichtungsnorm das Gebäude plötzlich schwimmt.auch die beschreiben schon mal "temporär ansteigendes Oberflächenwasser", was zusammen mit der neuen Abdichtungsnorm zu gewissen Nervositäten führt.
Meinem Kenntnisstand nach ist das in Überarbeitung. Letztes Jahr gab es da auch 2 gute Artikel aus dem "Bausachverstöndigen" dazu.
Beste Grüße
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- statiker99
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Re: nicht unterkellerte Bodenplatte - WU oder nicht ?
17 Juli 2024 21:16
Zitat DeO:
"Dann wird es ganz schwierig damit die große Rili-Aufrisse fachgerecht glaubwürdig dazustellen. "
Ich denke wir sind da gar nicht so weit auseinander, wir sollten aber nicht den 2. vor dem ersten Schritt tun.
Ich habe gerade (wiederholt) den Fall:
- Durchlässigkeit des Bodens nicht sehr gut
- kein Schichtenwasser
- Gutachter schreibt was von aufstauendem Sickerwasser und empfiehlt weiße Wanne
- Drainage und ableitung in Kanal nicht zulässig
Grundstücksgröße knapp 2 ha, es hat sich ich den letzten Jahrzenten trotz durchschnittlich
800 - 1.000 l/m² kein Seee gebildet, das Wasser muß also versickert sein.
Meine Empfehlung/Fragestellung an/für den BH:
- über welchen Anstau reden wir bei einer durchlässigen Arbeitraumverfüllung + Filterschicht
im Innenbereich
und auf einmal ist das ganze Thema weg,
Desshalb, kommunizieren und hinterfragen.
Der große Rili - Aufriss oder irgendwelche Juristen ist erst mal gar nicht das Thema.
Die Eingangsparameter müssen abgeklopft werden, da muß man hartnäckig bleiben.
@Markus
und nein, wir bauen nicht in einer Mulde
"Dann wird es ganz schwierig damit die große Rili-Aufrisse fachgerecht glaubwürdig dazustellen. "
Ich denke wir sind da gar nicht so weit auseinander, wir sollten aber nicht den 2. vor dem ersten Schritt tun.
Ich habe gerade (wiederholt) den Fall:
- Durchlässigkeit des Bodens nicht sehr gut
- kein Schichtenwasser
- Gutachter schreibt was von aufstauendem Sickerwasser und empfiehlt weiße Wanne
- Drainage und ableitung in Kanal nicht zulässig
Grundstücksgröße knapp 2 ha, es hat sich ich den letzten Jahrzenten trotz durchschnittlich
800 - 1.000 l/m² kein Seee gebildet, das Wasser muß also versickert sein.
Meine Empfehlung/Fragestellung an/für den BH:
- über welchen Anstau reden wir bei einer durchlässigen Arbeitraumverfüllung + Filterschicht
im Innenbereich
und auf einmal ist das ganze Thema weg,
Desshalb, kommunizieren und hinterfragen.
Der große Rili - Aufriss oder irgendwelche Juristen ist erst mal gar nicht das Thema.
Die Eingangsparameter müssen abgeklopft werden, da muß man hartnäckig bleiben.
@Markus
und nein, wir bauen nicht in einer Mulde
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- markus
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Re: nicht unterkellerte Bodenplatte - WU oder nicht ?
17 Juli 2024 21:43
Und wenn doch mal ein Kollege in eine Mulde hineinplant, besteht die Chance, berühmt zu werden - als Schiffbauer, weil der TGA-ler die Retentionsräume nicht ausreichend bemessen hat.
Dein wiederholter Fall ist geradezu der Klassiker.
Abdichtung: erledigt. Oder doch nicht?
Fehlt nur noch eine Antwort: wie groß ist das Freibord - und welches?
Dein wiederholter Fall ist geradezu der Klassiker.
Abdichtung: erledigt. Oder doch nicht?
Fehlt nur noch eine Antwort: wie groß ist das Freibord - und welches?
Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde
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- DeO
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Re: nicht unterkellerte Bodenplatte - WU oder nicht ?
18 Juli 2024 05:47
Desshalb, kommunizieren und hinterfragen.
Der große Rili - Aufriss oder irgendwelche Juristen ist erst mal gar nicht das Thema.
Die Eingangsparameter müssen abgeklopft werden, da muß man hartnäckig bleiben.
nun, nach wie vor geht es nicht um Juristen selbst, sondern um juristischen Risiken wenn man sich z.B. gegen die Empfehlungen vom Gründungsgutachter stellt. Das ist ist immer Thema, besonders in diesem Forum
Hier hat es letztes einer geschafft und bei einer Hangbebauung im "Hasensand" eine Weiße Wanne zu empfehlen. Grund waren sich möglicherweise bildende Wassersäcke auf der Hangseite.
Auch mit Kommunizieren und Hinterfragen war da nichts zu machen. Alle haben mit dem Kopf geschüttelt, es wurde aber durchgezogen. Dann ist das halt so. Auf die Wahl der Gründungsgutachter hat man als Tragwerksplaner zumeist keinen Einfluss.
Es fehlt aber immer noch die Ausage dazu, wer die Art der Abdichtung zu entscheiden hat und wo dieses beschrieben steht. Der Gründungsgutachter gibt nur Empfehlungen, er entscheidet nicht.
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- markus
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Re: nicht unterkellerte Bodenplatte - WU oder nicht ?
18 Juli 2024 06:13
"wer die Art der Abdichtung zu entscheiden hat .."
Das entscheidet der OP. Natürlich mit entsprechender Aufklärung/Zustimmung des AG.
Spannend wird´s, wenn der AG das besser weiß und eine unsichere Lösung verlangt.
Das entscheidet der OP. Natürlich mit entsprechender Aufklärung/Zustimmung des AG.
Spannend wird´s, wenn der AG das besser weiß und eine unsichere Lösung verlangt.
Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
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