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Guten Morgen Markus,
ich hab über die Jahre öfter nach "komischen" 3D-Statik-Ausdrucken Stahlbau konstruieren müssen. Naturgemäß sind solche Bauwerke nicht im prüfbefreiten Bereich und du hast einen Prüfing dabei der natürlich sofort die Anschlussnachweise fordert. Nun sitzt du da.... hast eine Riesenkonstruktion, einen Positionsplan DIN A0 mit 250 Stahlträgern drauf, eine Statik mit 638 Seiten.... aber die Stabnummern sind nur auf kleinen Perspektiven dargestellt.... Ich bin dann meist so angefangen, dass ich aus der Statik die Stabnummern in die Positionspläne übertragen haben. Manchmal auch die Knotennummern. Als nächstes die Schnittkräfte aus dem Zahlenteil der Statik rausgesucht und auch (!) in die Positionspläne übertragen. Querkräft blau, Momente rot etc..... Dann die Träger im 3D-System verlegt und Vorabzeichnungen zur geometrischen Freigabe. Dabei traten meist schon die ersten Punkte auf, wo die Statik geometrisch nicht passt... Und den Aufsteller der Statik mit Faxen (damals noch) "bombadiert". Das ganze unter einen extremen Zeitdruck bei 12-14h am Tag. Manchmal war der Sachbearbeiter beim Statiker nicht da.... (hat Urlaub, krank etc) .... dann als erstes Behinderung und Mehrkosten angemeldet. Wenn die Statik von R-Stab ist dann geht das alles noch.... aber wehe, das ist ein unbekantes Programm.... dann kannst du auch noch die Gedanken der Programierers nachvollziehen... Wie das Ganze funktionieren soll wenn der Konstrukteur kein ausgebildeter Statiker ist.... kann sich jeder selber denken Gruß Gustav Me transmitte sursum, Caledoni!
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Hallo Gustav,
ein guter Beitrag - stimme Ihnen zu! Die Vorgehensweise Pos. Plan Darstellung mit Stab und Knoten Nr. kann mittlerweile fast jedes Statik Programm als DXF liefern. Die Maßgeblichen Schnittkraftkombis dann noch mit anschreiben - das wäre toll................ |
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Ja, danke Hobau,
bei dem hier verbreiteten R-Stab haben wir uns teilweise die Datenbank geben lassen um zweifelsfreien Zugang zu allen Anschlussschnittgrößen zu haben. Aber welcher Stahlbauer kann schon PCAE oder MB Datenbanken einlesen??? Me transmitte sursum, Caledoni!
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Ein Problem was mich immer ganz nervös machte bei diesen 3D-Programmen von Herstellern aus der 2.Reihe:
Sind die Schnittkräfte nun auf die globalen XYZ-Achsen bezogen oder auf die lokalen? Gruß Gustav Me transmitte sursum, Caledoni!
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..hallo,
die Schilderung von Gustav ist sehr aufschlussreich. Da ich selber lange gezeichnet und konstruiert habe kann ich das gut nachvollziehen. Bei komplexen Systemen, z.B. Treppenturm mit 6 Stützen über 6 Geschoße, ist die Frage der Darstellung des Ausdruckes für jeden Statiker immer eine Herausforderung. Sowohl der Prüfer als auch der Konstrukteur sollen die Berechnung als auch die Ergebnisse nachvollziehen können. Auf der anderen Seite sollen auch nicht hunderte Seiten (=Zahlenfriedhof) unnötig produziert werden. Ich gehe meistens in solchen Fällen so vor, dass ich gleichartige Bauteile, z.B. Stützen, oder Treppenlaufträger oder Verbände markiere und separat mit den Schnittgrößen ausplotte. Mit meinem Programm lässt sich dass schön machen. So hat man alle relevanten Ergebnisse optisch dargestellt, ohne unnötig Papier zu erzeugen. Grüße Thomas. |
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du spricht mir aus der seele! danke. (NUR am rande: wer sowas verbricht, sollte auch die anschluesse dafuer festlegen! - voralem die biegesteifen in 2 oder 3 richtungen! -- was ist eigentlich eine stabstatik?>> ein neues auto ohne motor??) ich arbeite mit rstab und kenne auch pcae. extrem unterschiedlich finde ich diese beiden jetzt nicht - pcae halt einwenig "um 2 ecken". der hammer der mir je untergekommen ist war microfe und eurosta -stabwerksprogramm und bemessungsprogramm die mit unterschiedlichen stabnummern arbeiten >> doppelte arbeit! es ist aeusserst schwierig mit einem ausdruck eine anschlusstatik zu erstellen. einigermassen geht es wenn man das modell einlesen kann. hermann Bauingenieur, Dipl.-Ing. (FH)
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