Schallentkoppelter Ortbetondeckenanschluss
- dahoizi
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Schallentkoppelter Ortbetondeckenanschluss
20 Jan. 2009 12:29
Mahlzeit Kollegen.
Folgendes Problem:
Gebäude (Neubau) mit Liftschacht. Den Liftschacht mit 20cm STB-Wänden brauche ich aber als tragendes Element, sprich Linienlager für die anschließende Decke.
Bei bisherigen BV habe ich dazu entweder Schöck-Tronsolen als Deckenauflager in die Liftwand einbetonieren lassen, oder aber bei weitergespannten und höher belasteten Decken eine Doppelwand für den Lift gemacht.
Hier ist folgendes Problem: Belastung für Tronsolen ist zu hoch, Doppelwand ist nicht möglich, schalltechnische Entkopllung muss aber sein.
Ich brauche irgendeinen schallentkoppelten Anschluss von Wandkopf (Deckenauflager)-Decke-weiterführende STB-Liftwand im Stock darüber.
Wie macht ihr das so ?
Grüße aus Tirol
Wast
Folgendes Problem:
Gebäude (Neubau) mit Liftschacht. Den Liftschacht mit 20cm STB-Wänden brauche ich aber als tragendes Element, sprich Linienlager für die anschließende Decke.
Bei bisherigen BV habe ich dazu entweder Schöck-Tronsolen als Deckenauflager in die Liftwand einbetonieren lassen, oder aber bei weitergespannten und höher belasteten Decken eine Doppelwand für den Lift gemacht.
Hier ist folgendes Problem: Belastung für Tronsolen ist zu hoch, Doppelwand ist nicht möglich, schalltechnische Entkopllung muss aber sein.
Ich brauche irgendeinen schallentkoppelten Anschluss von Wandkopf (Deckenauflager)-Decke-weiterführende STB-Liftwand im Stock darüber.
Wie macht ihr das so ?
Grüße aus Tirol
Wast
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- Wolfgang
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Re: Aw: Schallentkoppelter Ortbetondeckenanschluss
21 Jan. 2009 05:49
Guten Morgen,
vielleicht geht folgendes:
a) durchgängige Stahlbetonkonsole mit Trennlage (Elastomer) darauf die Decke (evtl. ausgeklinkt)
b) statt Schöck-Tronsohle breiterer Verwahrkasten (Fa. Bohle) mit örtlicher Bewehrung.
c) in der Schachtwand einbetonierter Stahlwinkel mit Kopfbolzen und (falls erforderlich) Schubdorne als Deckenauflager mit Elastomerlager (Brandschutz beachten !)
Gruß Wolfgang
vielleicht geht folgendes:
a) durchgängige Stahlbetonkonsole mit Trennlage (Elastomer) darauf die Decke (evtl. ausgeklinkt)
b) statt Schöck-Tronsohle breiterer Verwahrkasten (Fa. Bohle) mit örtlicher Bewehrung.
c) in der Schachtwand einbetonierter Stahlwinkel mit Kopfbolzen und (falls erforderlich) Schubdorne als Deckenauflager mit Elastomerlager (Brandschutz beachten !)
Gruß Wolfgang
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- rainer
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Re: Aw: Schallentkoppelter Ortbetondeckenanschluss
21 Jan. 2009 06:23
Hallo Wast,
welchen Schallschutz mußt Du denn erreichen?
Wir sind bei Betonschächten bisher immer ohne Schallentkopplung ausgekommen.
Gruß rainer
welchen Schallschutz mußt Du denn erreichen?
Wir sind bei Betonschächten bisher immer ohne Schallentkopplung ausgekommen.
Gruß rainer
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- dahoizi
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Re: Aw: Schallentkoppelter Ortbetondeckenanschluss
21 Jan. 2009 08:01
servus rainer.
keine ahnung, es ist ein bauphysiker beauftragt und der verlangt eine schalltechnische entkopplung standardmässig.
keine ahnung, es ist ein bauphysiker beauftragt und der verlangt eine schalltechnische entkopplung standardmässig.
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- rainer
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Re: Aw: Schallentkoppelter Ortbetondeckenanschluss
21 Jan. 2009 09:25
Hallo Wast,
ich würde da mal nachfragen, wie hoch erf.R`w bei einschaliger Bauweise sein muß, ggf. den Schacht etwas dicker machen!
Gruß rainer
ich würde da mal nachfragen, wie hoch erf.R`w bei einschaliger Bauweise sein muß, ggf. den Schacht etwas dicker machen!
Gruß rainer
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- mmue
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Re: Aw: Schallentkoppelter Ortbetondeckenanschluss
21 Jan. 2009 15:45
Hallo,
Welche Schallübertragung soll hier verhindert werden?
a) Tritt- oder Luftschallschutz von Geschoß zu Geschoß (da gibt's das klassische Repertoire (ggf. dicke Decken bzw. Wände, schwimmender Estrich, etc.)
b) Schallübertragung aus der Bewegung des Aufzugs in die angrenzenden Räume (scheint mir eher deine Frage zu sein).
Zu b)hatte ich schon häufiger Fragen an die Aufzugshersteller gestellt - alle mit unbefriedigendem Ergebnis. Niemand konnte/wollte mir aussagekräftige Werte hinsichtlich der Schallemissionen mitteilen. Es kam nur der Hinweis 'Schallschutz bauseitig' oder die von dir genannte pauschale Forderung nach Schallentkoppelung.
Letztlich blieb's dann wieder beim planenden Statiker oder Architekten hängen, mit der Folge, daß auf der sicheren Seite liegend die 2schalige Wand gebaut wurde.
Gruß
mmue
Welche Schallübertragung soll hier verhindert werden?
a) Tritt- oder Luftschallschutz von Geschoß zu Geschoß (da gibt's das klassische Repertoire (ggf. dicke Decken bzw. Wände, schwimmender Estrich, etc.)
b) Schallübertragung aus der Bewegung des Aufzugs in die angrenzenden Räume (scheint mir eher deine Frage zu sein).
Zu b)hatte ich schon häufiger Fragen an die Aufzugshersteller gestellt - alle mit unbefriedigendem Ergebnis. Niemand konnte/wollte mir aussagekräftige Werte hinsichtlich der Schallemissionen mitteilen. Es kam nur der Hinweis 'Schallschutz bauseitig' oder die von dir genannte pauschale Forderung nach Schallentkoppelung.
Letztlich blieb's dann wieder beim planenden Statiker oder Architekten hängen, mit der Folge, daß auf der sicheren Seite liegend die 2schalige Wand gebaut wurde.
Gruß
mmue
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