Hilfe beim selbsterstellten Statikprogramm
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Re: Hilfe beim selbsterstellten Statikprogramm
11 Aug. 2020 10:46 - 11 Aug. 2020 10:46
......... ja doch es ist sehr heiß in Deutschland. Die qualmen auch mir ab und sämtliche Zellen .........
Letzte Änderung: 11 Aug. 2020 10:46 von Baumann.
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- BerndHahnebach
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Re: Hilfe beim selbsterstellten Statikprogramm
19 Okt. 2020 15:21 - 19 Okt. 2020 15:36oh ja es muss wohl beim vorposter schon sehr heiss gewesen sein ... da es ja nun doch wieder etwas kühler ist, mal wieder was zur sache ...Baumann schrieb: ......... ja doch es ist sehr heiß in Deutschland. Die qualmen auch mir ab und sämtliche Zellen .........
als freier FEM solver wird dort ausschliesslich Z88 gepriesen. Hab den mal vor zwei drei Jahren angetested und war ganz und gar nicht zufrieden. Das sind ElmerFEM, CalculiX oder OOFEM deutlich besser. FreeCAD zumindest als Geometrieeingabesoftware (abgesehen davon kann es ja auch den kompletten FEM workflow) vermisse ich dort auch schmerzlich. Vor allem Stahlbaudetails mit 3D-Solidelementen lassen sich sehr schnell in FreeCAD modellieren, vernetzten und nicht linear berechnen.Baumann schrieb: Überblich zu Theorie und Freeware
www.ing-hanke.de/know-how/link-sammlung-fem-berechnung/
Letzte Änderung: 19 Okt. 2020 15:36 von BerndHahnebach.
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- BerndHahnebach
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Re: Hilfe beim selbsterstellten Statikprogramm
19 Okt. 2020 15:27 - 19 Okt. 2020 15:34Jens01 schrieb: @MarkusDas wird aber eher an der Grafikkarte gelegen haben. Die ist fürs Drehen und Schieben zuständig. Für die Dinger kann man viel Geld ausgeben.auf einem i7 mit ssd nicht ansatzweise flüssig gedreht oder verschoben werden können
Naja als allersersten würde ich mal nach dem Programmtyp fragen ... War es ein CAD-Programm, ein Modell-viewer oder sogar ein Cloudviewer im Browser, dann explizit welches Prgramm usw.
Hier arbeiten wir mit Modellen mit mehreren zehntausend bis hunderttausend Objekten im Viewing sehr flüssig. Beim authoring sieht es dann ganz schnell anders aus wenn alle objekt aktiviert sind, aber das braucht man zum authoring normalerweise gar nicht.
Weiterhin steht und fällt die Performance von Modellen mit der Parametrisiereung. Ein Modellviewer sellt nur dumm da. Im Authoringtool muss die Parametrisierung aufgelöst werden. Heisst wird hier was geändert muss da dort und wo sonst noch geändert werden.
Ach und neudings gibt es auch viewing modes mit echtzeitrendering. Da muss ein bild 25 in der sekunde gerendert werden, wozun standardcomputer normalerweise ein bis zwei minuten brauchen. Das geht dann nur noch mit ne höllenmaschine, aber im täglichen leben (eines ingenieurs) brauchen tut man das gar nicht.
usw. usw. daher sind so pauschale aussagen wie
markus schrieb: ... wenn billige prismenkonvolute (fensterprofile, lisenen, poly-qu. und ähnliche nettigkeiten waren noch nicht mal eingebaut) auf einem i7 mit ssd nicht ansatzweise flüssig gedreht oder verschoben werden können ...
eher kritisch zu sehen.
Letzte Änderung: 19 Okt. 2020 15:34 von BerndHahnebach.
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- Jens01
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Re: Hilfe beim selbsterstellten Statikprogramm
19 Okt. 2020 16:07 - 19 Okt. 2020 16:09
Hi Bernd,
die Aufarbeitung der Daten zum Model wird vermutlich bei Cad und Viewer über die CPU gemacht. Aber danach werden die grafischen Objekte (mit OpenGL oder Direct3d) in Dreiecke zerlegt und zur Grafikkarte geschickt. Dort sind sie dann auch im Speicher. Fürs Drehen und Schieben ist dann OpenGL und die GPU (Grafikkarte) zuständig.
So ein Echtzeitrendering macht eigentlich nur dann Sinn, wenn sich was auf dem Bildschirm bewegt. Würde ich bei solchen Darstellungen erst einmal vermeiden wollen. Bei Spielen ist das was tolles. Da reichen dann aber 25 Bilder nicht mehr aus.
die Aufarbeitung der Daten zum Model wird vermutlich bei Cad und Viewer über die CPU gemacht. Aber danach werden die grafischen Objekte (mit OpenGL oder Direct3d) in Dreiecke zerlegt und zur Grafikkarte geschickt. Dort sind sie dann auch im Speicher. Fürs Drehen und Schieben ist dann OpenGL und die GPU (Grafikkarte) zuständig.
So ein Echtzeitrendering macht eigentlich nur dann Sinn, wenn sich was auf dem Bildschirm bewegt. Würde ich bei solchen Darstellungen erst einmal vermeiden wollen. Bei Spielen ist das was tolles. Da reichen dann aber 25 Bilder nicht mehr aus.
Letzte Änderung: 19 Okt. 2020 16:09 von Jens01.
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Re: Hilfe beim selbsterstellten Statikprogramm
19 Okt. 2020 17:26 - 19 Okt. 2020 17:26Volle zustimmung, nur ist die Performance von reinen viewern trotzdem x-fach höher als im CAD. Jedenfalls bei den Viewern die wir verwenden (Ifcquery, Solibri, BIMCollabZoom, BIMVision) im Vergleich zu den CADs wie FreeCAD und Nemetschek Allplan. Einzig Blender kann bei der Performance mit den Viewern mithalten, ist aber auch nicht wirklich ein CAD.Jens01 schrieb: die Aufarbeitung der Daten zum Model wird vermutlich bei Cad und Viewer über die CPU gemacht. Aber danach werden die grafischen Objekte (mit OpenGL oder Direct3d) in Dreiecke zerlegt und zur Grafikkarte geschickt. Dort sind sie dann auch im Speicher. Fürs Drehen und Schieben ist dann OpenGL und die GPU (Grafikkarte) zuständig.
Letzte Änderung: 19 Okt. 2020 17:26 von BerndHahnebach.
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Re: Hilfe beim selbsterstellten Statikprogramm
20 Okt. 2020 12:26BerndHahnebach schrieb: Vor allem Stahlbaudetails mit 3D-Solidelementen lassen sich sehr schnell in FreeCAD modellieren, vernetzten und nicht linear berechnen.
Das wäre mal ein Thema, welches mich interessieren würde.
Man lernt ja gerne auch mal neue Techniken abseits der üblichen Programme/Vorgehensweisen.
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