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Gast
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Hallo !
Bei 4-seitig gelagerten 2-achsig gespannten 1-Feldplatten, die durch Auflasten z.B. Außenwände behindert werden, ist ja in den Eckbereichen in der oberen und unteren Lage Drillbewehrung erforderlich, damit die in den Ecken entstehenden Risse aufgenommen werden können. Aber wie sieht es bei einem Flachdach aus, wo keine Auflasten vorhanden sind. Sind hierbei ebenfalls Drillbewehrung erforderlich ? Da sich die Ecken ungehindert abheben könnten, bräuchte man doch keine Drillbewehrung, oder täusche ich mich dabei ? Danke im Vorraus für die Antworten. Gruss genc |
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Hallo
im Prinzip stimmts. Die Ecken schüsseln auf, die Feldmomente nehmen zu, was eine entsprechende Erhöhung der Feldbewehrung bedingt (drillweiche Platte). Ich lege aber in den Ecken oben eine konstruktive Bewehrung ein, um Schrägrissen auf der Plattenoberseite vorzubeugen. Wichtig ist auch eine Trennlage mit entsprechender Ausbildung der Fuge zwischen Decke und Wandecken. Gruß Wolfgang |
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korrekt,
entweder drillweich, erhöhte Feldmomente, konstruktive Feldbewehrung evtl. oder drillsteif: falls keine Auflast vorhanden ist kann man sich mit "Zugstützen" in den Ecken behelfen, die mit der darunterliegenden Geschoßdecke (Bodenplatte) verbunden werden. Hat den Vorteil diesen unschönen horizontalen Riss zwischen Attika und Mauerwerk in den Gebäudeecken zu vermeiden. gruß andi |
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Hallo,
ich verstehe das so: Wenn die Plattenränder duch aufgehände Wände überdrückt sind, dann brauche ich eine Abreißbewehrung für die rechnerisch nicht berücksichtigte Einspannung. Liegen die Plattenränder aber frei auf den Wänden, dann können sie sich aufschüsseln. In diesem Fall wird die Paltte entweder als drillsteif (die Ecken werden etweder gegen Abheben gesichert, oder wird eine Drillbewehrung eingebaut), oder als drillweich nach Siglat/Wippel gerechnet. Bei Dachdecken, die von den Mauerwerksaußenwänden durch eine Trennlage getrennt sind, um Risse in den Wänden zu vermeiden, muss als Wandabschluß ein Ringbalken angeordnet werden, damit die H-Lasten aus Wind aufgenommen werden können. Oder nicht? Gruß Sarrar |
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Hallo
Ringbalken zwingend bei Gleitlagern (z.B. Temperaturdehnungen, Schwinden). Trennlagen können Querkräfte (Wind) in gewissem Umfang übertragen (s. Pfefferkorn:"Dachdecken und Mauerwerk). Wenn die Verformungsdifferenzen zwischen Dachdecke und Mauerwerk es erlauben, beschränke ich die Trennlagen auf die Eckbereiche Gruß Wolfgang |
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Habe ich das jetzt richtig verstanden:
berechne ich drillweich, muss ich die in den Ecken entstehenden Risse in Kauf nehmen anderenfalls drillsteif berechnen aber dann dafür sorgen, dass die Ecken unten bleiben?? Korrekt?? |
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