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Hallo zusammen,ich hätte eine Frage zur konstruktiven Umsetzung der Querkraftbewehrung bei einer Bodenplatte und würde mich über eure Einschätzung freuen.Ausgangssituation:
→ also Bewehrung sowohl in X- als auch in Y-Richtungoder ist es zulässig, die erforderlichen As-Werte zu überlagern / zu addieren und die Schubbewehrung nur in einer Richtung anzuordnen?Konkret: Kann ich die Querkraftbewehrung nur in einer Richtung ausführen (z. B. vollständig in X-Richtung, alternativ auch Y), oder ist es zwingend erforderlich, beide Richtungen konstruktiv abzubilden? Zum besseren Verständnis habe ich den FE-Plot des gesamten Platte sowie den Ausschnitt beigefügt.In meinem Fall würde sich X-Richtung konstruktiv anbieten, daher die gezielte Nachfrage.Gedachte konstruktive Varianten (Dazu siehe Skizzen)Variante 1 – Querkraftbewehrung vollständig als Bügelkorb:
Zudem habe ich im FE-Auschnitt beispielhagt mal die 2 Werte aufaddiert und einen Schubbügel gewählt. Mich interessiert insbesondere, wie ihr die Richtungsangaben aus dem FE-Modell in der Praxis interpretiert und konstruktiv umsetzt. Vielen Dank vorab für eure Rückmeldungen &Kritik! |
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Sicher, das hier die Schubbewehrung in x- und y-Richtung ausgegeben werden? (Zeile 2+3)
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Letzte Änderung: von ql2/99.
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UPDATE: ich habe nun im Handbuch herausgefunden, dass der 2. Wert der Druckstrebeneigungswinkel ist und der 3.Wert die Ausgabe der Schubbewehrung (hätte man gleich machen können).
Meine Schlussfolgerung bezüglich der Richtungen wäre dann falsch. Der Winkel von 3,00° Scheint mit aber etwas zu flach zu sein... Bleiben noch die Frage bezüglich der 1. Interpretation bezüglich der Richtungen (egal in welche Richtung verlegen?) Schubbügelreihen "lose" nebeneinander? 2. Konstruktive Ausführbarkeit (siehe die 2 Varianten) |
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Letzte Änderung: von YieldWizzard. Grund: Update
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Falls Betonstahl Geld kostet würde ich keine der Varianten wählen.
- nur Rundstahl, keine Matten - Bügel umfassen jeweils die 2 Lage, können oben offen sein mit Endhaken und fertig - die Schubbewehrung wird in cm²/m² ausgegeben, Verlegerichtung der Bügel hat damit nichts zu tun |
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Na sowas Bis 0,3*vrdmax darfst du die Querkraftbewehrung als Schubzulage ausführen. Da gehen auch "S-Haken". Ab 50cm Plattendicke muss die Schubzulage nur noch in die Bewehrung einstehen und diese nicht mehr umgreifen. Die Querkraftverläufe geben die Abstände vor. Hauptrichtung <=0,7h quer dazu 1h Ansonsten zu 100% bei Statiker99 - bitte blos keine Matten!
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Letzte Änderung: von ql2/99.
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hab ich früher auch so gemacht, nachdem ich dann den Wohnort und auch den Arbeitgeber gewechselt hatte bin ich damit aber ziemlich auf die Nase gefallen, ich hatte alles in wie immer in Stabstahl geplant - Baufirma hat deshalb imensen Bauzeitverzug angemeldet mit der Begründung, Q524 als Grundbewehrung (ca. 70% der erf. Grundbewehrung) ist schnell verlegt, aufgund des dann vorhandenen Mattenrasters lassen sich die flächigen Zulagen auch schneller verlegen. und zur Schubbew. in einer etwas dickeren Bodenplatte lege ich diese immer als vorgefertigte Bewehrungskörbe (geschlossene Bügel) ein dort spare ich mir dann auch die Abstandhalter. ba. In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr als in einer übertrieben genauen Rechnung.[Gauß]
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