Falsche Halbfertigteildecken und Wände bestellte
- zeemann
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Re: Falsche Halbfertigteildecken und Wände bestellte
10 Apr. 2020 09:18
Auch im Sinne der Ressourcenschonung und des Klimaschutzes sollte man die Filigranplatten auf jeden Fall verwenden, wenn diese schon produziert worden sind. Diese Wegwerfmentalität müssen wir in einem der ältesten Gewerbe der Welt ja wohl nicht auch noch unterstützen.
Ich sehe überhaupt kein Problem Platten zu kürzen.
Die Verankerung am Endauflager sollte man halt nachweisen.
Die allermeisten üblichen Filigranplatten, die ich in meinem Leben gesehen habe hatten gerade Stabenden am Auflager.
Wichtig: Da man die Endkante der Platten ja nicht super gerade „abklopfen“ kann, muß man am Auflager unbedingt eine zusätzliche Auflagerbank (DOKA) setzen, wenn diese nicht sowieso geplant war.
Beim Abklopfen der Platten können die Restplattenstücke natürlich ab und zu reißen, daher muß man vorsichtig arbeiten und das sollte man vorher zumindest dem Bauherrn kommunizieren, statisch problematisch sehe ich das nicht.
Ich selbst habe schon auf der Baustelle Platten (mit der dicken Hammer Methode) gekürzt, mir ist keine Platte gerissen, die Platten waren dabei schon auf den Wänden verlegt.
Da man ja nicht zum Werk fahren kann, werden die Platten ja sowieso geliefert und dann mit dem Kran direkt verlegt. Das Kürzen muss also auf der Decke passieren.
Ich sehe überhaupt kein Problem Platten zu kürzen.
Die Verankerung am Endauflager sollte man halt nachweisen.
Die allermeisten üblichen Filigranplatten, die ich in meinem Leben gesehen habe hatten gerade Stabenden am Auflager.
Wichtig: Da man die Endkante der Platten ja nicht super gerade „abklopfen“ kann, muß man am Auflager unbedingt eine zusätzliche Auflagerbank (DOKA) setzen, wenn diese nicht sowieso geplant war.
Beim Abklopfen der Platten können die Restplattenstücke natürlich ab und zu reißen, daher muß man vorsichtig arbeiten und das sollte man vorher zumindest dem Bauherrn kommunizieren, statisch problematisch sehe ich das nicht.
Ich selbst habe schon auf der Baustelle Platten (mit der dicken Hammer Methode) gekürzt, mir ist keine Platte gerissen, die Platten waren dabei schon auf den Wänden verlegt.
Da man ja nicht zum Werk fahren kann, werden die Platten ja sowieso geliefert und dann mit dem Kran direkt verlegt. Das Kürzen muss also auf der Decke passieren.
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- Galapeter97
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Re: Falsche Halbfertigteildecken und Wände bestellte
10 Apr. 2020 09:41
Hallo Zeemann,
das liest sich gut, hätte auch kein Problem damit wenn es handwerklich
gelungen ist, aber meist war es mir als PI-Mitarbeiter nicht möglich
"Angepasstes" zu akzeptieren....
galapeter97
das liest sich gut, hätte auch kein Problem damit wenn es handwerklich
gelungen ist, aber meist war es mir als PI-Mitarbeiter nicht möglich
"Angepasstes" zu akzeptieren....
galapeter97
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- statiker99
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Re: Falsche Halbfertigteildecken und Wände bestellte
11 Apr. 2020 06:41galapeter97 schrieb: .....aber meist war es mir als PI-Mitarbeiter nicht möglich
"Angepasstes" zu akzeptieren....
galapeter97
Die Begründung würde mich mal interessieren
Grundsätzlich kann ich bei einer Filigranplatte
z.B. 1 m Beton am Ende abklopfen (ohne die Bewehrung zu zerstören),
beischalen und betonieren.
Auf diesem letzten m brauche ich noch nicht mal die Verbundbewehrung.
Übertrieben gesagt kann ich auch die komplette Platte wegklopfen,
einschalen und betonieren ......
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- Galapeter97
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Re: Falsche Halbfertigteildecken und Wände bestellte
11 Apr. 2020 07:43
Hallo, Statiker99
ich schrieb und wiederhole es gerne:
....hätte auch kein Problem damit, wenn es handwerklich
gelungen ist, aber meist war es nicht möglich
"Angepasstes" zu akzeptieren....
Grüße galapeter97
ich schrieb und wiederhole es gerne:
....hätte auch kein Problem damit, wenn es handwerklich
gelungen ist, aber meist war es nicht möglich
"Angepasstes" zu akzeptieren....
Grüße galapeter97
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- DeO
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Re: Falsche Halbfertigteildecken und Wände bestellte
11 Apr. 2020 08:07galapeter97 schrieb: Hallo, Statiker99
ich schrieb und wiederhole es gerne:
....hätte auch kein Problem damit, wenn es handwerklich
gelungen ist, aber meist war es nicht möglich
"Angepasstes" zu akzeptieren....
wie stellte sich das denn dar?
Woran macht man fest was akzeptabel ist und was nicht mehr?
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- Galapeter97
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Re: Falsche Halbfertigteildecken und Wände bestellte
11 Apr. 2020 08:36
Hallo,
.....damals, es ist schon einen Weile her, stand in der Deckenzulassung
u.A. "beschädigte Deckenplatten dürfen nicht eingebaut werden", das war
die Vorgabe für fällige Entscheidungen.
Heute sieht man das wohl nicht mehr so, denn diese Forderung
gibt es nicht mehr, zu lesen ist anstelle dessen, Elemente
beim Abladen auf Schäden überprüfen.
Grüße galapeter97
.....damals, es ist schon einen Weile her, stand in der Deckenzulassung
u.A. "beschädigte Deckenplatten dürfen nicht eingebaut werden", das war
die Vorgabe für fällige Entscheidungen.
Heute sieht man das wohl nicht mehr so, denn diese Forderung
gibt es nicht mehr, zu lesen ist anstelle dessen, Elemente
beim Abladen auf Schäden überprüfen.
Grüße galapeter97
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