MW-Pfeiler im Erdreich
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Re: MW-Pfeiler im Erdreich
08 Jan. 2020 06:58
ok, demnach sollte es gehen.
Wasser und chemisches Zeugs wurde nicht vorgefunden (Baugrundgutachten).
Die statische Ausnutzung ist gering. Bei Spundwänden im Hafenbau geht man ja auch von einer gewissen Abrostungsrate aus und damit ist das Thema Dauerhaftigkeit durch.
Klar, Beton wäre "schöner", aber wie beschrieben, diesen "wäre schöner"-Gedanken [strike]kann[/strike] müsste man dann konsequenterweise auf alles ausweiten. Am Ende haben wir auch oberhalb GOK bewehrte Betonwände, weil die können ja auch mehr als MW-Wände. Ich denke mal, damit bekommt man Argumentationsprobleme.
Wasser und chemisches Zeugs wurde nicht vorgefunden (Baugrundgutachten).
Die statische Ausnutzung ist gering. Bei Spundwänden im Hafenbau geht man ja auch von einer gewissen Abrostungsrate aus und damit ist das Thema Dauerhaftigkeit durch.
Klar, Beton wäre "schöner", aber wie beschrieben, diesen "wäre schöner"-Gedanken [strike]kann[/strike] müsste man dann konsequenterweise auf alles ausweiten. Am Ende haben wir auch oberhalb GOK bewehrte Betonwände, weil die können ja auch mehr als MW-Wände. Ich denke mal, damit bekommt man Argumentationsprobleme.
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- Galapeter97
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Re: MW-Pfeiler im Erdreich
08 Jan. 2020 08:51
Hallo nochmal,
wenn dem so ist, na dann mal los....
Mich würde nur noch interessieren wieviel Kosten
werden bei der Ausführung in Mauerwerk Güte 20
gegenüber dem Beton eingespart?
wenn dem so ist, na dann mal los....
Mich würde nur noch interessieren wieviel Kosten
werden bei der Ausführung in Mauerwerk Güte 20
gegenüber dem Beton eingespart?
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- DeO
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Re: MW-Pfeiler im Erdreich
08 Jan. 2020 08:53 - 08 Jan. 2020 08:55galapeter97 schrieb: Hallo nochmal,
wenn dem so ist, na dann mal los....
Mich würde nur noch interessieren wieviel Kosten
werden bei der Ausführung in Mauerwerk Güte 20
gegenüber dem Beton eingespart?
öh, also FK 20 ist hier quasi Standart. Die bauen das sogar ein, wenn es nicht gefordert wird.
Meistens ganz nett. Kann nur doof werden, wenn damit die angesetzten Eigenlasten bei nicht grundfesten Wänden überschritten werden.
und ich behaupte einfach mal, dass die Herstellung eines MW-Pfeilers gegenüber den Schal- und Bewehrungsarbeiten einer Stb.Stütze doch einfacher ist.
Letzte Änderung: 08 Jan. 2020 08:55 von DeO.
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Re: MW-Pfeiler im Erdreich
08 Jan. 2020 09:02
Kostet SFK 20 nicht ca. 10€/m² mehr bei einer 24er Wand? Bei uns ist SFK 12 noch Standard.
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- DeO
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Re: MW-Pfeiler im Erdreich
08 Jan. 2020 09:34We-Ing schrieb: Kostet SFK 20 nicht ca. 10€/m² mehr bei einer 24er Wand? Bei uns ist SFK 12 noch Standard.
keine Ahnung. In den Preisen bin ich nicht drin. Ich weiß nur, dass die hier gerne 20er kalkulieren und auch einbauen. Dann sind sie auf der sicheren Seite.
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- mmue
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Re: MW-Pfeiler im Erdreich
08 Jan. 2020 10:55
Hallo,
Ist aber ein nicht ganz unwichtiges Kriterium. Pfeilermauerwerk 30/30 cm + Abdichtung kosten hier etwa 110 EUR netto/m, die unbewehrte Betonstütze 30/30 cm (rd. 90 EUR netto/m).
Natürlich gibt es Firmen, die das eine oder andere mit saftigem Aufschlag verkaufen, je nachdem wie sie personell strukturiert sind (wer auf der Baustelle keinen Betonbauer hat, schlägt den zusätzl. Aufwand eben drauf und umgekehrt, das weißt du aber nie vorher). Aber im Prinzip sollten die o.g. Preise so stimmen. D.h. wenn du eine (!) Stütze von z.B. 2.50 m Höhe hast ist die Preisdikussion eigentlich obsolet. Dann wird das eingebaut, was dauerhafter ist (Beton). Eine Diskussion kostet mehr als die mögliche Einsparung.
Und wenn die Baufirma mal wieder mit Einsparungsvorschlägen kommt, dann kannst du denen sagen: Meinetwegen könnt ihr wg. der 50 EUR (oder wieviel auch immer da behauptet wird) mauern, aber ihr tragt das Risiko der Dauerhaftigkeit und die Diskussion ist dann i.d.R. erledigt.
Gruß
mmue
keine Ahnung. In den Preisen bin ich nicht drin.
Ist aber ein nicht ganz unwichtiges Kriterium. Pfeilermauerwerk 30/30 cm + Abdichtung kosten hier etwa 110 EUR netto/m, die unbewehrte Betonstütze 30/30 cm (rd. 90 EUR netto/m).
Natürlich gibt es Firmen, die das eine oder andere mit saftigem Aufschlag verkaufen, je nachdem wie sie personell strukturiert sind (wer auf der Baustelle keinen Betonbauer hat, schlägt den zusätzl. Aufwand eben drauf und umgekehrt, das weißt du aber nie vorher). Aber im Prinzip sollten die o.g. Preise so stimmen. D.h. wenn du eine (!) Stütze von z.B. 2.50 m Höhe hast ist die Preisdikussion eigentlich obsolet. Dann wird das eingebaut, was dauerhafter ist (Beton). Eine Diskussion kostet mehr als die mögliche Einsparung.
Und wenn die Baufirma mal wieder mit Einsparungsvorschlägen kommt, dann kannst du denen sagen: Meinetwegen könnt ihr wg. der 50 EUR (oder wieviel auch immer da behauptet wird) mauern, aber ihr tragt das Risiko der Dauerhaftigkeit und die Diskussion ist dann i.d.R. erledigt.
Gruß
mmue
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