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Hallo Kollegen,
wer von Euch ist schon mal vor dem gleichen Problem gestanden bzw. hat dieses Problem gelöst? Ich muss eine einschalige Elementwand ausführen und habe nun das Problem, die innere Schalung mit der äußeren Elementschale zu verbinden. Wandhöhe ca. 4.30 m, Wanddicke 25 cm. Die Elementwand wird erforderlich, da gegen eine bestehendes Gebäude gebaut wird mit einer planmäßigen Fuge von 3 cm. Innen muss die Wand eine fugenfreie Oberfläche aufweisen. Das Problem ist die Aufnahme des Schalungsdruckes, also die Verbindung der Schalung mit dem äußeren Element. Im Vorfeld der Ausschreibung wurde dieses Problem mit diversen Firmen diskutiert und stellte eigentlich kein größeres Problem dar. Da wir nun zu langsam aber sicher immer näher zur Ausführung kommen, wird das Problem größer. Vielen Dank schon mal im voraus und einen schönen Feierabend. Fide |
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Hallo Fide,
wie ich es verstanden habe, muss die neu Stb.-Wand gegen Bestand betoniert werden und dabei ist eine Setzungsfuge (Trennfiuge zum Bestand) sicherzustellen oder? Meine Frage : warum Element-Wand, einschalig, wenn man am Bestand eine WäDä ankleben kann, die für das "Gegenbetonieren" geeignet ist, z.B. XPS- Hartschaumplatten. Wenn F90 erforderlich ist, dann kann man MIWO-Platten (1000°C) anwenden, die auch für Gegenbetonieren geeignet sind (z.B. Fa. ROOCKWOOL), und die Wand einfach in Ortbetonbauweise herstellen. Grüße, Sergej |
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Letzte Änderung: von Sergej.
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Hallo Fide,
Finger weg vom "einfach gegenbetonieren!!" Hier können enorme Schäden am Nachbargebäude entstehen, wenn diese z.B. in Mauerwerk (auf Trennlage) gefertigt wurden. Also: 1. Schlau machen wie der Nachbar aussieht, ggf Unterlagen ordern (Mauerwrk/Beton?) 2. Wenn 1. nicht geht, dann Element am Fuss sichern (gegen Wegrutschen) 3. Betonieren mit schnell erhärtetem Beton 4. GANZ WICHTIG Wand lagenweise betonieren! So ca. 50cm am Tag z.B. Gruss Charly |
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hi,
ich. hilft dir das weiter? bei den nur wenigen randbedingungen, die du angibst, nehme ich an, dass die lösung "sportlich" wird (schalungsbau, betonage) - hast du kein schild mit der aufschrift "no sports"? heisst, wenn du schon die "kollegen" begrüsst, dann bist du auch twp - und dann ist das ganz sicher nicht dein "normaler" job, sondern das gehört in den bereich arbeitsvorbereitung der baufirma, die im LV die anforderungen findet. inzwischen wird das normalerweise an den fertigteilhersteller oder an e. schalungslieferanten/-planer delegiert. ich war ein paar mal an solchen lösungen als externer auf seite des ausführenden beteiligt - herauszufinden, wo da grad der schuh drückt, ist manchmal schwieriger als die "statik", aber wenn´s bezahlt wird .. viel spass, markus Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde |
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Hallo Kollegen,
danke für eure Beiträge. @ Sergej: Im Untergeschoss wird gegen den Bestand betoniert. Hier haben wir ca. 15 cm Spritzbetonwand vor ca. 40 cm Backsteinmauerwerk. Im EG und OG muss eine 3 cm dicke seismische Fuge vorgesehen werden. Daran gibt es nichts zu rütteln. Wenn man nun so eine Fuge benötigt, ergibt sich das Problem des Zusammenspannens der äußeren Schale und der inneren Schalung. @ Charly: Natürlich muss die Schalung mit der äußeren Schale unten gegen wegrutschen gesichert werden. Das Problem ist wie oben erwähnt das Zusammenspannen. Bei 50 cm "Betonierhöhe" am Tag kann man etwas übertrieben formuliert fast ohne zu Zusammenspannen arbeiten. Eine Betoniergeschwindigkeit von 50 cm/h ist da schon realistischer. Ich glaube, dass bei einer Elementwand ohnehin nur 80 cm/h möglich sind. Da bin ich mir jedoch nicht ganz sicher. @Markus: Du hast recht, ich bin da als TWP an der Sache dran. Auch teile ich deine Meinung, dass dies nicht unbedingt die Aufgabe des TWP ist, aber man will ja zum Gelingen des Projekts beitragen. Da kann ich mich nicht ohne weiteres hinstellen und sagen, dass mich das Problem nicht tangiert. Es muss meiner Meinung nach in der Art funktionieren, dass man in die Außenschale einen Montaquick-Gitterträger einbaut und die Spannmöglichkeit auf die innere Wandschalung abstimmt. Die Betoniergeschwindigkeit und Konsistenzklasse nach Angabe des Betontechnologen. Schönen Abend noch Gruß Fide |
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Hallo Fide,
nur eine "dumme" Frage: warum eine "einschalige" Wand und nicht "Drei-Schicht-Wand"? Hat mit der Anschlußbewehurng Bewehrung zu tun? Grüße, Sergej |
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