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Es ist schon spät und ich stehe auf dem Schlauch:
Sind die Schubspannungen zw Stahl und Beton (Also Verbundspannung/Reibung/Verzahnung was auch immer) für die Gleichgewichtsbedingungen zwingend erforderlich ? |
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hallo cebudom,
cebudom schrieb:
Ich sehe ich so: für das äußere Gleichgewicht nicht, aber für die Krafteinleitung schon. Das ganze basiert auf der Reibeung Beton/Stahl. Oder sehe ich was falsch? durch die Knaggen, die ich konstruktiv an die Flansche anschweisse, erhöht sich der Reibungsbeiwert um das vielfaches, und es ist nur die Betongüte und die Verarbeitung (Einbringen und Verdichten) des "Zweitbetons" maßgebend. Grüße Sergej |
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glatte oder raue koecherinnenwand
ergeben zwei unterschiedliche bemessungsmodelle und unterschiedliche bewehrung.
im stahlbau sollte die fundamentbemessung mit glatter koecherinnenwand gefuehrt werden (und evtl. die koecherwand rau ausbildet werden, um die verzahnung durch "rauigkeit" -(def. meiner meinung nach nicht auf der baustelle praktikabel)- zu gewaehrleisten.) im beton fertigteilbau ist eigentlich die bemessung mit rauer koecherwand ueblich. die verzahnung der fertigteile ist einfach herzustellen, koecher sowieso. eine abwandlung der rauen variante fuer den stahlbau ist denkbar. dann muesste man, wie sergej gepostet hat, knaggen auf die flansche aufbringen. (den kommentar hierzu von gustavganz koennt ihr euch denken oder vieleicht dann hier auch noch lesen.) hermann Bauingenieur, Dipl.-Ing. (FH)
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Letzte Änderung: von khorngsarang.
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Einen schönen guten Morgen,
vielen dank für eure zahlreichen Beiträge. Wäre es vielleicht noch möglich, mir einen Link zu schicken, wie ich exakt das Fundament berechne, da ich bei Google nur Fundamente mit fertigen Maßen finde. Ich würde aber gerne wissen, wie man auf diese rechnerisch kommt oder werden diese aus der Erfahrung geschätzt und dann nur noch Nachgewiesen? Entschuldigt meine Fragen aber ich bin relativ neu in der Branche und kann leider nicht mit sehr viel Erfahrung glänzen. Vielen Dank im voraus Steve |
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Letzte Änderung: von Steve0811.
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Hallo u. guten Morgen,
als es noch keine PC gab, hat man die Fundamente tatsächlich auch gerechnet und zwar wie schon gesagt, erst mal die Abmaße (groß) schätzen, rechnen, verkleinern, rechnen usw. usw. sowas übt kolossal. Wenn ich die Lasten kennen würde, es ist schnell mal was gerechnet um etwas über die Größenordnung sagen zu können.... meint galapeter97 |
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cebudom schrieb:
Die Verzahnung reduziert die Schubbeanspruchung im Stützenfuss. Im Stützenfuss muss das Moment auf einer kurzen Strecke abgebaut werden, das ergibt eine vergleichsweise hohe Querkraft. Es gilt ja Q=M/z, wenn ein Teil von M durch ein vertikales Kräftepaar augenommen wird, wird die Querkraft kleiner. Gruß E.S. |
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