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Aw: Köcherfundament 18 Apr 2013 20:13 #47305

Es ist schon spät und ich stehe auf dem Schlauch:

Sind die Schubspannungen zw Stahl und Beton (Also Verbundspannung/Reibung/Verzahnung was auch immer) für die Gleichgewichtsbedingungen zwingend erforderlich ?

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Aw: Köcherfundament 18 Apr 2013 21:11 #47306

hallo cebudom,

cebudom schrieb:

...Sind die Schubspannungen zw Stahl und Beton (Also Verbundspannung/Reibung/Verzahnung was auch immer) für die Gleichgewichtsbedingungen zwingend erforderlich ?


Ich sehe ich so: für das äußere Gleichgewicht nicht, aber für die Krafteinleitung schon. Das ganze basiert auf der Reibeung Beton/Stahl. Oder sehe ich was falsch?
durch die Knaggen, die ich konstruktiv an die Flansche anschweisse, erhöht sich
der Reibungsbeiwert um das vielfaches, und es ist nur die Betongüte und die
Verarbeitung (Einbringen und Verdichten) des "Zweitbetons" maßgebend.

Grüße Sergej

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Köcherfundament 19 Apr 2013 05:57 #47307

glatte oder raue koecherinnenwand ergeben zwei unterschiedliche bemessungsmodelle und unterschiedliche bewehrung.

im stahlbau sollte die fundamentbemessung mit glatter koecherinnenwand gefuehrt werden (und evtl. die koecherwand rau ausbildet werden, um die verzahnung durch "rauigkeit" -(def. meiner meinung nach nicht auf der baustelle praktikabel)- zu gewaehrleisten.)

im beton fertigteilbau ist eigentlich die bemessung mit rauer koecherwand ueblich. die verzahnung der fertigteile ist einfach herzustellen, koecher sowieso.

eine abwandlung der rauen variante fuer den stahlbau ist denkbar. dann muesste man, wie sergej gepostet hat, knaggen auf die flansche aufbringen. (den kommentar hierzu von gustavganz koennt ihr euch denken oder vieleicht dann hier auch noch lesen.)

hermann
Bauingenieur, Dipl.-Ing. (FH)

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Letzte Änderung: von khorngsarang.

Aw: Köcherfundament 19 Apr 2013 06:57 #47310

Einen schönen guten Morgen,

vielen dank für eure zahlreichen Beiträge.
Wäre es vielleicht noch möglich, mir einen Link zu schicken,
wie ich exakt das Fundament berechne, da ich bei Google nur
Fundamente mit fertigen Maßen finde. Ich würde aber gerne wissen,
wie man auf diese rechnerisch kommt oder werden diese aus der
Erfahrung geschätzt und dann nur noch Nachgewiesen?

Entschuldigt meine Fragen aber ich bin relativ neu in der Branche
und kann leider nicht mit sehr viel Erfahrung glänzen.

Vielen Dank im voraus

Steve

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Letzte Änderung: von Steve0811.

Aw: Köcherfundament 19 Apr 2013 07:31 #47311

Hallo u. guten Morgen,

als es noch keine PC gab, hat man die Fundamente
tatsächlich auch gerechnet und zwar wie schon
gesagt, erst mal die Abmaße (groß) schätzen, rechnen,
verkleinern, rechnen usw. usw. sowas übt kolossal.

Wenn ich die Lasten kennen würde, es ist schnell mal
was gerechnet um etwas über die Größenordnung sagen
zu können....

meint galapeter97

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Aw: Köcherfundament 19 Apr 2013 09:17 #47312

cebudom schrieb:

Wofür soll die Verzahnung gut sein ?


Die Verzahnung reduziert die Schubbeanspruchung im Stützenfuss.
Im Stützenfuss muss das Moment auf einer kurzen Strecke abgebaut werden, das ergibt eine vergleichsweise hohe Querkraft.
Es gilt ja Q=M/z, wenn ein Teil von M durch ein vertikales Kräftepaar augenommen wird, wird die Querkraft kleiner.

Gruß
E.S.

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