S-Haken
- IBSz
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S-Haken
12 Feb. 2013 21:35
In der Planungspraxis ist es üblich S-Haken 4 Stck/m² in Wänden einzubauen.
Auch in vielen Büchern sieht man das oft z.B. auch in Beer "Bewehren nach DIN 1992-1-1" 3. Aufl. 2012.
Wenn man die S-Haken weglässt prüft der Prüfer sie oft rein.
Allerdings schreibt Leonhardt schon 1977 "die in DIN 1045 noch vorgeschriebenen 4 S-Haken/m² haben sich in Versuchen als unwirksam erwiesen"
In DIN 1045-1 ist dies auch berücksichtigt.
Ähnlich der Wortlaut in EC2+NA: "S-Haken dürfen entfallen bei geschweißten Stahlmatten oder wenn der Stabdurchmesser kleiner 16mm + Betondeckung größer 2ds"
Wie macht ihr das in der Praxis?
Plant ihr die S-Haken trotzdem in jede normale Wand mit rein?
Auch in vielen Büchern sieht man das oft z.B. auch in Beer "Bewehren nach DIN 1992-1-1" 3. Aufl. 2012.
Wenn man die S-Haken weglässt prüft der Prüfer sie oft rein.
Allerdings schreibt Leonhardt schon 1977 "die in DIN 1045 noch vorgeschriebenen 4 S-Haken/m² haben sich in Versuchen als unwirksam erwiesen"
In DIN 1045-1 ist dies auch berücksichtigt.
Ähnlich der Wortlaut in EC2+NA: "S-Haken dürfen entfallen bei geschweißten Stahlmatten oder wenn der Stabdurchmesser kleiner 16mm + Betondeckung größer 2ds"
Wie macht ihr das in der Praxis?
Plant ihr die S-Haken trotzdem in jede normale Wand mit rein?
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- FischerH
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Re: Aw: S-Haken
13 Feb. 2013 07:21
Ich mach die S-Haken nicht.
und zwar genau wegen dem Herrn Leonhardt.
Allerdings gebe ich immer in meinen Plänen
kleine "Haarnadeln" an die als Aussenmass
b = h-c"innen"-c"aussen" haben. Dazu die Angabe auf dem Plan:
"senkrechte Tragstäbe immer zur Aussenseite". Die
Haarnadeln (1-2Stk/m2) können dann einfach übergestülpt werden
und fixieren den Bewehrungsplage ausreichend genau.
Gruß Helmut
und zwar genau wegen dem Herrn Leonhardt.
Allerdings gebe ich immer in meinen Plänen
kleine "Haarnadeln" an die als Aussenmass
b = h-c"innen"-c"aussen" haben. Dazu die Angabe auf dem Plan:
"senkrechte Tragstäbe immer zur Aussenseite". Die
Haarnadeln (1-2Stk/m2) können dann einfach übergestülpt werden
und fixieren den Bewehrungsplage ausreichend genau.
Gruß Helmut
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- mcberg
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Re: Aw: S-Haken
13 Feb. 2013 07:36
Hallo Helmut,
"Dazu die Angabe auf dem Plan:"senkrechte Tragstäbe immer zur Aussenseite". "
Ist das bei Wänden nicht etwas ungünstüg, wenn die (horizontale) Schwindbewehrung innen liegt?
Gruß McBerg
"Dazu die Angabe auf dem Plan:"senkrechte Tragstäbe immer zur Aussenseite". "
Ist das bei Wänden nicht etwas ungünstüg, wenn die (horizontale) Schwindbewehrung innen liegt?
Gruß McBerg
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- KaiF
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Re: Aw: S-Haken
13 Feb. 2013 07:39 - 13 Feb. 2013 07:40
Im Hochbau mit den dünnen Matten soweit ok.
Bei WU und im Ing.-bau aber anders! Wandbewehrung mit Rundstahl läßt sich mit den Haarnadeln nicht fixieren, da brauchts die S-Haken und Bügel. Siehe WU-Richtlinie und DBV-Merkblätter. Und da gehört die horizontale (Schwind-)Bewehrung auch nach außen.
Bei WU und im Ing.-bau aber anders! Wandbewehrung mit Rundstahl läßt sich mit den Haarnadeln nicht fixieren, da brauchts die S-Haken und Bügel. Siehe WU-Richtlinie und DBV-Merkblätter. Und da gehört die horizontale (Schwind-)Bewehrung auch nach außen.
Letzte Änderung: 13 Feb. 2013 07:40 von KaiF.
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- IBSz
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Re: Aw: S-Haken
13 Feb. 2013 12:14
KaiF schrieb:
In der Wu Rili habe ich zu S-Haken nichts gefunden (vielleicht habe ich es übersehen). Wo genau steht das?
Ebenso DBV Merkblätter, in welchem Merkblatt werden die S-Haken erläutert?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Merkblätter bzw. WU Rili der nagelneuen EC2 widersprechen.
Normalerweise wurden doch alle neuen Erkenntnisse aus den Merkblättern und anderen Richtlinien in die EC2 eingearbeitet.
Im Ing.bau braucht es sicher S-Haken, aber dort sind ja dann auch die Durchmesser meist größer 14mm.
Bzw. gerade bei Widerlagerwänden gibt es oft Schubprobleme, so dass man dort Schubbewehrung einbauen muss.
Das kann auch durch S-Haken geschehen. Zumindest erinner ich mich dunkel vor einigen Jahren mal in eine Widerlagerwand unzählige S-Haken 8 Stck./m² eingebaut zu haben.
Im Hochbau mit den dünnen Matten soweit ok.
Bei WU und im Ing.-bau aber anders! Wandbewehrung mit Rundstahl läßt sich mit den Haarnadeln nicht fixieren, da brauchts die S-Haken und Bügel. Siehe WU-Richtlinie und DBV-Merkblätter. Und da gehört die horizontale (Schwind-)Bewehrung auch nach außen.
In der Wu Rili habe ich zu S-Haken nichts gefunden (vielleicht habe ich es übersehen). Wo genau steht das?
Ebenso DBV Merkblätter, in welchem Merkblatt werden die S-Haken erläutert?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Merkblätter bzw. WU Rili der nagelneuen EC2 widersprechen.
Normalerweise wurden doch alle neuen Erkenntnisse aus den Merkblättern und anderen Richtlinien in die EC2 eingearbeitet.
Im Ing.bau braucht es sicher S-Haken, aber dort sind ja dann auch die Durchmesser meist größer 14mm.
Bzw. gerade bei Widerlagerwänden gibt es oft Schubprobleme, so dass man dort Schubbewehrung einbauen muss.
Das kann auch durch S-Haken geschehen. Zumindest erinner ich mich dunkel vor einigen Jahren mal in eine Widerlagerwand unzählige S-Haken 8 Stck./m² eingebaut zu haben.
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- KaiF
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Re: Aw: S-Haken
13 Feb. 2013 12:48
Da war die Widerlagerwand zu dünn
Normalerweise wird Schubbewehrung vermieden, aber mit der neueren Normung ist das leider nicht mehr so einfach.
WU-RiLi vom DAfStb von 2003, dort aber nur hauchdünn vermerkt:
WU-RiLi vom DAfStb von 2003, dort aber nur hauchdünn vermerkt:
DBV-Merkblatt: B24 "Betonstahl und Verlegen der Bewehrung".Es müssen Abstandhalter und Schalungsanker verwendet werden, welche die Wasserundurchlässigkeit des Bauwerks örtlich nicht beeinträchtigen (siehe z.B. DBV-Merkblatt »Abstandhalter« und DBV-Merkblatt »Wasserundurchlässige Baukörper aus Beton«).
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