Schneeanhäufung
- Kroeger
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Schneeanhäufung
18 Aug. 2004 07:11
Folgende Situation:
Innenhofüberdachung aus Stahlbindern, Stahlpfetten und Trapezblech. Die Binder liegen seitlich auf vorhandenen Mauerwerkswänden auf.
Da die angrenzende Bebauung >2,00 m über die Dachfläche herausragt ist auf dem Dach eine Schneeanhäufung zu berücksichtigen.
Frage:
Für welche Bauteile ist die Schneeanhäufung zu berücksichtigen bzw. weiterzuverfolgen? Müssen auch die Fundamente hierfür bemessen werden?
Welche Verformungen in den Pfetten + Bindern sind bei einer Schneeanhäufung vetretbar?
Vielen Dank.
Innenhofüberdachung aus Stahlbindern, Stahlpfetten und Trapezblech. Die Binder liegen seitlich auf vorhandenen Mauerwerkswänden auf.
Da die angrenzende Bebauung >2,00 m über die Dachfläche herausragt ist auf dem Dach eine Schneeanhäufung zu berücksichtigen.
Frage:
Für welche Bauteile ist die Schneeanhäufung zu berücksichtigen bzw. weiterzuverfolgen? Müssen auch die Fundamente hierfür bemessen werden?
Welche Verformungen in den Pfetten + Bindern sind bei einer Schneeanhäufung vetretbar?
Vielen Dank.
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- teeVier
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Re: ReSchneeanhäufung
18 Aug. 2004 08:15
Hallo Herr Kröger,
für welches Bundesland wird die Statik erstellt?
Gruß Andreas
für welches Bundesland wird die Statik erstellt?
Gruß Andreas
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- Kroeger
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- Klaus M
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Re: ReSchneeanhäufung
18 Aug. 2004 08:36
sehr geehrter herr kröger,
in anlehnung an din v env 1991-2-3 würde ich die lasten aus
fall1 : gleichmäßig verteilte schneelast
fall2 : ungleichmäßige schneeverteilung ( z.b. bei starker luftbewegung)
fall3 : lasten durch umverteilung (abrutschen von höheren gebäudeteilen)
jeweils für das ges. bauwerk ( auch fundamente) betrachten.
bei den verformungen ist jeweils die gebrauchstauglichkeit zu prüfen.
gruß
klaus meyer
in anlehnung an din v env 1991-2-3 würde ich die lasten aus
fall1 : gleichmäßig verteilte schneelast
fall2 : ungleichmäßige schneeverteilung ( z.b. bei starker luftbewegung)
fall3 : lasten durch umverteilung (abrutschen von höheren gebäudeteilen)
jeweils für das ges. bauwerk ( auch fundamente) betrachten.
bei den verformungen ist jeweils die gebrauchstauglichkeit zu prüfen.
gruß
klaus meyer
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- Philipp
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Re: ReSchneeanhäufung
18 Aug. 2004 08:51
Hallo,
ich hatte einmal ein Vordach an einem Hallengiebel ca. 2m unter dem Hallendach und daher mit Schneeanhäufung zu rechnen. Alles Stahlkonstruktion, Trapezblech, Stahlpfetten.
Aus dem Belastungsbild der Schneeanhäufung sind die Lasten dann Bauteil für Bauteil weitergeleitet und alles ensprechend bemessen worden, denn die angenommenen Lasten sollen ja auch von der Konstruktion ausgehalten werden. Die Fundamente denke ich mal auch, will es aber nicht beschwören. Durchbiegung mindestens so, dass Tauwasser ablaufen kann, also immer etwas Gefälle und keine Muldenbildung!
Für die Schneeanhäufung auf einem Flachdach (FT aus Porenbeton) unter der Hallentraufe hab ich mich mit dem Prüfer auf eine gleichmäßige Verteilung geeinigt, sonst wäre wegen lokaler hoher Lasten das ganze Dach irre stark geworden; wenn möglich hier vorfühlen, dann gibt es hinterher evtl. weniger Diskussion
Gruß,
Philipp
ich hatte einmal ein Vordach an einem Hallengiebel ca. 2m unter dem Hallendach und daher mit Schneeanhäufung zu rechnen. Alles Stahlkonstruktion, Trapezblech, Stahlpfetten.
Aus dem Belastungsbild der Schneeanhäufung sind die Lasten dann Bauteil für Bauteil weitergeleitet und alles ensprechend bemessen worden, denn die angenommenen Lasten sollen ja auch von der Konstruktion ausgehalten werden. Die Fundamente denke ich mal auch, will es aber nicht beschwören. Durchbiegung mindestens so, dass Tauwasser ablaufen kann, also immer etwas Gefälle und keine Muldenbildung!
Für die Schneeanhäufung auf einem Flachdach (FT aus Porenbeton) unter der Hallentraufe hab ich mich mit dem Prüfer auf eine gleichmäßige Verteilung geeinigt, sonst wäre wegen lokaler hoher Lasten das ganze Dach irre stark geworden; wenn möglich hier vorfühlen, dann gibt es hinterher evtl. weniger Diskussion
Gruß,
Philipp
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- teeVier
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Re: ReSchneeanhäufung
18 Aug. 2004 09:08
Hallo,
von der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik e.V. gibt es Kurzinformationen so auch zum Thema Schneeanhäufungen (bvpi.de). Leider wird die Seite gerade überarbeitet.
Bei Gebieten mit so>= 1,00 kN/m² ist mit gleichzeitiger Belastung aus Wind und Schnee zu rechnen, wenn Schneeansammlungen beim Zusammenstoß mehrerer Dachflächen entstehen. Bei Schneesackanhäufungen wird empfohlen die Rohwichte auf j=5,0 zu erhöhen wegen der Gefahr der Vereisung.
Für Hamburg und Hessen gibt es eigene Lastansätze.
von der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik e.V. gibt es Kurzinformationen so auch zum Thema Schneeanhäufungen (bvpi.de). Leider wird die Seite gerade überarbeitet.
Bei Gebieten mit so>= 1,00 kN/m² ist mit gleichzeitiger Belastung aus Wind und Schnee zu rechnen, wenn Schneeansammlungen beim Zusammenstoß mehrerer Dachflächen entstehen. Bei Schneesackanhäufungen wird empfohlen die Rohwichte auf j=5,0 zu erhöhen wegen der Gefahr der Vereisung.
Für Hamburg und Hessen gibt es eigene Lastansätze.
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