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Gast
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Hallo,
So einfach wie möglich, so kompliziert wie nötig. Daher Federn nur wenn eine klare Begründung vorliegt. Das könnten z.B. sich ergebende sehr hohe Querkräfte sein.
Wie ein Forist schon geschrieben hatte, dass sind sich rechnerisch punktuell ergebende Spitzenwerte die in der Realität nicht auftreten. Etwas ausgleichen mit der Umgebung und dann passt das.
Unterzüge als durchgehendes Linienlager mit späterer gesonderter Berechnung (und Positionierung) in einem für UZ geeignetem Programm mit vernünftiger Ausgabe bis hin zu den Auflagerlängen. Von dieser all-in-one-Methode innerhalb der FEM-Programme halte ich exakt gar nichts. Deckengleiche Unterzüge nur in dem Maße ansetzen wie deren Steifigkeit ein Ansetzen ermöglicht. In der alten DIN gab es mal die Stützweitenbegrenzung auf 7d. Das reichte für übliche Türen.
Na, die die sich aus der FEM-Berechnung ergeben haben.
Meistens als Rechteck, wenn es die Sachlage sinnvoll erscheinen lässt auch mal als Trapez. Natürlich plärren die BUs gerne mal, aber nur weil es "schon so genacht wurde" muss es ja nicht richtig gewesen sein. Solche Aussagen beunruhigen mich erst einmal gar nicht. Wenn er auf schlankere Ausführung besteht sich ein bis zwei deutliche Punkte suchen (Durchbiegung) und ihm zeigen dass es anders nicht geht. Dann wird er mehr über seine alten Ausführungen als über die neue Statik nachdenken. Wenn man aber durch unnötig komplizierte Annahmen eine ingenieurmäßig vernünftige Konstruktion kaputtgerechnet hat (mal wieder alles an ungünstigen Ansätzen reingepackt hat was sich hier im Forum so finden lässt), dann sollte man sich selbst mal hinterfragen. Ach so ... mir hat man mal beigebracht, dass wenn erf. as > Deckenstärke ist, irgendwas nicht passt. |
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Hallo,
vielen vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Im vorliegenden Fall sind die Außen-und Innenwände 17,5 cm Porenbeton Ohne Auflagerfeder an der einspringenden Innenecke Aso = 8,5 cm2/m, Ass = 10,9 cm2/m Mit Auflagerfeder an der einspringenden Innenecke Aso = 5,1 cm2/m, Ass = 0,00 cm2/m Das ist schon ein erheblicher Unterschied. Der Verlauf der Auflagerkräfte sieht auch etwas eleganter aus. Grundsätzlich finde ich auch besser STB-Balken und deckengl. Unterzüge separat zu rechnen. Deckengleiche STB-Balken habe ich bisher analog Heft 240 gerechnet. Die Auflagerkräfte aber nicht über Einzugsflächen sondern aus der FEM Berechnung. Die mitwirkende Breite aber für Biegung u. Querkraft mit max. bv = t+h bzw. t+0,5*h. Die Möglichkeiten L ~ 2,00 m - 2,50 m werden durch As und Bügelabstände begrenzt. Ist wohl auf der sicheren Seite. Ich habe das modellieren nicht gelernt. Das gabs noch nicht. Wie werden den deckengleiche Unterzüge richtig modelliert ? Vielen Dank und Grüße |
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Hallo,
In FEM eigentlich gar nicht. Vielleicht hab ich deine Frage nicht richtig verstanden, aber 'deckengleiche Unterzüge' sind schon sprachlich ein Widerspruch in sich. Entweder 'deckengleich' oder 'Unter(!)zug'. Mal im Ernst: deckengleicher Unterzug ist eine Hilfskrücke, um einen zweidimensionalen Plattenteil als eindimensionalen Balken rechnen zu können. Ein FEM-Plattenprogramm braucht keinen dgl. UZ, denn dieser hat i.d.R. keine größere Steifigkeit als die Platte selbst und ist somit auch kein Auflager. Andere Frage: Hast du dir die Vergleichsstatik mal geben lassen? Wurden da vielleicht einachsig gespannte Plattenstreifen gerechnet? Gruß mmue |
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mmue schrieb:
ich kenne "deckengleiche Unterzüge" auch als sog. "Blindbalken". Damit meint man verstärkt bewehrte Deckenstreifen unter einer belastenden Wand oder einem Dachstiel. Ein reguläres Auflager für die Decke selbst stellen sie i.d.R. nicht dar. Innerhalb eines FEM-Systemes sind sie auch nicht modellierbar. Die Herkunft dieses virtuellen Hilfskonstruktes kam m.E. aus den alten Pieper-Martens-Zeiten um Sonderlasten berücksichtigen zu können. Allerdings erschöpft sich die Leistungsfähigkeit durch die Deckenstärke sehr begrenzte Biegeschlankheit recht schnell. Welchen Sinn das noch in einer FEM-Berechnung macht ist diskutierbar, denn darin können wir ja die Lasten und Systeme so erfassen wie sie kommen. Habe allerdings gerade wieder eine Altstatik (1968) vorliegen in der so ein Blindbalken als Deckenauflager herangezogen wurde um doch durchlaufen rechnen zu können und das Pieper-Martens-System nicht zu (zer)stören. |
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Hi Deo,
1968-bis zur FEM-Zeit hat man Balkenstatik betrieben. Heute braucht man das nicht mehr. Jupp |
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Hi,
Jupp schrieb:
brauchen im zwingenden Sinne nicht, aber man macht nichts verkehrt wenn man es tut bzw. sich gedanklich daran orientiert. |
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