Durchbiegung manuel berechnen
- Galapeter97
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Re: Aw: Durchbiegung manuel berechnen
27 Jan. 2012 13:22
Hallo, schau mal hier rein.....
www.fh-rosenheim.de/fileadmin/inhalte/Fa...001_Statiktafeln.pdf
meint galapeter97
www.fh-rosenheim.de/fileadmin/inhalte/Fa...001_Statiktafeln.pdf
meint galapeter97
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- Lagoon
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Re: Aw: Durchbiegung manuel berechnen
27 Jan. 2012 13:55
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Allerdings sind die Tafeln, die gleichen wie auch im Schneider (nur älter). Beim überlagern bekomm ich immer eine 100%tige einspannung. Oder übersehe ich etwas ?
Ich suche eher sowas wie "träger auf zwi Stützen mit zwei unteschiedlichen Kragarmen"
( vgl. Schneider Seite 4.12)
Allerdings sind die Tafeln, die gleichen wie auch im Schneider (nur älter). Beim überlagern bekomm ich immer eine 100%tige einspannung. Oder übersehe ich etwas ?
Ich suche eher sowas wie "träger auf zwi Stützen mit zwei unteschiedlichen Kragarmen"
( vgl. Schneider Seite 4.12)
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- Jens01
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Re: Aw: Durchbiegung manuel berechnen
27 Jan. 2012 14:15
Mohrsche Analogie
Ich glaube in "Statik im Bauwesen 3" Bochmann findest Du das.
Ich glaube in "Statik im Bauwesen 3" Bochmann findest Du das.
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- qwertzuiop
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Re: Aw: Durchbiegung manuel berechnen
27 Jan. 2012 14:21
Moin,
also in den Schneider Bautabellen gibt es eine Tafel zum Einfeldträger. Dort gibt es den Belastungsfall "Momente an den Auflagern" Mi und Mk, bei mir ist das die Nr. 11. Mi und Mk sind die Einspannmomente aus den Kragarmen links (i) und rechts (k).
Laut Tafel sind die Verdrehung des Einfeldträgers am Auflager dann:
phi_i = (2*Mi+Mk)*L/(6*EI)
phi_k = (Mi+2*Mk)*L/(6*EI)
Dann berechnest du die Durchbiegung am Kragarm und addierst dazu die Verformung aus der Verdrehung des Einfeldträgers:
delta(x) = delta_kragarm + tan(phi)*x
Grüße
Christoff
also in den Schneider Bautabellen gibt es eine Tafel zum Einfeldträger. Dort gibt es den Belastungsfall "Momente an den Auflagern" Mi und Mk, bei mir ist das die Nr. 11. Mi und Mk sind die Einspannmomente aus den Kragarmen links (i) und rechts (k).
Laut Tafel sind die Verdrehung des Einfeldträgers am Auflager dann:
phi_i = (2*Mi+Mk)*L/(6*EI)
phi_k = (Mi+2*Mk)*L/(6*EI)
Dann berechnest du die Durchbiegung am Kragarm und addierst dazu die Verformung aus der Verdrehung des Einfeldträgers:
delta(x) = delta_kragarm + tan(phi)*x
Grüße
Christoff
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- Lagoon
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Re: Aw: Durchbiegung manuel berechnen
27 Jan. 2012 15:29
Danke Christoff,
dein Ansatz hat mir sehr geholfen...
Ich konnte die Durchbiegung im Feld erfolgreich mit Tafel 11+1 bemessen, danke dafür.
Leider bekomme ich an der Kragspitze immernoch einen zu kleinen Wert raus...
Vieleicht findest du ja einen fehler in meiner Vorgehensweise:
Kragträger rechts eingespannt berechnen = 0,16 cm
phi rechts berechnen = 0,0031
mit deiner Formel kombiniert = 0,18cm
Ich müsste aber auf ca. 1,8 cm kommen....
(Einheitenrein gerechnet)
Vielen Dank nochmals
Gruß
Mike
dein Ansatz hat mir sehr geholfen...
Ich konnte die Durchbiegung im Feld erfolgreich mit Tafel 11+1 bemessen, danke dafür.
Leider bekomme ich an der Kragspitze immernoch einen zu kleinen Wert raus...
Vieleicht findest du ja einen fehler in meiner Vorgehensweise:
Kragträger rechts eingespannt berechnen = 0,16 cm
phi rechts berechnen = 0,0031
mit deiner Formel kombiniert = 0,18cm
Ich müsste aber auf ca. 1,8 cm kommen....
(Einheitenrein gerechnet)
Vielen Dank nochmals
Gruß
Mike
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- prostab
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Re: Aw: Durchbiegung manuel berechnen
27 Jan. 2012 17:21
Lagoon schrieb:
Die Theorie die dahinter steckt ist das P.d.v.K. und das habt ihr mit Sicherheit gelernt. Dieses grundlegende Prinzip der Statik ist so wichtig, und so leistungsfähig (z.B. auch für Überschlagsrechnungen in der Praxis) dass man es im Studium auch noch im Vollrausch anwenden können muss.
Durchbiegungen im Studium mit fertigen Formeln auszurechnen ist Berufsschulniveau. In einer Ingenieurarbeit würde ich das nicht machen.
In den Formeln von qwertzuiop für phi_i, phi_k fehlt der Anteil der Last im Feld (für Fall 3). Außerdem darf es in seiner letzten Formel nicht tan(phi)*x heissen, sonder phi*x, denn phi ist sicher im Bogenmaß ermittelt.
Gruß
E.S.
Warum nicht?...
Über Integraltafeln wie z.B. Schneider oder Holschemacher lässt sich dies nicht lösen, ...
Die Theorie die dahinter steckt ist das P.d.v.K. und das habt ihr mit Sicherheit gelernt. Dieses grundlegende Prinzip der Statik ist so wichtig, und so leistungsfähig (z.B. auch für Überschlagsrechnungen in der Praxis) dass man es im Studium auch noch im Vollrausch anwenden können muss.
Durchbiegungen im Studium mit fertigen Formeln auszurechnen ist Berufsschulniveau. In einer Ingenieurarbeit würde ich das nicht machen.
In den Formeln von qwertzuiop für phi_i, phi_k fehlt der Anteil der Last im Feld (für Fall 3). Außerdem darf es in seiner letzten Formel nicht tan(phi)*x heissen, sonder phi*x, denn phi ist sicher im Bogenmaß ermittelt.
Gruß
E.S.
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