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Gast
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Hallo,
für einen Balkon mit auskragenden Stahlträgern (Altbau) ist der Vorschlag gekommen, die Platte nicht aus Beton oder Betondielen herzustellen, sondern aus sog. Hourdis Tonplatten nach DIN 278. Hat jemand Erfahrung, ob solche 8 cm dicken Tonplatten mit 3-4 cm Aufbeton als tragendes Element zulässig sind und wenn ja, wie der Nachweis dafür aussehen musss? Grüße aus Berlin
Florian Muthmann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.muthmann-berlin.de Tel 030 - 859 670 55 Fax 030 - 859 670 54 |
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Hallo Muthmann,
Hourdis Platten dienen nur dem Schalungsersatz. Typische Häuslesbauer Decke in den 60 ziger Jahren im Saarland. Bevorzugt von Bergleuten und Schwarzarbeitern eingesetzt. Erspart das Einschalen der Decke. Vorsicht beim Betonieren. Macher Arbeiter landete schon mal ein Stockwerk tiefer. Vorschlag: Hourdisplatten, Q-Matte drauf und gut vornässen. Gruß Jupp |
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Hourdis wurden im Wohnungsbau oft verwendet und haben sich bewährt. Die Tonsteine tragen sich selbst von Träger zu Träger (entsprechende Auflagerbreite vorausgesetzt). Die Spannweite ist meist max. 40-80 cm zwischen den Trägern. Der überbeton wird nach den Regeln des Stahlbetons bemessen. Genügende Unterstützung vor dem Betonieren beachten.
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Hallo,
Hourdis Tonhohlplatten nach DIN 278 kenne ich von "Regenstaufer Hourdis" in Verbindung mit Stahlträgern (verlegt 1999). Die Platten sind 6 und 7 cm stark, 25cm breit und in 10cm -Schritten von 50 bis 100 (bei 6cm) und bis 110 cm Länge (bei 7cm) erhältlich. Die Platten kann man aber auch zuschneiden. Das "Durchkrachen", das Jupp beschrieben hat, kommt wohl nicht zu selten vor, in einer kurzen Verlegeanleitung steht allerdings, daß nur über Träger und Dielenlagen begangen werden soll. Mindestbetondicken sind in spärlichen Unterlagen nicht angegeben, es wird immer über die Trägerhöhe -Unterflansch -Plattendicke + 2cm überdeckung der Stahlträger gerechnet. Im Internet z.B. unter www.ziegelerk-puchner.de und www.zfr.de Gruß Wolfgang |
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Hallo Muthmann,
ich habe letztens bei der Balkonsanierung einfach ein 6er Stahlblech genommen, darunter ein paar 50er Flachstähle hochkant zur Verstärkung geschweißt, oben ein paar M16-Muttern für den Verbund aufgeheftet, Platte allseitig mit den Trägern verschraubt, dann Gefälleestrich 4-5 cm drauf, Unterseite mit Knauf-Fassadenplatten bekleidet und zwei große Lüftungsgitter eingesetzt. Die Konstruktion ist leichter als alles andere und das Stahlblech ist eine wunderbare Schalung. Gruß Michi Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
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Guten Morgen,
Warum keine Trapezbleche? Die sind doch schon fertig konfektioniert und man spart sich die Schweißarbeiten mit Muttern und Flachstählen etc. |
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