Frage bzgl. Statiksoftware im Massivbau
- Mr.Ing.
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Re: Frage bzgl. Statiksoftware im Massivbau
22 Aug. 2026 13:20
Hallo Nour100,
ich nutze ebenfalls Harzer für die kleineren Aufgaben und PCAE für die größeren.
Ich habe, bevor ich mich selbstständig gemacht habe, mit verschiedenen FE-Programme gearbeitet (Sofistik, Dlubal, DIE, Frilo).
Für PCAE habe ich mich damals aus Kostengründen entschieden und ich muss sagen, dass habe ich nicht bereut. Man muss sich nur auf die etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung einlassen. Wenn man das macht, ist das Plattenprogramm einfach Spitze! Vor allem die Lastweiterleitung von Platte zu Platte funktioniert Klasse. Zudem läuft das Programm extrem stabil. Die Programmstürze in den letzten Jahren kann ich an einer Hand abzählen (Das war bei einigen der oben aufgezählten ganz anders). Ich habe auch immer mal wieder das ein oder andere Programm von PCAE, je nach Bedarf, dazugekauft, so dass sich inzwischen einiges angesammelt hat.
Von mir also die klare Empfehlung zu PCAE! Das ist aus meiner Sicht, mit riesigem Abstand, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis!
V.G. Mr. Ing
ich nutze ebenfalls Harzer für die kleineren Aufgaben und PCAE für die größeren.
Ich habe, bevor ich mich selbstständig gemacht habe, mit verschiedenen FE-Programme gearbeitet (Sofistik, Dlubal, DIE, Frilo).
Für PCAE habe ich mich damals aus Kostengründen entschieden und ich muss sagen, dass habe ich nicht bereut. Man muss sich nur auf die etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung einlassen. Wenn man das macht, ist das Plattenprogramm einfach Spitze! Vor allem die Lastweiterleitung von Platte zu Platte funktioniert Klasse. Zudem läuft das Programm extrem stabil. Die Programmstürze in den letzten Jahren kann ich an einer Hand abzählen (Das war bei einigen der oben aufgezählten ganz anders). Ich habe auch immer mal wieder das ein oder andere Programm von PCAE, je nach Bedarf, dazugekauft, so dass sich inzwischen einiges angesammelt hat.
Von mir also die klare Empfehlung zu PCAE! Das ist aus meiner Sicht, mit riesigem Abstand, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis!
V.G. Mr. Ing
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Re: Frage bzgl. Statiksoftware im Massivbau
04 Sep. 2026 06:59
Ahoi,
wir arbeiten mit VCMaster und Frilo.
Ich würde gern Frilo empfehlen, weil die Programme sich wirklich gut bedienen lassen.
Aber die Preispolitik ist ein Irrsinn.
Warum willst du bei MFH oder größeren Bauten kein Gesamtmodell nutzen? Ich hatte früher auch nur Positionsstatik in 2D geschossweise gerechnet. Das ist bei EFH und kleineren Bauten sowie in der Sanierung immer noch gang und gäbe.
Frilo GEO (und vielleicht gibt es sowas auch bei anderen Anbietern) kann bei MFH und größeren Verwaltungsbauten die Lastweiterleitung über die Geschosse und deren wirksame Bauteile sehr gut lösen.
Die Weiterrechnung erfolgt mit den jeweiligen Programmmodulen. Das spart echt Zeit.
Wir nutzen auch RFEM von Dlubal (Kauflizenz ohne Abo-Unsinn) mit einigen Modulen, was sich bei "interessanten" Architekturentwürfen bewährt hat. Allerdings muss man hier etwas mehr Aufwand in die Ausgabe stecken. Zur Not schickt man sein Modell ohne Ergebnisse an den Prüfstatiker.
Für die Geotechnik (falls das bei euch infrage kommt), nutzen wir das Mietmodell mit minutengenauer Abrechnung von GGU.
GGU ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig in der Anwendung, liefert aber beste Ergebnisse.
Für Holzbau (insbesondere Brettsperrholzbau) gibt es von den Herstellern kostenlose, aber gute Software.Z.B. für Züblin Timer eine Software von DC.
Außerdem nutzen wir Software von Würth, Heco, Halfen und anderen Herstellern.
Alle Ergebnisse lassen sich prima in VCMaster einbinden (über den virtuellen Drucker "VCMaster t2w Interface").
Aber auch hier muss jeder selbst das Richtige für sich finden.
Gruß
b
wir arbeiten mit VCMaster und Frilo.
Ich würde gern Frilo empfehlen, weil die Programme sich wirklich gut bedienen lassen.
Aber die Preispolitik ist ein Irrsinn.
Warum willst du bei MFH oder größeren Bauten kein Gesamtmodell nutzen? Ich hatte früher auch nur Positionsstatik in 2D geschossweise gerechnet. Das ist bei EFH und kleineren Bauten sowie in der Sanierung immer noch gang und gäbe.
Frilo GEO (und vielleicht gibt es sowas auch bei anderen Anbietern) kann bei MFH und größeren Verwaltungsbauten die Lastweiterleitung über die Geschosse und deren wirksame Bauteile sehr gut lösen.
Die Weiterrechnung erfolgt mit den jeweiligen Programmmodulen. Das spart echt Zeit.
Wir nutzen auch RFEM von Dlubal (Kauflizenz ohne Abo-Unsinn) mit einigen Modulen, was sich bei "interessanten" Architekturentwürfen bewährt hat. Allerdings muss man hier etwas mehr Aufwand in die Ausgabe stecken. Zur Not schickt man sein Modell ohne Ergebnisse an den Prüfstatiker.
Für die Geotechnik (falls das bei euch infrage kommt), nutzen wir das Mietmodell mit minutengenauer Abrechnung von GGU.
GGU ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig in der Anwendung, liefert aber beste Ergebnisse.
Für Holzbau (insbesondere Brettsperrholzbau) gibt es von den Herstellern kostenlose, aber gute Software.Z.B. für Züblin Timer eine Software von DC.
Außerdem nutzen wir Software von Würth, Heco, Halfen und anderen Herstellern.
Alle Ergebnisse lassen sich prima in VCMaster einbinden (über den virtuellen Drucker "VCMaster t2w Interface").
Aber auch hier muss jeder selbst das Richtige für sich finden.
Gruß
b
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Re: Frage bzgl. Statiksoftware im Massivbau
07 Sep. 2026 08:22
Danke für Eure hilfreichen Antworten!Nun ist auch ein neues Paket von FRILO herausgekommen, und zwar FRILO Concept für 104 € monatlich. Darin sind bereits viele Module enthalten, die für den Wohnungsbau meiner Meinung nach ausreichend sein dürften – inklusive Platte, Gebäudemodell und vielen weiteren Programmen.Das wäre vielleicht auch eine interessante Option. Vorausgesetzt natürlich, dass die Preise langfristig einigermaßen stabil bleiben und nicht kontinuierlich durch Preiserhöhungen steigen
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