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Fertigteilhalle "Wulste" um Türen in Brandwänden

Fertigteilhalle "Wulste" um Türen in Brandwänden

05 Aug. 2026 08:08 - 05 Aug. 2026 08:09
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Servus zusammen,

gibts hier eventuell jemand der in den 90er Jahren im Stb.-FT-Hallenbau unterwegs war bzw. sowas schonmal gesehen hat?

Hier sind um die Brandschutztüren herum entsprechende Wulste / Rahmen / Verdickungen erstellt worden.
Die Halle ist aus den 90er Jahren. Unterlagen gibt es größtenteils.

Aus der vorliegenden Berechnung geht hervor:
  • "nicht tragend"
  • "nicht austeifend" - stille Reserve
  • Wurde tatsächlich so in den Positionen auch nachgewiesen und vom PI geprüft
Meine Überlegungen:
  • Konstruktiv erforlderlich um die Türen damals entsprechend befestigen zu können
  • Konstruktiver Rahmen für die H-Lasten wegen Wandschwächung
  • "Knicksicherung" für den Wandstoß der Fertigteile
  • Abfangung für die "Vertikallasten"
Leider gibt es hierzu keine Infos. Man muss hier Brandschutztechnisch einiges auf Vorderman bringen, daher gibt es Überlegungen solche Öffnungen zu optimieren, wenn  man eh schon Geld in die Hand nimmt.
Der wirkliche Sinn dahinter erschließt sich für mich bisher auch nicht - vielleicht gibt es Ihn aber doch...

Danke euch für den Input!
Beste Grüße
Josef
Letzte Änderung: 05 Aug. 2026 08:09 von ql2/99.

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Re: Fertigteilhalle "Wulste" um Türen in Brandwänden

05 Aug. 2026 10:04
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Hallo,

Türen kann man auch an deutlich dünneren Wandplatten befestigen. Dieser Punkt scheidet m.E. aus. Eine Brandwand knickt nur bei relativ sehr großen Auflasten. Nur bei diesen ist eine Knicksicherung oder eine Abfangung für Vertikallasten erforderlich. In diesem Fäll müsste dann wenigstens eine Zwischendecke / UZ o.ä. vor Ort sichtbar sein.

Wenn ich die gelben Markierungen am Wandfuß und die Paletten im Hintergrund sehen, denke ich, dass der Statiker damals die Wandpfeiler für den Lastfall Anprall aus Gabelstapler dicker ausgeführt hat. Der Rahmen ist nicht tragend, sollte aber einen außerplanmäßigen Stoß aushalten. Die Abmessungen sind konstruktiv gewählt.

Eine weitere Idee, die konstruktive Durchbildung für den Transport. Bei U-Förmige Fertigteile verbindet man die freien Enden temporär miteinander, damit diese durch den Transport beschädigt werden. Alternativ führt man die FT so dick aus, dass man die Rahmenecken konstruktiv vernünftig bewehren und betonieren kann.

Gruß


 
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Re: Fertigteilhalle "Wulste" um Türen in Brandwänden

05 Aug. 2026 10:43
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nach Sichtung des Fotos war mein erster Gedanke,
Stahlrahmen wegen nachträglichem WD
in Beton oder GK eingepackt wegen Bradschutz

da du aber schreibst das wurde planmäßig so vorgesehen,
stimme ich LS zu,
insbesondere aufgrund der geringen Durchfahrtshöhe wurde der Riegel konstruktiv massiv als Anprallschutz ausgeführt und die zugehörigen Stützen auch, wahrscheinlich als vor die FT-Wand betonierter Ortbeton

ba
In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr als in einer übertrieben genauen Rechnung.[Gauß]
Folgende Benutzer bedankten sich: ql2/99

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Re: Fertigteilhalle "Wulste" um Türen in Brandwänden

06 Aug. 2026 14:11
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Da gehe ich mit.
Wir haben sowas ähnliches mal geplant, um an mehreren Hallen die ramponierten Wände um die Tore herum zu ertüchtigen. Hat ein Kollege geplant.
War wohl nicht billig...

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