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Hallo,
ich habe eine Verständnisfrage zum Detail. Holzbalkendecke durchlaufend, Außermittiger Lastanteil aus dem OG. Auflager des Trägers auf MW-Pfeilern 24/24 (Nd = 138 KN) die über der KG-Wand stehen. Variante 1 Reicht es aus, den Träger mit der H-Last nur oben an die Deckenbalken anzuschließen damit der Träger verdrehungssteif ist oder entsteht ein Kräftepaar das auch auf der Trägerunterseite zu berücksichtigen ist? Bei einem MW-Pfeiler geht das natürlich nicht. Oder reicht bei Aussteifungsrippen nur der obere Anschluss? Wenn ja, könnte der Träger mit zentrischen Lasten nachgewiesen werden. => HEB 200 Mal davon abgesehen, ist der Anschluss an die HB-Decke nicht einfach herzustellen. Je Seite wären 2 Holzschrauben DM 10 erforderlich. Variante 2 Ich bemesse den Träger mit den außermittigen Lasten. An den Auflagern wird das Torsionsmoment Mtd als Auflagermoment MAd als Kopfmoment in die Pfeiler eingeleitet. => HEB 240 Variante 3 Ist mir eben gerade eingefallen. Ich verschiebe den Träger und Pfeiler um die 6,5 cm, rechne alles zentrisch und lasse die Pfeiler einfach 6,5 cm über das KG Mauerwerk überstehen. Durch die Kellerdecke wird die KG-Wand zentriert und fertig. Allerdings besteht die KG-Decke h=16 cm aus STB-Fertigteilen aus Doppel-T-Profile die dicht an dicht liegen und gestoßen sind. Anhänge: |
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Letzte Änderung: von HerrLehmann.
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die deckenbalken "packen" das versatzmoment nicht? ggfs mit zentrierlager?
Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde |
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Hatte vergessen zu schreiben das es sich um einen Altbau handelt und der Träger nachträglich eingebaut werden soll.
Das Mauerwerk steht nicht auf auf den DB. Damals wurden die Deckenbalken ausgemauert. Höchstwahrscheinlich ist sogar ein Luftspalt zwischen OK DB und MW. |
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Guten Abend!
Var. 1 Spricht etwas gegen ein Rechenmodell mit vertikalem Kräftepaar? Der Träger würde sich gegen den Uhrzeigersinn verdrehen. Schraubt man den linken oberen Flansch in die Balken könnte sich meines Erachtens durch Ausbildung eines Druckkontakts auf der rechten Flanschseite ein vertikales Kräftepaar ausbilden. Anschluss mit axial beanspruchten VG Schrauben sollte m. E. kein Problem darstellen. Var. 2 Von planmäßige Lasttorsion in einem offenen Profil und Gabellagerung auf MW Pfeiler halte ich nicht viel. Var. 3 EG Pfeiler zu KG Wand 6,5cm horizontal versetzt? Bin mir nicht sicher ob ich es richtig verstanden habe. Übrigens eine vernünftige Skizze! Freundliche Grüße |
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ich stimme Hoiza zu,
dem offenen Stahl-Abfangträger würde ich das Versatzmoment nicht zumuten, eher als Kopfmoment den Stützen M1 - Stützen ggf. in Stahl statt MW? sofern das optisch i.O. ist oder Abfangträger als QHP, dann aber Stützen zwingend in Stahl unabhängig davon, die HBD ist eine sichere horiz. Lagerung der Pendelstützen?! ba In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr als in einer übertrieben genauen Rechnung.[Gauß]
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Hallo,
danke euch für die Beiträge. Mein Ansatz mit der H-Last nur auf der Trägeroberseite ist falsch. Weil auf der Unterseite keine H-Last abgetragen werden kann, wird aus Hd Vd und dann muss die vertikale Zugkraft, wie von Hoiza schon angemerkt, über Schrauben abgetragen werden. Das packt eine oder 2 Holzschrauben nicht. Man könnte durchgehende Gewindestangen bis zur Balkenoberseite einbauen. Aber auf der Oberseite ist Mauerwerk so das der Einbau nicht möglich ist. Die Variante mit den Stahlstützen mit dem biegesteifen Anschluss ist natürlich auch möglich. Die geringe H-Last aus dem Kopfmoment/Stützenlänge kann von 2 Holzschrauben bzw. wird über Reibungsschluss abgetragen. Unten eine Skizze zur Variante 3. Die Decke bzw. Kellerwand merkt doch vom Überstand nichts. Anhänge: |
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