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Moin in die Runde,
vorweg ich bin Student und muss für meine Masterarbeit ein bisschen statisch bemessen (ist nicht mein Hauptfeld). Von daher vllt. ne komische Frage, aber ich hänge seit ner Weile beim Nachweis für meinen Längsträger auf BDK, da ich mir nicht sicher bin, welche Längen ich annehmen muss und ob das überhaupt mit dem Ersatzstabverfahren geht. Vielleicht findet ja jemand die Muße und gibt mir nen Hinweis oder auch nur nen Literaturtip. Mein System habe ich beigefügt mit der maßgebenden LK für den Querschnittsnachweis. Der Durchlaufträger hat eine Gesamtlänge von 17,56 m und ist einseitig an der Wand befestigt. Die mittleren Auflager sind auf den darunterliegenden Rahmen aufgebracht. Der Obergurt ist nicht gehalten, da dort nur Gitterroste aufliegen. Für mich gütige Norm ist noch DIN EN 1993-1-1 von 2010. Ich würde jetzt davon ausgehen, dass ich (sofern das auch die betreffende LK für Stabilität ist) für das Feldmoment mit 28,5 einen BDK Nachweis machen muss. Jedoch habe ich keine Ahnung, welche Länge ich ansetze, da die angrenzenden Lager ja keine Gabellager darstellen. Oder etwa doch? Kann man die durch z.Bsp. Steifen zu Gabellagern "aufwerten", womit sich eine Länge von 4,48 m ergibt? Muss ich für das Stützmoment von -54 kNm auch einen Nachweis machen? Selbe Frage: Welchen Abstand muss ich für die Gabellager annehmen? Ist die Befestigung an den Rahmen ausreichend? Vielen Dank schonmal |
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Das Ersatzstabverfahren ist für Einfeldträger entwickelt worden. Durchlaufträger können damit nur als Nährungsverfahr berechnet werden.
Literaturtipps: Stahlbau 2: Stabilitätsnachweise von Rolf Kindmann Nachweispraxis Biegeknicken und Biegedrillknicken, Meister (schon etwas älter war aber damals wohl das Buch, wenn es um Stabilitätsnachweise ging) |
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Danke schön.
Hab inzwischen in dem Buch: Stahlbau 1 - Bemessung von Stahlbauten nach Eurocode mit zahlreichen Beispielen von Jörg Laumann und Christian Wolf eine Bemessung gefunden. In Kombination mit dem Skript von meiner Professorin gehe ich davon aus, dass ich den DLT in den Auflagern durch Steifen gabelgelagert annehmen darf und anschließend den DLT als Einfeldträger mit Einspannungen entsprechend angepasster Formeln für Mcr bemessen kann.
Folgende Benutzer bedankten sich: KarstenM73
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nur zur Info, auch Gitterroste können bei akkurater Befestigung zur BDK Stabilisierung herangezogen werden. Prof. Dr. Joachim Lindner hatte dazu mal einen Beitrag in der Fachzeitschrift Stahlbau vom Ernst und Sohn Verlage, denke ich. Oder in den Komentaren zur DIN 18800.
Gruß Karsten RIP Prof Lindner
Folgende Benutzer bedankten sich: gebauer89
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