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Hallo Kollegen,
eine 9,1 m lange Stahlstütze IPE 180 hat folgende Knickbedingungen: in Y-Richtung 9,1 m In Z-Richtung unten 1,1 m, dann 4 x 2,0 m Die Stütze ist am Kopf durch eine Vertikallast von 100 kN belastet. Die Normalkraft am Fuß der Stütze ist etwas höher, da sich die Normalkraft durch das Eigengewicht von oben nach unten steigert Der maßgebende Knicknachweis ergibt sich für die Y-Richtung. Den Knicknachweis führt Scia Engineer in Y-Richtung mit einer Knicklänge von 9,1 m und in Z-Richtung mit einer Knicklänge von 1,1 m (siehe Anlage) Aus meiner Sicht ist das falsch und irreführend, der Knicknachweis in Z-Richtung müsste mit der Knicklänge 2 m geführt werden. Ich bitte hierzu um eure Meinung bzw. würde es mich interessieren wie in in anderen Statikprogrammen gehandhabt wird. Viele Grüße Emil |
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Die Knicklänge für die z-Richtung beträgt 1,95 m (also ca. 2 m)
und die Eulerkraft (Ncr) ergibt sich zu 559 kN. Die Werte sind für die Einzelstäbe nur geringfügig unterschiedlich. Mit Gruß es |
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Letzte Änderung: von prostab.
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Hallo Prostab,
leider verstehe ich nicht, was du damit sagen willst und wie der Bezug zu meiner Frage ist. Viele Grüsse Emil |
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prostab hat doch quasi das selbe wie du gesagt, die Knicklänge von 1,00m ist zu gering.
2m sind aber eigentlich auch zuviel, daher die Angabe der Knicklänge nach Petersen [Annahme]. (Durchlaufstütze) Ganz bildlich gesprochen, bei Durchlaufstützen mit unterschiedlichen Abständen der Haltungen, trägt der Stützenteil mit dem kleineren Abstand den Anderen mit. Daher wenn du Betawerte für die Knicklängen der Stützenabschnitte ermittelst, erhälst du für das "kurze" Stützestück einen Beta von >1,0 und für das "lange" ein Beta von < 1,0. Beste Grüße Ps: Auch Pendelstützen dürfte man nach T-2.O bemessen |
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Letzte Änderung: von ql2/99.
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Ok, verstanden.
Aber darum ging es mir nicht. Scia macht Folgendes: Es wird der maßgebende Nachweis für den Stab und die zugehörige Stelle ermittelt. In diesem Fall ist das Knicken in Y-Richtung und die zugehörige Stelle ist ganz unten am Stab, da dort die Normalkraft am größten ist. An dieser Stelle werden dann auch alle anderen Nachweise geführt, z. B. Knicken in Z-Richtung oder auch Querschnittsnachweise. Aus meiner Sicht müssten für diese Nachweise aber ebenfalls die maßgebenden Stellen ermittelt und die Nachweise jeweils dort geführt werden. Viele Grüße Emil |
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Das ist hier ein Beispiel, bei dem sich Theorie und praktische Anschauung scheinbar widersprechen.
Die ursprüngliche Frage war die Frage nach der Knicklänge. Für den in z-Richtung betrachteten Stützenstrang liefert die Theorie für den untersten Abschnitt (mit etwas Eigengewicht gerechnet) eine Eulerkraft von 559 kN und eine zugehörige Knicklänge von 1.94 m. Der Praktiker wird argumentieren: das kann doch nicht sein, wenn ich bei der untersten Stütze oben ein Gelenk ausbilde, dann hat doch diese Stütze nur eine Knicklänge von 1,1 m. Beides ist richtig. Jetzt lautet die spannende Frage, darf man unten mit sk = 1,1 m rechnen, wenn dort kein Gelenk ausgebildet wird. Mit Gruß es
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Letzte Änderung: von prostab.
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