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wer im Industriebau unterwegs ist kennt das,
eine Rohrleitung verläuft in z.B. 5m Höhe über OKG und benötigt eine Stahlstütze als Unterstützung. Von den Verfahrenstechnikern/Rohrleitungsplanern kommen die Lastangaben am Stützenkopf insbesondere die angegebenen H-Lasten bereiten immer wieder Probleme -> große Verformungenam Stützenkopf, große Anschlussmomente für den Dübelanschluss am Stützenfuß, große Fundamentabmessungen und dann - vor Ort siehst du eine vorhandene Stütze, nur wenige Meter neben deiner neu zu planenden, Stützenquerschnitt/Dübel/Sockel und Fundament nur halb so groß wie deine Planung - keine Schäden. ergo -> die H-Lasten gehen über den steifen Rohrleitungsquerschnitt ganz woanders hin Problem die Lasten kommen aus einer Rohrleitungsberechnung, die entsprechenden Programme/Anwender kennen nur eine starre Lagerung, egal ob als Los-/Fest- oder Führungslager, dass eine 5m hohe Stütze nicht starr stehen bleibt sondern sich verformt wird ignoriert oder die H-Lasten werden zu 30% der V-Lasten angenommen (Reibung Stahl-Stahl), im Endeffekt dasselbe Problem, die Lastvorgaben bleiben natürlich bestehen, aber es wird auf die geringer dimensionierte Stütze verwiesen, -> gibt es unter uns jemanden wo das Zusammenspiel Rohrleitungsplaner/Tragwerksplaner besser funktioniert und wenn wie, z.B. dass solche Stützen nur Vertikallasten abtragen und gezielter abgestimmt wird, wo H-Lasten über wirklich steife Konstruktionen abgetragen werden (können)? noch ein ganz besonderes Schmankerl besagte vorhandene Stütze ist nicht auf einem Betonsockel sondern auf einem aus Säuresteinen gemauerten/geklebten Sockel aufgestellt (20-30cm hoch auf vorh. Bpl.), Sockelmauerwerk ist genau so groß wie die Fußplatte der Stütze, d.h. Randabstand der Dübel zur Außenkante des Säuresteins nur ca. 50 mm!!! ba. In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr als in einer übertrieben genauen Rechnung.[Gauß]
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Ja, kenne ich. Zumeist sind es Konstruktionen aus den 70ern / 80ern. Sie erfüllen demnach ihre Aufgabe. Die ganzen alten Konstellationen "Rohr+Stützung" sind ja im Grunde weich und genau das dürfte ungewollt die Begründung für die Funktionstüchtigkeit sein. Die Rohre selbst sind ja auch nicht traggfähigkeitsfrei.
Brauchbare Angaben von den Rohrleitungsleuten kommen selten. Einer hat letztes Jahr mal schön die Rückkräfte ausgerechnet. Das war Premiere für mich. Angaben zum Baugrund hat man schon eher mal. Mit Dübeln machen wir eigentlich nichts. Das sind alles schön mit einbetonierte Gewindestangen. Fundamentgröße + Bewehrung werden auch so akzeptiert wie die Zahlen es ergeben. Nur mit Sockeln sollte man arbeiten, damit die wuchtigen Teile nicht in ganzer Pracht aus dem Rasen schauen. |
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das bekommst du normalerweise kaum gebacken. ausnahmsweise kann das funktionieren, wenn du nicht mit der projektantenebene, sondern mit dem projektleiter zu tun hast und deine argumente gut darlegen kannst. am ende hast du dann zusammen mit der stützenberechnung auch die rohrleitungsberechnung an der backe Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde |
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Ich kann dem auch nur zustimmen.
Als ich zuletzt Rohrleitungsstützen zur BEmessung kam, gab es großformatige Stahlstützen, entsprechend große Köcherfundament - wohlwissend, dass das alles überdimensioniert ist. Aber was willst Du machen.... Die Lastvorgaben der Fachplaner liegen auf dem Tisch, der Prüfer erwartet den rechnerischen Nachweis darüber, der BH muss den Drops lutschen und zahlt. Leider. Auch typisch dabei Kesselhäuser oder Gebäude mit viel Rohrleitungstechnik. Da bekommt man die pauschale Aussage von TGA Planer, dass 30% der V-lasten als H-Lasten in die Konstruktion zu rechnen sind. Absurd, aber die Forderung steht im Raum..... |
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Auf den hiesigen Industrieanlagen (größere Tankanlagen im Hafengebiet, Verteilung auf Schiff /TKW / Kesselwagon) sind Rohrbrücken bis zu gewissen Spannweiten und Bauhöhen prüfungsfrei. (aber als FSP-TankNotduschen aufgestellt werden sollten, musste die Befestigung der Häuschen auf dem Beton hochwichtig nachgewiesen werden. ) |
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also überall das gleiche Problem, danke an alle "Leidensgenossen" und ein schönes WE ba. In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr als in einer übertrieben genauen Rechnung.[Gauß]
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