Ankerbolzen auf Schub
- statik_xx
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Ankerbolzen auf Schub
16 März 2022 15:31
Grüß euch Kollegen,
kann mir vielleicht jemand helfen bzgl. EN 1993-1-8, 6.2.2(7)....Gl(6.2)
Hintergrundinfo aus Handbuch 1 - Entwurf von Anschlüssen zwischen Stahl und Beton: "Da die Mörtelschicht nicht über ausreichende Festigkeit verfügt, um die Druckspannungen zwischen dem Gewindebolzen und der Mörtelschicht aufzunehmen, nehmen die Verformungen zu und es entsteht ein nicht zu vernachlässigender Biegeanteil in der Schraube . Der Versuch zeigt die Biegeverformungen der Ankerbolzen, das Zerbröseln der Mörtelschicht und die endgültige Rissbildung im Beton. Basierend auf Arbeiten und auf Versuchen konnte ein analytisches Modell für die Schubtragfähigkeit von Ankerbolzen in EN 1993-1-8, 6.2.2 gewonnen werden"....
Hat wer Hintergrundinformationen wie dick die Mörtelschicht maximal sein darf? oder wie diese ausgeführt werden muss (Mindestfestigkeiten, etc.)?
Leider bin ich bei den Kommentaren zur EN 1993-1-8 (Kuhlmann, Ulrike) auch nicht schlauer geworden....
danke vorab
kann mir vielleicht jemand helfen bzgl. EN 1993-1-8, 6.2.2(7)....Gl(6.2)
Hintergrundinfo aus Handbuch 1 - Entwurf von Anschlüssen zwischen Stahl und Beton: "Da die Mörtelschicht nicht über ausreichende Festigkeit verfügt, um die Druckspannungen zwischen dem Gewindebolzen und der Mörtelschicht aufzunehmen, nehmen die Verformungen zu und es entsteht ein nicht zu vernachlässigender Biegeanteil in der Schraube . Der Versuch zeigt die Biegeverformungen der Ankerbolzen, das Zerbröseln der Mörtelschicht und die endgültige Rissbildung im Beton. Basierend auf Arbeiten und auf Versuchen konnte ein analytisches Modell für die Schubtragfähigkeit von Ankerbolzen in EN 1993-1-8, 6.2.2 gewonnen werden"....
Hat wer Hintergrundinformationen wie dick die Mörtelschicht maximal sein darf? oder wie diese ausgeführt werden muss (Mindestfestigkeiten, etc.)?
Leider bin ich bei den Kommentaren zur EN 1993-1-8 (Kuhlmann, Ulrike) auch nicht schlauer geworden....
danke vorab
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- ba
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Re: Ankerbolzen auf Schub
16 März 2022 19:40
also ich kenne es so, dass bei 50 mm schluss ist, ab dann muss in der Mörtelfuge Bewehrung eingelegt werden, von der dann schon deutlich reduzierten Querkrafttragfähigkeit des Ankers will ich agr nicht erst reden,
wenn wir unsere Stahlkonstruktionen auf die Fundamente oder Bodenplatten stellen geben wir planerisch 25-30 mm an.
Berechent wird es immer mit den einschlägigen Programmen der Dübelhersteller cfix, PROFIS etc.
ba
wenn wir unsere Stahlkonstruktionen auf die Fundamente oder Bodenplatten stellen geben wir planerisch 25-30 mm an.
Berechent wird es immer mit den einschlägigen Programmen der Dübelhersteller cfix, PROFIS etc.
ba
In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr als in einer übertrieben genauen Rechnung.[Gauß]
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- ql2/99
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Re: Ankerbolzen auf Schub
17 März 2022 12:18
Was spricht gegen eine Ankerbemessung mit horizontal verschieblicher Zwischenschicht?
Dann ist der Nachweis der Querbiegung des Ankers auch mit erledigt. Das geht bis 80mm je nach Hersteller.
Dann ist der Nachweis der Querbiegung des Ankers auch mit erledigt. Das geht bis 80mm je nach Hersteller.
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- Megapond
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Re: Ankerbolzen auf Schub
18 März 2022 12:26
Eine auf Zug beanspruchte Schraube gleichzeitig auf Biegung und Querkraft zu beanspruchen, sowas muss einem erst mal einfallen. Wie oben im Bild dargestellt.
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- Mitch
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Re: Ankerbolzen auf Schub
18 März 2022 12:39Ist nicht schön, tritt aber z.B. bei "leichten" Stahlhallenkonstruktionen an Stützenfußpunkten, an denen auch noch Verbände anschließen, schon mal auf ... Querkraft in beiden Richtungen und Zug. Kann mit Ausgleichsschicht (Ankerbiegung) i.d.R. von allen Programmen der gängigen Hersteller (Würth, Fischer, Hilti, Peikko, etc.) dargestellt und bemessen werden. Ist also nicht außergewöhnlich ... Doof wird es bei der Bemessung "von Hand" ...Eine auf Zug beanspruchte Schraube gleichzeitig auf Biegung und Querkraft zu beanspruchen, sowas muss einem erst mal einfallen. Wie oben im Bild dargestellt.
Ein entspanntes WE wünscht
Mitch
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- Mitch
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Re: Ankerbolzen auf Schub
18 März 2022 12:41Wenn es hier "nur" um die Mörtelschicht geht, würde ich z.B. einfach mal bei Pagel nachfragen.Grüß euch Kollegen,
kann mir vielleicht jemand helfen bzgl. EN 1993-1-8, 6.2.2(7)....Gl(6.2)
Hintergrundinfo aus Handbuch 1 - Entwurf von Anschlüssen zwischen Stahl und Beton: "Da die Mörtelschicht nicht über ausreichende Festigkeit verfügt, um die Druckspannungen zwischen dem Gewindebolzen und der Mörtelschicht aufzunehmen, nehmen die Verformungen zu und es entsteht ein nicht zu vernachlässigender Biegeanteil in der Schraube . Der Versuch zeigt die Biegeverformungen der Ankerbolzen, das Zerbröseln der Mörtelschicht und die endgültige Rissbildung im Beton. Basierend auf Arbeiten und auf Versuchen konnte ein analytisches Modell für die Schubtragfähigkeit von Ankerbolzen in EN 1993-1-8, 6.2.2 gewonnen werden"....
Hat wer Hintergrundinformationen wie dick die Mörtelschicht maximal sein darf? oder wie diese ausgeführt werden muss (Mindestfestigkeiten, etc.)?
Leider bin ich bei den Kommentaren zur EN 1993-1-8 (Kuhlmann, Ulrike) auch nicht schlauer geworden....
danke vorab
Ein entspanntes WE wünscht
Mitch
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