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Gast
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Hat jemand eine Musterstatik zu einem Kopfband was einseitig vorhanden ist?
Woraus muss man hier achten? Es geht um einen Einfeldträger 24/44 GL24c mit einer Systemlänge von 7,5m. Um die Spannweiter zu veringern sollen 2 Kopfbänder an den 2 Stützen eingeplant werden. Die Stützen sind 24/24 C24 und 2,635m hoch. Das Kopfband soll 20/24, C24 sein unter 45 Grad eingebaut. |
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Letzte Änderung: von IB Herzogenaurach.
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Moin,
zeichne dir mal ein statisches System und überlege dir, warum Kopfbänder nur bei Durchlaufträgern richtig gut funktionieren. Oder anders herum: überleg dir, was das Kopfband mit der Stütze macht. Wenn du dann immer noch dabei bleibst: vergiss nicht, den Träger zugfest an die Stütze anzuschließen und die Stütze für alle auftretenden Kräfte zu verankern. Viel Spaß! Diego
Folgende Benutzer bedankten sich: IB Herzogenaurach
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Ja ich sehe, die Stützen werden von konstruktiv 24/24 zu 24/32 groß.
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Hallo,
bei Einfeldträgern führen einseitige Kopfbänder an den Stützen dazu, dass a) die Stützen kräftige Biegemomente erhalten und b) die erhoffte Reduzierung des Riegelquerschnitts wegen der Nachgiebigkeit eben dieser Stützen zumeist ausbleibt. Eine nennenswerte Verbesserung für den Riegel ist durch Einsatz von Kopfbändern zu erreichen, wenn die Kopfbänder quasi als Schrägstreben vom Riegel bis an den Stützenfuß bzw. auf das Fundament geführt werden, und zwar bei beiden Enden. Im Übrigen sind 44 cm Riegelhöhe bei 7.5 m Stützweite wirklich nicht allzuviel. Vielleicht über höheren Riegel nachdenken oder Stahlträger. Gruß mmue |
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Moin,
es gab in der alten DIN 1052 Regeln wie in Verbindung mit Kopfbändern die Stützweiten reduziert werden können. Ob das im EC auch vorh. ist weiß ich nicht. Diese Krücke war meiner Meinung nach ein Zugeständnis an die traditionelle Bauweise. Aber bei deinen Querschnitten, Lasten und Stützweiten wäre ich ganz ganz vorsichtig. Wenn es Kopfbänder werden sollen, wirst du nicht drumherum kommen alles als Stabwerk zu rechnen. Mit allen Nachweisen, Anschlüssen, Schwächungen, Versätzen, Druck senkrecht zur Faser usw. usw. Also richtig ingenieurmäßig.
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Hallo,
man kann durchlaufende Riegel über Stützen mit beidseitigen Kopfbändern ganz gut berechnen, indem man statt dem einem Stützenlager in der Berechnung zwei Lager an die Stelle setzt, an dem die Kopfbänder in den Riegel einbinden. Damit kann man auch darauf verzichten, die Stütze zugfest in den Riegel einzubinden (rechnerisch kein Zugkrafteintrag in der Stütze). Ansonsten wie mmue schon sagte: An Endstütze das Kopfband am besten bis zum Fußpunkt führen, das bringt wirklich was. Oder eben die Horizontalkraft aus einseitigem Kopfband bei der Stützenbemessung berücksichtigen. Bei Frilo gab es auch mal ein Modul "Kopfbandbalken" was Kopfbänder + Riegel in einem Rutsch bemessen konnte. Ansonsten Stabwerk. Gruß mcberg |
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