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THEMA: Haftung Freiberufler mindern.

Haftung Freiberufler mindern. 06 Jul 2020 18:04 #68083

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IB Herzogenaurach schrieb:
Gibt es auch andere wegen wie man vorsorgen kann ?

Ein Restrisiko bleibt immer.

- Ich schaue mir meine Kunden genau an. Ganz wichtig: keine Investoren.
- Die Aufträge müssen eindeutig sein und in mein Portfolio passen. Keine Experimente.
- Keine "angebissenen Äpfel". Also Projekte, bei denen schon andere dabei waren und es Unfrieden gab.
- also auch keine "Rettungsaktionen" mit zeitlicher Enge.
- Nicht zu groß. Man darf sich nie an ein Projekt binden lassen. Es muss im Zeit für andere sein.
- nichts annehmen, bei dem man nennenswert Zuarbeit von externen braucht.
- keine Sonderaufgaben annehmen. Was da schon an Anfragen kam :laugh:
- manche Architekten kommen nur mit schrägen Umbauten an. Vorsicht!
- sich nicht in fragwürdige Sonderbauweisen ziehen lassen.
- Firmen als AG sind nicht grundsätzlich verkehrt. Allerdings müssen diese solide sein, also keine Krauter und "Hausservicebetriebe".
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Haftung Freiberufler mindern. 13 Jul 2020 13:26 #68098

  • ProgrammIngHobbyist_
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  • Ex-Jungstatiker, jetzt etwas anderes
...bei einem Straftatbestand hilft einem auch die GmbH wenig.

Ansonsten müsste so oder so ja eine Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die kommt dann für die Kosten auf. Egal ob GmbH oder Freiberufler.

Eine GmbH hat m.E. nur Nachteile hinsichtlich der Abgaben und Aufwand der Geschäftsleitung.

Was vielleicht auch interessant wäre in diesem Zusammenhang (wenn man sowieso mit Kollegen zusammenarbeiten möchte), wäre die Gründung einer "auftraggebenden Gesellschaft". Diese Gesellschaft nimmt Aufträge an und beauftragt diese dann weiter an Freiberufler/GbR'ler mit den Leistungen und bezahlt diese.

Hier muss man aber aufpassen wegen der Gefahr einer Scheinselbstständigkeit. Auch ist es ein bürokratischer Mehraufwand, ausser man automatisiert diesen.
Man müsste als Freiberufler also in gewissen Abständen für einen 2. oder 3. Auftraggeber arbeiten.

...das sind nur so meine Gedankengänge dazu, vielleicht helfen diese ja etwas weiter.
_________________________________

Einmal Statiker, immer Statiker.
_________________________________
Letzte Änderung: 13 Jul 2020 13:35 von ProgrammIngHobbyist_. Begründung: Rechtschreibung und Verständnis
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Haftung Freiberufler mindern. 27 Jul 2020 11:44 #68172

  • Statikerinpetra
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Oh ja, die Erfahrung habe ich auch gemacht.
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Haftung Freiberufler mindern. 27 Jul 2020 11:56 #68173

  • Statikerinpetra
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ProgrammIngHobbyist_ schrieb:
...bei einem Straftatbestand hilft einem auch die GmbH wenig.

Ansonsten müsste so oder so ja eine Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die kommt dann für die Kosten auf. Egal ob GmbH oder Freiberufler.

Eine GmbH hat m.E. nur Nachteile hinsichtlich der Abgaben und Aufwand der Geschäftsleitung.

Was vielleicht auch interessant wäre in diesem Zusammenhang (wenn man sowieso mit Kollegen zusammenarbeiten möchte), wäre die Gründung einer "auftraggebenden Gesellschaft". Diese Gesellschaft nimmt Aufträge an und beauftragt diese dann weiter an Freiberufler/GbR'ler mit den Leistungen und bezahlt diese.

Hier muss man aber aufpassen wegen der Gefahr einer Scheinselbstständigkeit. Auch ist es ein bürokratischer Mehraufwand, ausser man automatisiert diesen.
Man müsste als Freiberufler also in gewissen Abständen für einen 2. oder 3. Auftraggeber arbeiten.

...das sind nur so meine Gedankengänge dazu, vielleicht helfen diese ja etwas weiter.

Eine Berufshaftpflicht ist meines erachtens naürlich ein Muss und unabdingbar.
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COM_KUNENA_THANKYOU: ProgrammIngHobbyist_

Haftung Freiberufler mindern. 28 Jul 2020 10:32 #68204

  • Briise
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DeO schrieb:
IB Herzogenaurach schrieb:
Gibt es auch andere wegen wie man vorsorgen kann ?

Ein Restrisiko bleibt immer.

- Ich schaue mir meine Kunden genau an. Ganz wichtig: keine Investoren.
- Die Aufträge müssen eindeutig sein und in mein Portfolio passen. Keine Experimente.
- Keine "angebissenen Äpfel". Also Projekte, bei denen schon andere dabei waren und es Unfrieden gab.
- also auch keine "Rettungsaktionen" mit zeitlicher Enge.
- Nicht zu groß. Man darf sich nie an ein Projekt binden lassen. Es muss im Zeit für andere sein.
- nichts annehmen, bei dem man nennenswert Zuarbeit von externen braucht.
- keine Sonderaufgaben annehmen. Was da schon an Anfragen kam :laugh:
- manche Architekten kommen nur mit schrägen Umbauten an. Vorsicht!
- sich nicht in fragwürdige Sonderbauweisen ziehen lassen.
- Firmen als AG sind nicht grundsätzlich verkehrt. Allerdings müssen diese solide sein, also keine Krauter und "Hausservicebetriebe".

Das sind super Tipps von dir und Punkte, an die man sich halten kann. Wie ein kleiner Leitfaden, ich denke das hilft uns allen.
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