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Anrechenbare Kosten schätzen 04 Aug 2015 16:56 #56155

Hallo zusammen,

ich bin noch nicht lange im Geschäft und habe immer noch Probleme bzw. bin mir sehr unsicher wie ich gut die anrechenbaren Kosten schätzen kann. In vielen Fällen kann der Architekt mir diese nicht nennen.

Hat jemand ein paar Tipps für mich wie ich diese schätzen kann oder übern Daum ermitteln kann?

Es geht dabei um:

- Umbauten, also Stürze einbauen
- Sohlplatte alleine
- Unterstand aus Holz oder Stahl
- Wohnhäuser
- Stahlhallen
- etc.

Gruß Jürgi

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Anrechenbare Kosten schätzen 05 Aug 2015 12:37 #56163

Hallo Jürgi,

bin mir sehr unsicher wie ich gut die anrechenbaren Kosten schätzen kann. In vielen Fällen kann der Architekt mir diese nicht nennen.

Das dürfte meistens ein Märchen sein. Der Architekt muß i.d.R. eine Kostenschätzung/-berechnung erstellen, und zwar für den Bauherrn (HOAI, Anl. 10, Lph 2 und 3). Im Zuge der Genehmigungsplanung müssen die sog. Rohbaukosten beim Bauantrag angegeben werden. Allerdings wird häufig die Herausgabe der Zahlen unter Hinweis auf 'Datenschutz' verweigert, was wohl eher dazu dienen soll, den Tragwerksplaner im Unklaren zu lassen.

Bei kleineren Baumaßnahmen wie Stürze einbauen als Umbauten oder Unterstände könnten die anrechenbaren Kosten gelegentlich unterhalb des Eingangswertes der HOAI Tafel zu Par. 52 liegen. Bei Kleinaufträgen bietet sich eine Abrechnung nach Std-Satz an.

Kostenangaben zu Sohlplatten sind ohne nähere Kenntnis der Umstände nicht zu machen (Dicke, WU?, Anfahrbarkeit mit Betonmischer, Pumpe erforderlich?). Beispiel: ca. 200 m2 Sohlplatte, C20/25 XC2, H=15 cm, Q188 unten u. oben, mit Einsatz Betonpumpe, 46 bis 60 EUR/m2 netto.

Anhaltspunkte für Rohbaukosten können auch den Baugebührenordnungen der obersten Bauaufsichtsbehörden entnommen werden, wenngleich mit Vorsicht zu genießen. Die Angaben für die Rohbaukosten / m3 sind, obwohl laufend aktualisiert, oftmals deutlich zu gering.

Gruß
mmue

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Anrechenbare Kosten schätzen 05 Aug 2015 15:28 #56168

Hallo mmue,

vielen Dank für die Info. Die Rohbaukosten der Bauaufsicht habe ich schon häufig verwendet, aber ich bin mir immer unsicher ob diese Werte überhaupt passen.

Ich habe mir nun schon die BKI bestellt um damit vielleicht besser zu einem Preis zu kommen. Ich hatte z.B. vor kurzem einen offenen Anbau mit Stahlträgern und Stahlstützen. Rundherum offen. Nun gibt es bei den Rohbaukosten der Bauaufsicht unterschiedliche Nutzungen. Mal mehr mal weniger Kosten / m³ bei gleicher Konstruktion. :(

Dann gibt es wieder den Fall wo jemand sein bestehendes DG ausbauen will. Da gibt es keinen Architekten. Wie kann ich mir hier selber die anrechenbaren Kosten abschätzen?


Gruß Jürgi

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Anrechenbare Kosten schätzen 05 Aug 2015 16:36 #56169

Hallo Jürgi,

Dann gibt es wieder den Fall wo jemand sein bestehendes DG ausbauen will. Da gibt es keinen Architekten. Wie kann ich mir hier selber die anrechenbaren Kosten abschätzen?

Da kannst du faktisch nichts rechnen, jedenfalls nix was unwidersprochen bleibt. Wenn der Bauherr das in Eigenleistung macht, sieht er das preislich sowieso anders. Da hilft nur Abrechnung nach Std.-Satz, zumal du i.d.R. auch vorh. Bauteile nachweisen mußt, die in eine Kostenschätzung ohnehin nicht eingehen.

Gruß
mmue

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