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Arbeitsfugen mit Streckmetall (Brückenbau)

Re: Arbeitsfugen mit Streckmetall (Brückenbau)

08 Juli 2014 19:59 - 08 Juli 2014 20:08
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Hallo ocram1980,

ocram1980 schrieb: Hallo Sergej,

mein Fall:
verkehrte Fertigteil T-Träger. Diese werden nebeneinander gelegt wodurch die Untersicht geschlossen ist (Schalung). Die vertikalen Stege übernehmen die Druckkräfte aus dem Betoniergewicht. Danach wird mit Ortbeton wieder auf eine Vollplatte ergänzt (siehe Anhang).
Dicke der Stege ca 40 cm

Grüsse

ist natürlich ohne Skizze schwierig das Problem zu interpritieren, das du rechnen willst.
Ich probier mal meinen Gedankengang zu äußern, vielleicht hilft es weiter.

Schritt 1)
es werden "gespiegelte" T-Träger (analog zu Menzel-Decken) verlegt und
auf den Pfeilern (primäre Stützkonstruktion) aufgelagert und an mehreren Stellen
zusätzlich unterstützt. Dabei guckt die Bügelbewehrung aus den Stegen in die nachträglich aufbetonierte Platte heraus,
und die Arbeitsfuge ist (sollte) schon automatisch als "rau" anzusehen. Die Bügel
sind auch als Verbundbewehrung anzusehen.

Schritt 2)
Es wird eine Platte bewehrt und Betoniert.

Jetzt die Fragen:
- werden die Hohlräume zwischen den T-Trägern auch ausbetoniert und werden diese auch bewehrt?
- wie sieht der Tragquerschnitt im Endzustand eigentlich aus?
- was für Kräfte und Momente müssen durch die Arbeitsfugen und den Tragquerschnitt
übertragen ( aufgenommen) und in die Stützkonstruktion weitergeleitet werden?

Grüße, Sergej
Letzte Änderung: 08 Juli 2014 20:08 von Sergej.

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Re: Arbeitsfugen mit Streckmetall (Brückenbau)

09 Juli 2014 06:14
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Hallo.

Hohlräume:
Die Fertigteile sind verkehrt liegende T-Träger. Sie liegen Mann an Mann. Die horizontalen Schenkels des T-Trägers berühren sich. Die Fuge wird mittels Flachstahl abgedeckt damit es im Betonierzustand dicht ist.
Keine Unterstützung - T-Träger sind auf das Betoniergewicht gerechnet. Im Endzustand ist der gesamte Querschnitt ein rechteckiger Vollquerschnitt.

Mittlerweile wurde mit dem FT-Werk besprochen, dass die Anschlußflächen Hochdruckwassergestrahlt werden.
Das sollte wohl reichen. Streckmetall wäre keine gute Lösung gewesen.

Grüsse.

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