Bemessung Anprallschutz für Stützen
- GustavGans
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Re: Aw: Bemessung Anprallschutz für Stützen
30 Nov. 2011 17:24
hallo 
sowie PB schreibt, kenn ich das auch.... anders ja kaum möglich.
Aber wenn man jetzt den Auftrag hat, nur isoliert einen Anfahrschutz rechnerisch nachzuweisen, wäre der o. g. Fachbeitrag sicherlich ein schöner Ansatz.
Schreib doch mal was da so in etwas rausgekommen ist. Ist ja hochinteressant
Gruß Gustav
sowie PB schreibt, kenn ich das auch.... anders ja kaum möglich.
Aber wenn man jetzt den Auftrag hat, nur isoliert einen Anfahrschutz rechnerisch nachzuweisen, wäre der o. g. Fachbeitrag sicherlich ein schöner Ansatz.
Schreib doch mal was da so in etwas rausgekommen ist. Ist ja hochinteressant
Gruß Gustav
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- cebudom
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Re: Aw: Bemessung Anprallschutz für Stützen
30 Nov. 2011 20:27
@Pet:
Ich verstehe das auch so wie du, allerdings macht mich die Belastung schon stutzig
5*2,5to*1000*9,81/1000 = ca 125 kN
350 kN wären bei 2,5to ca 14g.... das hält doch kein Baggerfahrer aus :blink:
Oder ist es schon zu spät und ich verstehe alles falsch :S
@DeO
Dürfte ich auch ne mail bekommen cebudom@hotmail.com
Danke im Voraus
Ich verstehe das auch so wie du, allerdings macht mich die Belastung schon stutzig
5*2,5to*1000*9,81/1000 = ca 125 kN
350 kN wären bei 2,5to ca 14g.... das hält doch kein Baggerfahrer aus :blink:
Oder ist es schon zu spät und ich verstehe alles falsch :S
@DeO
Dürfte ich auch ne mail bekommen cebudom@hotmail.com
Danke im Voraus
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Re: Aw: Bemessung Anprallschutz für Stützen
01 Dez. 2011 08:23
Hallo zusammen,
ich zitier mal den gesamten Pkt. 6.7.1 der DIN 1055-9:
" 6.7 Anprall von Gabelstaplern
6.7.1Anpralllasten auf tragende Stützen und Wände
(1) Aus einer genaueren Untersuchung über die Interaktion zwischem anprallenden Gabelstapler und Bauteil, z.B. dynamische Berechnungen unter Berücksichtigung eines nichtlinearen Verformungsverhaltens der Bauteile, ist die maßgebende Stoßeinwirkung zu bestimmen.
(2) Wenn eine detailierte Untersuchung nicht durchgeführt werden kann, darf bei stützenden Bauteilen in ein- und mehrgeschossigen Gebäuden zur Berücksichtigung eines Anpralles von Gabelstaplern in 0,75 m Höhe eine Horizontallast gleich der fünffachen zulässigen Gesamtlast angesetzt werden.
(3) Werden die Stoßeinwirkungen nicht von einem Bauteil allein aufgenommen, so sind sie durch besondere
geeignete bauliche Maßnahmen, z.B. durch ausreichend verformbare Schutzvorrichtungen aus Stahl, von dem
stützenden Bauteil fernzuhalten oder so zu vermindern, daß dieses Bauteil der übrig bleibenden Belastung
standhält."
Mein Stapler hat eine Hublast von 2,5 to, daraus ergibt sich nach DIN 1055-3 Kategorie G3 eine zulässige Gesamtlast von 69 kN. Damit wäre die Anpralllast 5*69 = 345 kN.
Leider !? habe ich schon mit dem PI gesprochen und der ist auch der Meinung, daß die Schutzkonstruktion mit dieser Last zu bemessen ist. Sicherlich darf sie sich dabei extrem verformen und auch nach dem Anprall unbrauchbar sein, aber sie darf eben keine Last auf die Stütze bringen, die ich dort nicht verfolge. Und da ich die Statik zu der Bühne nicht erstellt habe, möchte ich dort auch nicht drin "herumpfuschen".
Ich lese erstmal in Ruhe den Artikel über die dynamische Näherungslösung.
Grüße aus Thüringen
Pet
ich zitier mal den gesamten Pkt. 6.7.1 der DIN 1055-9:
" 6.7 Anprall von Gabelstaplern
6.7.1Anpralllasten auf tragende Stützen und Wände
(1) Aus einer genaueren Untersuchung über die Interaktion zwischem anprallenden Gabelstapler und Bauteil, z.B. dynamische Berechnungen unter Berücksichtigung eines nichtlinearen Verformungsverhaltens der Bauteile, ist die maßgebende Stoßeinwirkung zu bestimmen.
(2) Wenn eine detailierte Untersuchung nicht durchgeführt werden kann, darf bei stützenden Bauteilen in ein- und mehrgeschossigen Gebäuden zur Berücksichtigung eines Anpralles von Gabelstaplern in 0,75 m Höhe eine Horizontallast gleich der fünffachen zulässigen Gesamtlast angesetzt werden.
(3) Werden die Stoßeinwirkungen nicht von einem Bauteil allein aufgenommen, so sind sie durch besondere
geeignete bauliche Maßnahmen, z.B. durch ausreichend verformbare Schutzvorrichtungen aus Stahl, von dem
stützenden Bauteil fernzuhalten oder so zu vermindern, daß dieses Bauteil der übrig bleibenden Belastung
standhält."
Mein Stapler hat eine Hublast von 2,5 to, daraus ergibt sich nach DIN 1055-3 Kategorie G3 eine zulässige Gesamtlast von 69 kN. Damit wäre die Anpralllast 5*69 = 345 kN.
Leider !? habe ich schon mit dem PI gesprochen und der ist auch der Meinung, daß die Schutzkonstruktion mit dieser Last zu bemessen ist. Sicherlich darf sie sich dabei extrem verformen und auch nach dem Anprall unbrauchbar sein, aber sie darf eben keine Last auf die Stütze bringen, die ich dort nicht verfolge. Und da ich die Statik zu der Bühne nicht erstellt habe, möchte ich dort auch nicht drin "herumpfuschen".
Ich lese erstmal in Ruhe den Artikel über die dynamische Näherungslösung.
Grüße aus Thüringen
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- qwertzuiop
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Re: Aw: Bemessung Anprallschutz für Stützen
01 Dez. 2011 08:30
Moin,
@DeO: ich nenne auch mal meine E-Mail-Adresse.
oeverhausbauplanung@t-online.de
Danke.
Christoff
@DeO: ich nenne auch mal meine E-Mail-Adresse.
oeverhausbauplanung@t-online.de
Danke.
Christoff
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- GustavGans
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Re: Aw: Bemessung Anprallschutz für Stützen
01 Dez. 2011 08:43
2,5to Hublast, dass sind diese kleinen 08-15 Stapler....
Vielleicht zzgl. 4t Leergewicht.... die Lastannahme passt.
Blos gerechnet bekommst du da in Stahlbauweise gar nichts.
Da hilft nur Beton, Beton, Beton
Frage nebenbei: wie ist das gedacht: Fährt der Stapler vorwärts gegen das Bauteil oder rückwärts....? Für "Rückwärtsanprall" reicht ein kleines Schrammbord vollkommen aus, und vorwärts... da ist erstmal die Ladung des Staplers kaputt bzw. die Gabelzinken lenken das Fahrzeug seitlich ab....
Wer weiß mehr?
Gruß Gustav
Vielleicht zzgl. 4t Leergewicht.... die Lastannahme passt.
Blos gerechnet bekommst du da in Stahlbauweise gar nichts.
Da hilft nur Beton, Beton, Beton
Frage nebenbei: wie ist das gedacht: Fährt der Stapler vorwärts gegen das Bauteil oder rückwärts....? Für "Rückwärtsanprall" reicht ein kleines Schrammbord vollkommen aus, und vorwärts... da ist erstmal die Ladung des Staplers kaputt bzw. die Gabelzinken lenken das Fahrzeug seitlich ab....
Wer weiß mehr?
Gruß Gustav
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Re: Aw: Bemessung Anprallschutz für Stützen
01 Dez. 2011 08:58
Hallo Gustav,
irgendwo im Internet habe ich gelesen, daß diese relativ hohe Last daraus resultiert, daß die Rückseite des Staplers meist sehr massiv ist (Beton- oder Stahlgegengewicht). Dies hat bei einem Rückwärtsanprall zur Folge, daß der Stapler kaum Verformungen erfährt und die gesamte Anprallenergie auf das Bauteil abgegeben wird. Bei einem Vorwärtsanprall wird sicher die gehobene Last als Knautschzone fungieren, es sei denn es werden gerade Stahl- oder Betonblöcke umherkutschiert :laugh: .
Bei der Frage wie der Stapler fährt und anprallt empfehle ich jedem mal in einem Betrieb zu gehen, in dem Güter ständig mit Staplern bewegt werden (Produktion oder Logistik). Wenn ich sehe, wie manche Staplerfahrer ihr Gefährt bewegen, kann ich mir ALLE Anprallszenarien vorstellen (ggf. auch rücklings auf dem Dach :blink: ).
Grüße aus Thüringen
Pet
irgendwo im Internet habe ich gelesen, daß diese relativ hohe Last daraus resultiert, daß die Rückseite des Staplers meist sehr massiv ist (Beton- oder Stahlgegengewicht). Dies hat bei einem Rückwärtsanprall zur Folge, daß der Stapler kaum Verformungen erfährt und die gesamte Anprallenergie auf das Bauteil abgegeben wird. Bei einem Vorwärtsanprall wird sicher die gehobene Last als Knautschzone fungieren, es sei denn es werden gerade Stahl- oder Betonblöcke umherkutschiert :laugh: .
Bei der Frage wie der Stapler fährt und anprallt empfehle ich jedem mal in einem Betrieb zu gehen, in dem Güter ständig mit Staplern bewegt werden (Produktion oder Logistik). Wenn ich sehe, wie manche Staplerfahrer ihr Gefährt bewegen, kann ich mir ALLE Anprallszenarien vorstellen (ggf. auch rücklings auf dem Dach :blink: ).
Grüße aus Thüringen
Pet
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