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Gast
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Mit Balkonschäden hab ich schon so meine Erfahrungen gemacht...
Gerade bei Bauten von 1960-1970. In der Zeit wurde z.T. derart mies gebaut vor allem was Betongüte, Bewehrungslage anbelangt. Da ein Balkon einigen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, wäre ich mit Aussagen schon vorsichtig. Richtig ist, dass er damals mit 5kN/m2 bemessen hätte werden müssen. Gogglet doch mal mit Bildern z.B. "Balkon Schaden". Da gibt es einige, die doch zu Denken geben. Als was damals "sein hätte sollen", heute mit Sicherheitsfaktor 2,0 durchgehen zu lassen finde ich gewagt... Helmut |
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Hallo,
Zitat prostab: "hier täuscht Du Dich gewaltig. Wir hatten mal mit Schulsanierungen zu tun, da haben in den Balken 50% der Eisen gefehlt, obwohl Abnahmeberichte vorlagen. Der größte Unsicherheitsfaktor bei den Balkonen ist die Lage der Bewehrung. Wo die genau liegt weiss man nicht. Sie lag auch schon mal unten und nicht selten irgendwo in der Mitte. Letztlich ist alles denkbar, von sehr gut bis sehr schlecht." Nicht nur das. Abstandshalter für obere Bewehrungen gab's zwar, wurden aber von manchen Baufirmen als 'Baubehinderung' abgetan. Die betonierten die Deckenplatte, legten die obere Bewehrungsmatte drauf und rüttelten sie runter... Statiker, die das beanstandeten waren allesamt 'Spinner'. Das zu einer möglichen Vorhersage über den vorhandenen inneren Hebelarm. Außerdem wurden Balkone i.d.R. nicht abgedichtet, bißchen Gefälle nach außen und gut is. Das zu möglichen Korrosionserscheinungen. Muß ja nicht sein, kann aber. Gruß mmue |
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Hallo mü
wie jetzt? Damals wurden Balkone teilweise oberseitig nicht abgedichtet? Keine Fliese, kein garnix, einfach abgezogener Rohbeton? Gruß Me transmitte sursum, Caledoni!
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Hallo,
Fliesen ja, aber die sind wegen der Fugen keine Abdichtung. Spachtelbare Abdichtungsmassen unterhalb der Fliesen gab's erst ab den 90ern. Gruß mmue |
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Hallo,
im Wendehorst, 6.Aufl. Verkehrsl. nach DIN 1055 Bl.3 Tab. Nr.5 sind die Balkone + Loggien mit P=500 kg/m² vorgeschrieben, unter Nr.6 die Tribünen ohne feste Sitzpl. mit p=750 kg/m² und unter Nr.7 die horizontale Seitenkräfte (Geländer,Holm) mit 50 kg/lfm. Balkonbeweh-rungen sind im Betonkalender 1955 dargestellt: Ringanker, 8-er Bügel, StA-I, e=10cm, daraus oberer Schenkel verlängert als ob. Bewehr. der Platte bis l = 1,35 m. Beton damals B 225. Heute etwa B 30. Haupt- fehler: Zu fette Mischungen, Kreuzrissbildung, Frostaufsprengungen oder falsche Sieblinien. Alte Laufflächen haben eine Hartbetonauflage die mit der Handwalze geriffelt wurde. Langt als OF-Dichtung völlig aus. Asphalt usw. ist Geldverschwendung. Gruss W.E. |
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Hallo,
Zitat: "Beton damals B 225. Heute etwa B 30." B 30 ist nicht bekannt. Falls der Wert 30 auf die Festigkeitsklasse hindeuten sollte, so ist das nicht korrekt, siehe www.vdz-online.de/fileadmin/gruppen/vdz/...on/2-1__bersicht.pdf Zitat: "Alte Laufflächen haben eine Hartbetonauflage die mit der Handwalze geriffelt wurde. Langt als OF-Dichtung völlig aus." 'Hartbeton' war weder damals noch heute eine Abdichtung. Zitat: "Asphalt usw. ist Geldverschwendung." Asphalt war der Versuch einer Abdichtung, besser als gar nichts, aber wohl keine Geldverschwendung. Das Problem waren aber nicht unbedingt die Kosten des Asphalts. Vielmehr war Asphalt als Unterlage für Beläge wie z.B. Fliesen im Mörtelbett schlecht geeignet. Das Wasser sickerte durch die Fugen, staute sich auf dem Asphalt und die Beläge froren auf und lagen hohl. Erläutere doch mal, was du mit 'usw.' sonst noch in Bezug auf Geldverschwendung meinst. Gruß mmue Gruß mmue |
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