Wandstärke Mauerwerkswand
- robbe80
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Re: Aw: Wandstärke Mauerwerkswand
26 Nov. 2010 08:34
Hallo,
ich muss nochmal nachbohren… hab ein fast identisches System wie Stimpy nur mit Erdbebenzone 1 und einem nicht wirklich symmetrischen Grundriss (abgewinkelt, größerer Öffnungen aber dafür nur eingeschossig)…
Konstruktion: 30er Dachdecke, darunter Ringanker mit Gleitlager/Zentrierlager, Ringanker/Außenwände/Aussteifungsstützen übernehmem Windaussteifung (keine Haftreibung Decke/Ringanker angesetzt), Zugstützen im Bereich abhebender Ecken… also für den Nichterbebenfall soweit alles nachgewiesen…
Wände entsprechender Länge hab ich als Schubwände definiert und den Erdbebennachweis für diese nach vereinfachten Antwortspektrumverfahren geführt… Eine Wand konnte nicht nachgewiesen werden, da klaffende Fuge in Längsrichtung, allerdings ist diese durch Zugstützen und Ringanker eingefasst, daher als nachgewiesen betrachtet…
Nun das nächste Problem… Decke auf Gleitlager und keine Fixpunkt im Inneren und dann Erdbeben (super Konstruktion, scheint nicht wirklich Erdbebengerecht auch wenn nur EZ1) …
Meine Überlegung: Decke ist durch Zugstützen in den Ecken fixiert, dies verteilen die Erdbebenlasten (noch relativ gering mit ca. Resultierende 140kN in x und y) in angrenzende Schubwände. Im Bereich von Schubwänden die nicht von Zugstützen eingefasst sind ordne ich Dorne im Ringanker so an, dass der Dorn in Längsrichtung der Wand unverschieblich und in Querrichtung (Deckenspannrichtung) leicht verschieblich ist (wegen Deckendrehwinkel und Gleitlager). Das Lager für den Dorn will ich über kleine Rechteckprofile lösen, die in Ringanker einbetoniert werden…. (Die einzuleitenden H-Kräfte über die Dorne würden in den betreffenden Teilbereich nicht mehr als 45kN betragen, Bemessung wie verschiebliche Querkraftdorne z.B. bei Jordahl dargestellt) Haft-Gleitreibung in Wandlängsrichtung will ich erstmal nicht in Ansatz bringen…
Hat jemand schon mal einen ähnlichen Fall gehabt? Macht meine Lösung Sinn?
Gruß
ich muss nochmal nachbohren… hab ein fast identisches System wie Stimpy nur mit Erdbebenzone 1 und einem nicht wirklich symmetrischen Grundriss (abgewinkelt, größerer Öffnungen aber dafür nur eingeschossig)…
Konstruktion: 30er Dachdecke, darunter Ringanker mit Gleitlager/Zentrierlager, Ringanker/Außenwände/Aussteifungsstützen übernehmem Windaussteifung (keine Haftreibung Decke/Ringanker angesetzt), Zugstützen im Bereich abhebender Ecken… also für den Nichterbebenfall soweit alles nachgewiesen…
Wände entsprechender Länge hab ich als Schubwände definiert und den Erdbebennachweis für diese nach vereinfachten Antwortspektrumverfahren geführt… Eine Wand konnte nicht nachgewiesen werden, da klaffende Fuge in Längsrichtung, allerdings ist diese durch Zugstützen und Ringanker eingefasst, daher als nachgewiesen betrachtet…
Nun das nächste Problem… Decke auf Gleitlager und keine Fixpunkt im Inneren und dann Erdbeben (super Konstruktion, scheint nicht wirklich Erdbebengerecht auch wenn nur EZ1) …
Meine Überlegung: Decke ist durch Zugstützen in den Ecken fixiert, dies verteilen die Erdbebenlasten (noch relativ gering mit ca. Resultierende 140kN in x und y) in angrenzende Schubwände. Im Bereich von Schubwänden die nicht von Zugstützen eingefasst sind ordne ich Dorne im Ringanker so an, dass der Dorn in Längsrichtung der Wand unverschieblich und in Querrichtung (Deckenspannrichtung) leicht verschieblich ist (wegen Deckendrehwinkel und Gleitlager). Das Lager für den Dorn will ich über kleine Rechteckprofile lösen, die in Ringanker einbetoniert werden…. (Die einzuleitenden H-Kräfte über die Dorne würden in den betreffenden Teilbereich nicht mehr als 45kN betragen, Bemessung wie verschiebliche Querkraftdorne z.B. bei Jordahl dargestellt) Haft-Gleitreibung in Wandlängsrichtung will ich erstmal nicht in Ansatz bringen…
Hat jemand schon mal einen ähnlichen Fall gehabt? Macht meine Lösung Sinn?
Gruß
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