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Hallo Kollg.
musste mir gestern ein Wohnhaus im Ausbauzustand anschauen , es wurden über 2 Vollgeschosse , Dennert DX Decken verbaut. Ich musste nachfolgenden Sachverhalt zur Kenntnis nehmen.Die DX-Decke wurde nach Verlegeplan vom techn. Büro Dennert auf ein Gleitlager (Elastomerstreifen) aufgelegt, allerdings nur der Deckenrand der DX-Decke. Das Wandauflager ist ein 24 cm Hlz , welcher nach außen hin noch 140 mm Dämmlage bekommt. Für den Deckenrand hat Dennert einen Ringanker umlaufend vorgesehen. Soweit alles i.O. . Nun aber lifert Dennert die Trennlage auf dem Wandauflager nicht in voller Wandstärke sondern wirklich nur unter der Fertigdecke, der Rest von ca. 15 cm bleibt trennlagenfrei , soll aber laut Verlegeplan als RA-Querschnitt mit Beton vergossen werden. Da frage ich mich jetzt, wie soll die Deckenscheibe nach Fertigstellung des RA sich sauber bewegen können. Blöd an der ganzen Sache ist noch, dass die Baufirma natürlich auch keine Trennlage zusätzlich unter den anbetonierten RA-Streifen verlegt hat. War ja laut Lieferung von Dennert auch nicht möglich. Eine Aussage im Verlegeplan zur Trennlage vermisse ich , hat also keiner gezeichnet. Was sagt Ihr zu solcher Leistung, ich werde mich jetzt nach dem der Innenputz bereits aufgebracht wurde sicher mit der Fa. DENNERT streiten dürfen , habe allerdings auch eine Baufirma am Angelhaken die nicht wirklich richtig reagiert hat. Den BH trifft hier keine Schuld , der ist Baulaie. MFG RR Reimund Rüdiger
Architektur-Sachverständigenbüro Energieeffizienzexperte für BAFA und KfW-Bank München/Meissen |
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Hallo RR.
Wenn ich alles richtig verstehe, verwendest du unter der Hohldielendecke ein Gleitlager und dahinter den RA. Wir legen unter Hohldielen nie ein Gleitlager, was ich mache ist ein Neoprenlager unter die Hohldiele um die Linienlast genau zu definieren, mache ich vor allem bei Auflagern aus Stahl und bei Auflagern aus Fertigteilwänden oder Halbfertigteilwänden. Falls wir Ortbetonwände haben, verbinden ich den Schließrost oder Ringanker wie du sagst, mit der Ortbetonwand indem ich hinter dem Auflager eine 8er Schlaufe raufstehen lasse und dann hinter der Hohldiele die übrigbleibenden ca. 15cm den RA einbaue. Somit habe ich auch kein Gleitlager drunter. Bei Mauerwerkswänden ist es entsprechend gleich. In welchem Bezug soll sich die hohldielendecke bewegen? längsbewegung bei Wohnhaus scheue ich nicht, schon gleich gar nicht bei vorgespannten Elementen. Auflagerverdrehung fürtchte ich bei Hohldielen auch nicht, weil bei Hohldielen die Vertikalverformung minimal ist. Sollte meine ansicht flasch sein, bin ich für alles dazugelernte dankbar und offen. Vielmehr würden mich allerdings dann die Längsrisse an der deckenunterseite bei den Plattenstößen stören, die unweigerlich auftreten. Grüße Wast |
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Hallo zusammen,
wenn ich das richtig interpretiere, hast du Angst, dass bei einer möglichen Deckenverformung die 1. oder 2. Ziegelreihe quasi mitgerissen wird, weil der Ringanker fest mit der Decke verbunden und durch die fehlende Trennlage auch in die Hlz verzahnt ist. Die Details zu den Dennert Decken kann man im Internet einsehen. Die bauen eigentlich immer mit DU-Steinen an den Aussenwänden und einem ziehmlich geringen Ringanker >= 4cm (2D10, Expositionsklassen?), sodass man davon ausgehen kann, dann dieser bei KS zum Beispiel eher vom Stein, als von der Decke reisst. Ich denke die haben dort kein Gleitlager, sondern einen Zentrierstreifen verbaut. Ein Gleitlager macht ja nicht wirklich Sinn, da die Deckenelemente vorgefertigt sind und ein Schwinden nicht in dem Maß wie bei einer Ortbetondecke stattfinden sollte. Tja was soll man dazu sagen? Wenn Dennert abweichend von den allgemein zugänglichen Details ihrer Systeme baut, und die Materialien der Deckenlagerung kennt, sollten sie eben auch in der Lage sein, ein Detail zu Zeichnen. Einen Verlegplan wird es ja auch geben. Allerdings sind Trennlagen bei Hlz aaRdT, die jeder "Fachbetrieb" kennt, oder zumindest kennen sollte. Was sagt denn die Bauleitung dazu? Grüße aus Dresden Planung ist die Substitution des Fehlers durch den Irrtum.
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Hallo Kollg.
genau so sehe ich dass auch, Hlz - 24 cm als Außenwand ,Trennlage auf die gesamte Wanddicke , meinetwegen auch Zentrierstreifen und Trennlage in 2-geteilter Ausführung. Für den Ringanker hat der Bauleiter zwischen 14-17 cm Breite , soweit ist das auch im Verlegeplan von Dennert vorgesehen. Der Bauleiter hat jetzt erst mal das Problem auf dem Tisch , dass die RA- Vergussmasse ( Beton ) mind. in den Kammern der ersten Steinlage drin ist. Nach außen wird sich da bei einer Plattenbewegung nichts zeigen (140 mm Wärmedämmung) aber nach innen kann sich der Deckendrehwinkel am Auflager sicher deutlich aif dem Innenputz abzeichnen. Und das habe ich jetzt angemeckert, ist mir erst mal völlig egal , wer jetzt reagiert, der Bauleiter hat sich für DENNERT entschieden und die sind nur die SUB´s. MFG RR Reimund Rüdiger
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