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Nochmal Unterfangung bzw. Fundamentertüchtigung 15 Jul 2010 18:15 #33058

Habe einen Scheunenumbau, bei der die Fundamente wahrscheinlich die Lasten nicht abtragen können. Nun hatte ich mir überlegt eine Unterfangung der vorh.Streifenfundamente nach DIN4123 zu machen. Das neue Streifenfundament muss 75cm breit sein. In der DIN4123 wird gesagt, dass das vorh. Fundament nur so breit wie die Unterfangungswand dick unterhöhlt werden darf. D.h. in meinem Fall 75cm. Das ist für einen privaten Bauherr doch eine sehr kostenintensive Angelegenheit.

Gibt es kostengünstigere Alternativen um ein Fundament zu ertüchtigen oder ist die voran beschriebene Bauweise die einzig mögliche Vorgehensweise?

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Aw: Nochmal Unterfangung bzw. Fundamentertüchtigung 15 Jul 2010 21:36 #33059

Hallo Michael,

wie du selbst schon bemerkt hast sind Unterfangungen sehr kostenintensiv und aufwändig. Ich würde an deiner Stelle als erstes einen Bodengutachter rausschicken, ab und zu wundert man sich wie gut so ein Boden doch sein kann. Und das bei deutlich geringeren Kosten ;) .
Sollte nach der Untersuchung rauskommen das der Boden wie in der Glaskugel vorhergesehen ist, wird man ohne Kenntnis des Streifenfundaments (Streifenfund. event. bewehrt?) dann doch die Unterfangung ausführen :( .

Gruß
Stefan

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Aw: Nochmal Unterfangung bzw. Fundamentertüchtigung 17 Jul 2010 08:25 #33062

Hallo,

auch nicht einfach, aber möglich wäre die Verbreiterung mit eingebohrten Bewehrungsanschlüssen sowohl unten wagrecht als Sohlbewehrung, als auch schräg von oben als Schubverbund.

Gruß Wolfgang

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Aw: Nochmal Unterfangung bzw. Fundamentertüchtigung 17 Jul 2010 12:21 #33063

"Verbreiterung mit eingebohrten Bewehrungsanschlüssen"
kann man machen, aber....

schau dir mal die Zulassungen von (eingeklebten)Bewehrungsanschlüssen an:
Soweit ich weiß geht unterhalb von bewehrtem B 25 gar nichts.

Und...

Hast du schon mal ein Scheunenfundament aus B 25 bewehrt gesehen ?
Die meisten "schönen" Scheunen, welche zum Wohnraum umgebaut sind, sind 100 Jahre alt und nur wenn man Glück hat sind dort überhaupt (gemauerte) Fundmente.

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Aw: Nochmal Unterfangung bzw. Fundamentertüchtigung 18 Jul 2010 07:03 #33067

In meinem Fall ist es eine 30 Wand in der Scheune die ca. 40 Jahre steht. Das Fundament haben wir noch nicht kontrolliert (wird gemacht wenn der Unternehmer feststeht) Jedoch denke ich auch, dass das Fundament nicht einem heutigen "normalen" Fundament entspricht.
Wie ich das hier aufgrund der Antworten sehe, wird mir wohl keine andere Lösung bleiben, das Fundament bereichsweise zu erneuern oder hat sonst noch jemand eine Idee.

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Aw: Nochmal Unterfangung bzw. Fundamentertüchtigung 19 Jul 2010 10:34 #33074

Hallo und guten Morgen,
auch vor 40 Jahren hat man auf den Baustellen Fundamente hergestellt, die auch den Anforderungen der heutigen Vorschriften
gerecht werden. Der springende Punkt ist doch der, ich berechne die neue Last für ein vorhandenes Fundament und daraus die
neue Bodenpressung... alles klar bis auf den zulässigen Wert der Bodenpressung, den liefert der Bodengutachter, wer sonst
und natürlich unter der Rücksicht auf die jahrzehnte-lange Vorbelastung des Baugrundes, das lässt auf bessere Werte hoffen.
Der Bauherr schuldet dem Statiker die Angabe der zulässigen Bodenpressung, was denn sonst, der Statiker sollte sich hüten.

Freundliche Grüße galapeter97

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