|
Willkommen,
Gast
|
|
|
|
|
Ich möchte mich mit einem Problem hinsichtlich der Windlastannahmen (nach DIN 1055-4:2005-03) an Euch wenden, in der Hoffnung, dass Ihr mir weiterhelfen könnt.
Es geht hierbei um eine allseitig (mit Trapezblech) geschlossene Bandbrücke als Fachwerkkonstruktion in Stahlbauweise, die über die gesamte Streckenführung (drei Brückenteile) auf Stützen gelagert ist. Es soll der Lastfall Wind quer auf die Brückenteile definiert werden. In unserem Fall sind folgende Ansatzmöglichkeiten des Kraftbeiwertes diskutiert worden: 1) Allseitig geschlossenes Bauwerk mit rechteckigem Grundriss cf = Summe (cp) = 0,8+0,5 = 1,3 (gemäß 12.1.2, Tabelle 3) 2) Kraftbeiwert für Bauteile mit rechteckigem Querschnitt (Absatz 12.4 der Norm), in Abhängigkeit des Querschnittes und der Schlankheit. Ich bin der Meinung das zweites anzuwenden ist. Muss ich eigentlich dann bei der Ermittlung der Schlankheit Lambda in diesem Fall von der gesamten Streckenführung oder von nur einem Brückenteil ausgehen? Im Voraus vielen Dank für Eure Kommentare. |
|
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten. |
|
Hallo HK,
der Ansatz 2) geht in Ordnung. Die Schlankheit für den Endzustand ist meiner Meinung nach mit der gesamten Brückenlänge zu bestimmen. Gruss Markus |
|
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten. |
|
Hallo,
bevor man an Lastannahmen im Industriebau spart mal überschlagen wie groß die Kosteneinsparung ist. Gibt es überhaupt einen Vorteil oder wird die Konstruktion vielleicht auf Verformung berechnet? Dann bringt eine (zweifelhafte) Lastannahme sowieso nichts mehr. Lassen sich durch die geringeren Windlasten nur die Querschnitte (=Material) einsparen oder hat das noch andere Gründe? Der reine Materialkostenanteil an den Gesamtkosten ist bei solchen Bauwerken sowieso nicht so groß. Das Geld wird in der Fertigung und Montage eingespart oder verpulvert. Gruß aus Entenhausen Me transmitte sursum, Caledoni!
|
|
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten. |
|
Es geht hierbei um die richtige Anwendung der DIN 1055.
(Meiner Meinung nach nicht ganz zweifelsfrei auf alle Probleme zu übertragen). Wie unter Punkt 1) beschrieben handelt es sich meiner Meinung nach um allseitig geschlossene prismatische Bauwerke, die am Boden stehen. Probleme stellen sich jedoch bei er Stützenverankerung im Fundament dar, verwendet man die Ansätze unter Punkt 2). Vorallem beim Nachweis der Verankerung selber bzw. Fußplatten und Schubdübel. Gruß, Heiko |
|
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten. |
|
Moin Heiko,
eine ähnliche Auslegungsfrage wurde bereits vom NABau des DIN beantwortet: Frage: [...] "Welcher Zusammenhang besteht zwischen cpe und cf, wo ist dieser beschrieben? Wie ist der in Tabelle 3 der Verweis auf 12.4, 12.6 und 12.7.1 zu verstehen? Kann das mal für ein einfaches Gebäude exemplarisch dargestellt werden?" Antwort: "Kraftbeiwerte erfassen die Gesamtwindkraft oder die über die Stablängsachse verteilte Windkraft. Sie sind Integrale von Drücken und Reibungskräften, und zwar derjenigen Komponenten, die in Windrichtung wirken. Sie dienen bei schlanken Baukörpern wie Schornsteinen, Türmen und Hochhäusern der Berechnung der Beanspruchungen des Aussteifungstragwerks und der Gründung. Druckbeiwerte erfassen die Flächenlast des Windes auf der Bauwerksoberfläche. Sie sind anzuwenden, wenn die von der Windlast erzeugten Beanspruchungen nicht zutreffend mit Hilfe der Windlastresultierenden berechnet werden können. Das trifft z.B. für Hallenrahmen, Dachtragwerke und Schalentragwerke zu." Das ganze kann nachgelesen werden unter: www.nabau.din.de/sixcms_upload/media/237...u%20DIN%201055-4.pdf Grüße Christoff |
|
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten. |
|
Hallo
ich habe Fragen/Verständnisprobleme zum Ansatz der Gesamtwindkraft nach DIN 1055-4:2005-03 Die Fragen beziehen sich auf ein Gebäude mit den Abmaßen für die +x-Windrichtung von b=13,00 m; d=12,80m; h=24,00 m. 1. Bestimmung der effektiven Schlankheit Lambda mit Tabelle 16 der DIN, alternativ Schneider 18 Auflage Tafel 3.41 Ist es richtig das ich die Berechnung mit der Lfd. Nr 2 über Interpolation bestimme muss? (Rechenschritte: - Lambda für l=15 und l=50 mit b=13,00 bestimmen - Lambda für h=l=24,00 m interpolieren) 2. Lage der Gesamtwindkraft: - Die Höhenlage ist klar (nach Bild C.1 aus der Berichtigung 1 und dem Satz aus 12.4 (3) bzw. Schneider 3.37) - Wie ist die Ausmitte e mit e=b/10 bzw. e=d/10 zu verstehen? (Ist e immer der größte Wert ??? Ist e links oder rechts der Gebäudeachse anzusetzen ??? Warum ist die Gesamtwindkraft mit einer Ausmitte anzusetzen???) Ich möchte mich schon jetzt bei euch für eure tolle und schnelle Hilfe bedanken! Marcel |
|
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten. |
|
|
|
Copyright © 2022 diestatiker.de | ein Service von Planungsbüro Uhrmacher | Schmerlerstraßer 36 - D-90768 Fürth
Telefon: 0171 / 935 57 50 | E-Mail: office[@]diestatiker.de | Alle Rechte vorbehalten