Nachträglicher Treppeneinbau
- genc
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Nachträglicher Treppeneinbau
17 Apr. 2004 03:54
Hallo!<br />
Ein Freund von mir will in einem Haus nachträglich eine Stahlbetontreppe einbauen. Dafür muss die vorhandene Stahlbetondecke teilweise abgerissen werden. Meine Frage lautet wie man die Ortbetontreppe an die vorh. Decke anschliessen kann? Würde es reichen in die vorhandene Decke ca. 30-40 cm Tiefe Bohrungen zu machen und hierein 16er Bew. reinpacken und die dann mit Mörtel zu verpressen? Es müssten nur Querkräfte aufgenommen werden(1-feld Träger)? oder entstehen hierbei noch irgendwelche Zugkräfte, die ich übersehe? <br />
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Meine zweite Frage wäre: er will eine an einer anderen Stelle vorhandene Treppenöffnung von 2,5x3m mit einer Stahlbetondecke zu schließen. An einer Stelle besteht die Möglichkeit die Decke an eine Wand über Taschen zu Lagern. Kann man auf der anderen Seite die neue Decke an die vorhandene Decke wieder über Bohrungen mit Bew. auflagern. <br />
Bin für jeden Tipp dankbar.<br />
Das Haus stammt aus dem Jahre 1950. Die vorhanden Stb.-Decke ist über 20cm dick.<br />
Gruss<br />
genc
Ein Freund von mir will in einem Haus nachträglich eine Stahlbetontreppe einbauen. Dafür muss die vorhandene Stahlbetondecke teilweise abgerissen werden. Meine Frage lautet wie man die Ortbetontreppe an die vorh. Decke anschliessen kann? Würde es reichen in die vorhandene Decke ca. 30-40 cm Tiefe Bohrungen zu machen und hierein 16er Bew. reinpacken und die dann mit Mörtel zu verpressen? Es müssten nur Querkräfte aufgenommen werden(1-feld Träger)? oder entstehen hierbei noch irgendwelche Zugkräfte, die ich übersehe? <br />
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Meine zweite Frage wäre: er will eine an einer anderen Stelle vorhandene Treppenöffnung von 2,5x3m mit einer Stahlbetondecke zu schließen. An einer Stelle besteht die Möglichkeit die Decke an eine Wand über Taschen zu Lagern. Kann man auf der anderen Seite die neue Decke an die vorhandene Decke wieder über Bohrungen mit Bew. auflagern. <br />
Bin für jeden Tipp dankbar.<br />
Das Haus stammt aus dem Jahre 1950. Die vorhanden Stb.-Decke ist über 20cm dick.<br />
Gruss<br />
genc
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- andreas
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Re: Re: Nachträglicher Treppeneinbau
17 Apr. 2004 08:29
zu 1. - Frage einen Statiker vor Ort<br />
(Hilti HIT, Nachweis als Scherbolzen)<br />
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zu 2. - Frage einen Statiker vor Ort<br />
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Ohne Näheres über die Konstruktion zu kennen, lassen sich die Fragen nicht pauschal beantworten.
(Hilti HIT, Nachweis als Scherbolzen)<br />
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zu 2. - Frage einen Statiker vor Ort<br />
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Ohne Näheres über die Konstruktion zu kennen, lassen sich die Fragen nicht pauschal beantworten.
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- genc
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Re: Re: Nachträglicher Treppeneinbau
17 Apr. 2004 14:57
Die Möglichkeit mit Hilti HIT habe ich gehört, nur suche ich eine Alternative dazu. Ein Polier hatte mir vorgeschlagen die Bewehrung in die Bohrungen reinzustecken und die dann anschließend zu vermörteln. Da ich mit dieser Methode keine Erfahrung habe, bin ich unsicher.<br />
Ich bin selber angehender Bauingenieur.<br />
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Ich bin selber angehender Bauingenieur.<br />
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- Ralfi
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Re: Re: Nachträglicher Treppeneinbau
17 Apr. 2004 15:22
zu Hilti HIT HY 150 gibt es derzeit bei nachträglicher Klebebewehrung keine Alternative und vergiß´ den Vorschlag des Poliers. Die Vorausetzungen für den Einsatz der Klebebewehrung (Betonklasse, Kraftweiterleitung, wo liegen die vorhandenen Eisen- ggf. nur Baustahl I) müssen auch im Vorfeld diagnostiziert werden.<br />
Man kann die Treppe auch über Stahlkonsolen oder Querkraftdorne anbinden, wenn nur Querkraft zu übertragen ist.<br />
Man kann die Treppe auch über Stahlkonsolen oder Querkraftdorne anbinden, wenn nur Querkraft zu übertragen ist.<br />
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- genc
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Autor
Re: Re: Nachträglicher Treppeneinbau
19 Apr. 2004 19:01
Hilti Hit HY 150 ist ein Injektionsflüssigkeit sprich Kleber, richtig ?<br />
und die eingesteckte Bewehrung (BSt 500S) muss auf Abscheren nachgewiesen werden?<br />
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genc<br />
und die eingesteckte Bewehrung (BSt 500S) muss auf Abscheren nachgewiesen werden?<br />
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genc<br />
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- andreas
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Re: Re: Nachträglicher Treppeneinbau
19 Apr. 2004 19:23
Ja, trivial gesagt das ist so ne Art Kleber für Bewehrung.<br />
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Für den ordnungsgemäßen Einbau ist die Zulassung zu beachten. Nicht einfach so auf Abscheren nachweisen, sondern Randabstände, Bohrtiefen usw. nach Zulassung für die entsprechenden Querkräfte einhalten. Das Personal für den Einbau muss auch entsprechend geschult sein, weil echt viele Fehler bei unsachgemäßem Einbau passieren können. (Was nicht bedeutet, dass alles gleich zusammenbricht)<br />
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Für den ordnungsgemäßen Einbau ist die Zulassung zu beachten. Nicht einfach so auf Abscheren nachweisen, sondern Randabstände, Bohrtiefen usw. nach Zulassung für die entsprechenden Querkräfte einhalten. Das Personal für den Einbau muss auch entsprechend geschult sein, weil echt viele Fehler bei unsachgemäßem Einbau passieren können. (Was nicht bedeutet, dass alles gleich zusammenbricht)<br />
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