Frage zu Binderkonstruktion
- michael
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Re: ReFrage zu Binderkonstruktion
11 Juni 2008 14:57
@Rabe
Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Meinst du mit Seitenlasten Wind auf die Giebelwände. Da ich mir nicht vorstellen kann wie wind rechtwinklig zur Dachfläche durch das schräge Fachwerk abgeleitet werden kann. Da kann ich mir eher vorstellen aus dem Zugband ein Druck/Zugstab zu machen und dann in Ebene dieses Druck/Zugstab ein Fachwerk zu machen, dass dann an den Giebelwänden angeschlossen wird
Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Meinst du mit Seitenlasten Wind auf die Giebelwände. Da ich mir nicht vorstellen kann wie wind rechtwinklig zur Dachfläche durch das schräge Fachwerk abgeleitet werden kann. Da kann ich mir eher vorstellen aus dem Zugband ein Druck/Zugstab zu machen und dann in Ebene dieses Druck/Zugstab ein Fachwerk zu machen, dass dann an den Giebelwänden angeschlossen wird
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- Rabe
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Re: ReFrage zu Binderkonstruktion
12 Juni 2008 06:00
doch, mit seitenkräften meine ich schon wind auf die längswände. das ist bei der
geometrie gar kein problem, bei bauchschmerzen kreuzt man eben beide satteldachhälften aus. wenn man die kräfte mal ansetzt, kommt heraus, daß wenig herauskommt....
geometrie gar kein problem, bei bauchschmerzen kreuzt man eben beide satteldachhälften aus. wenn man die kräfte mal ansetzt, kommt heraus, daß wenig herauskommt....
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- Philipp
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Re: ReFrage zu Binderkonstruktion
23 Juni 2008 08:37
Zu dem höhergelegten Zugband: Funktioniert das?
Ich habe vor Jahren mal in der Kalkulationsphase ein Zugband auf halber Höhe des Dachdreiecks gerechnet und mich gewundert, dass keine Zugkräfte rauskamen. Grund war die Durchbiegung der Binder und daher auch durchhängendes Zugband. Genaueres weiß ich nicht mehr, aber ich hab diese Konstruktion deswegen nie mehr angewandt.
War damals mit RStab (DOS-Version aus den 90ern, Th I. Ordnung) gerechnet.
Ich habe vor Jahren mal in der Kalkulationsphase ein Zugband auf halber Höhe des Dachdreiecks gerechnet und mich gewundert, dass keine Zugkräfte rauskamen. Grund war die Durchbiegung der Binder und daher auch durchhängendes Zugband. Genaueres weiß ich nicht mehr, aber ich hab diese Konstruktion deswegen nie mehr angewandt.
War damals mit RStab (DOS-Version aus den 90ern, Th I. Ordnung) gerechnet.
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- mmue
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Re: ReFrage zu Binderkonstruktion
23 Juni 2008 15:50
Hallo Philipp,
Das scheint, als hättest du damals ein Kehlbalkendach und keine Binderkonstruktion mit hoch liegendem Zugband gerechnet, d.h. du hattest eine horizontale Stützung an den Traufpunkten. Dann erhältst du (bei vertikaler Last) selbstverständlich Druckkräfte im Zugband, mit der Folge, daß ein als Zugband definierter Stab durchhängt. Das ist bei dir rausgekommen.
Hier war, wenn ich recht erinnere, aber keine horizontale Stützung in Traufhöhe möglich.
Gruß
mmue
Das scheint, als hättest du damals ein Kehlbalkendach und keine Binderkonstruktion mit hoch liegendem Zugband gerechnet, d.h. du hattest eine horizontale Stützung an den Traufpunkten. Dann erhältst du (bei vertikaler Last) selbstverständlich Druckkräfte im Zugband, mit der Folge, daß ein als Zugband definierter Stab durchhängt. Das ist bei dir rausgekommen.
Hier war, wenn ich recht erinnere, aber keine horizontale Stützung in Traufhöhe möglich.
Gruß
mmue
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- Philipp
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Re: ReFrage zu Binderkonstruktion
01 Juli 2008 06:34
Es waren Holzriegel auf Stahlstützen, Ecke und Anschluß Stahl-Holz biegesteif, freitragend; allerdings niedere Traufhöhe (wohl ca. 3m); bei entsprechend steifen Stützen funktioniert der Effekt dann natürlich auch.
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