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Kopfplatte Stahlstütze

Kopfplatte Stahlstütze

10 Jan. 2008 09:44
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Hallo Forumsteilnehmer,

folgendes Problem: Ich möchte eine schlanke Stahlstütze (Rechteckrohr) unter eine Mittelpfette aus Holz stellen. Für die Flächenpressung an der Holzpfette nehme ich eine Stahlplatte aus Stahl 1-2cm dick, als Kopfplatte für die Stütze. Kann ich für den Nachweis der Teilflächenpressung im Holz die gesamte Kopfplattengröße annehmen, oder kann ich nur die reduzierte mitwirkende Fläche nach Kahlmeyer und Din 18800 ansetzen?

Vielen Dank im Vorraus!

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Re: ReKopfplatte Stahlstütze

10 Jan. 2008 10:24
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Hallo,

je dünner die Kopfplatte desto weicher und weniger Druckfläche, die auskragenden Bereiche der Kopfplatte entziehen sich der Lastaufnahnme durch Verformung, also entweder ausreichend dick (last-, form- und größenabhängig) oder ausgesteift. Bei kleinen Lasten nehme ich konstruktiv bereits 20-25 mm Blechdicke.

Gruß Michi
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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Re: ReKopfplatte Stahlstütze

10 Jan. 2008 12:55
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Michi schrieb:
Hallo,

je dünner die Kopfplatte desto weicher und weniger Druckfläche, die auskragenden Bereiche der Kopfplatte entziehen sich der Lastaufnahnme durch Verformung, also entweder ausreichend dick (last-, form- und größenabhängig) oder ausgesteift. Bei kleinen Lasten nehme ich konstruktiv bereits 20-25 mm Blechdicke.

Gruß Michi


alles richtig, da aber Holz sowieso weicher = elastischer als die Stahlplatte ist, wird sich die Platte erst mal "in" den Holzquerschnitt eindrücken und erst dann selber verformen, daher wird wohl bei einer gut dimensionierten Stahlplatte auf nahezu der ganzen Fläche ein Druck aufgebaut.

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Re: ReKopfplatte Stahlstütze

10 Jan. 2008 13:25
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Hallo
ich bemesse meine Kopfplatten unter Holzbalken meist über die Holzpressungen abzügl. Lochabzug für Schrauben, bestimme die Dicke nach Petersen (Kragplattendiagonale, 3-seitig gelagerte Platten o.ä.) auch mal kleiner als t=20mm ;-)
Bisher keine Beschwerden!
Gruß Wolfgang

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Re: ReKopfplatte Stahlstütze

10 Jan. 2008 14:13
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Sorry Meister Baumann,

egal wie weich die auflagernde Fläche auch sein mag, es bildet sich qualitativ doch immer eine "Setzungsmulde" aus und somit ergibt sich eine ungleichmäßige Spannungsverteilung, sicherlich gibt es Abmessungsverhältnisse, bei denen die Differenz von Pressung in Plattenmitte zum Plattenrand vernachlässigbar gering ist, dies setzt jedoch eine ausreichend steife (=dicke) Platte voraus, daher hatte ich in meinem Beitrag auch geschrieben, daß dies last-, form- und größenabhängig ist.

Gruß Michi
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Re: ReKopfplatte Stahlstütze

10 Jan. 2008 16:58
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Hallo,

Sorry, aber bei dem Verhältnis der E-Moduln Kopfplatte-Stahl / Holz-quer-zur-Faser dürfte sich im Regelfall eine annähernd gleichmäßige Pressung einstellen. Das Holz ist eben relativ weich.

Rechnungsansätze für Stützenfußplatten, die eben von betonauflagerung ausgehen, sind daher nur bedingt brauchbar.

Gruß
mmue

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