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Gast
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Hallo Liebe Kollegen,
Ich brauche mal dringend eure Hilfe. Es wurde ausgeführt ein Einfamilienhaus mit Pfettendach und Firstgelenk (Satteldach) Ich habe im Bereich der Zangenlage ein Giebelrähm ausgeführt auf dem die MiPfe aufliegen. Im Spitzbodengiebeldreieck befindet sich ein kleines Fenster, welches vom Rohbauer mit einem Fertigteilsturz überdeckt wurde. Nun wurde das Gebäude von einem Gutachter begangen, und dieser verlangt nun im Bereich des Spitzbodens ein Rähm welches vom Rähm in der Zangenebene über 45° hoch über das Fenster und wieder runterläuft. Das kann ich erstens nicht nachvollziehen, und zweitens würde es erhebliche Kosten verursachen um das nachträglich einzubauen (Klinker müßte auch zurückgebaut werden). Wie kann man kostengünstig vorgehen, und hat es überhaubt Hand und Fuß?? Was ist Stand der Technik? Hilft eine Verbindung der Firstpfette mit der Giebelwand? Hilflose Grüße Andreas ..
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Hallo......
keiner da der Rat weiß?? ..
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Hallo Andreas,
schreckt vielleicht die überschrift ab: "Rißbildung in Giebelwand"? Ist trotz "Firstgelenk" eine Firstpfette da, die Last abgibt? Dann wäre das Giebeldreieck vertikal belastet (falls der Flachsturz mitmacht) und es würden sich unter 60° Lastverteilung zwei "Mauerpfeiler" links und rechts vom Fenster ausbilden die nachzuweisen wären (Beisiel im KS-Handbuch). Die restlichen Wandflächen müssten dann den Flächengrenzen für Ausfachungswände genügen. Wenn nicht, müsste man für eine durchgängige Halterung am Giebelortgang sorgen... z.B. "Einklemmen" des Giebelmauerwerks zwischen Streichsparren und Ortgangbohle, was aber eine Aussteifung durch Verband in der Dachfläche voraussetzt. Die Flächenbegrenzung müsste dann allerdings auch eingehalten werden. Gruß Wolfgang |
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Hallo Wolfgang
Die Berechnungsbeispiele im KS-Buch kenne ich. Das letzte Giebeldreieck über dem Rähm ist 5m breit und ca. 2,5m hoch. Eine Firstpfette ist vorhanden. Allerdings nur 12/10cm als Richtpfette. Welche Auflast könnte man durch den First übertragen ?? Wie sähe eine Verbindung des Giebelmauerwerkes mit der Dachkonstruktion aus. Wenn punktweise, kippe ich doch die einzelnen Steine um, oder? Gibt es da Konsruktionsvorschläge oder Hersteller die sowas anbieten? Was hälst du von Winkeleisen von innen an das Mauerwerk gedübelt, und punktweise mit dem ersten Sparren von innen verbunden? Auf dem Dach befinden sich Windrispen, und die Kehlbalkenlage ist als Scheibe ausgebildet. Gruß Andreas ..
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Hallo,
hätte noch ein paar Fragen zum Verständnis: 1) Warum kam der Gutachter? Gibt's irgendwelche Schäden? Oder soll nur ein evtl. möglicher Schaden vorgeschoben werden, um Baukosten wieder herein zu bekommen? 2) Welche Qualifikation hat der Gutachter? 3) Was befürchtet der Gutachter? Risse in der Giebelwand, eine ggf. unzulässige Belastung des kleinen Fenstersturzes, oder anderes? Gruß mmue |
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Guten Morgen Andreas,
das Winkeleisen von innen kann auch nur punktuell an einzelne Steine gedübelt werden. Ich dachte an ein "Einzwängen" der Mauerkrone über die gesamte Schräge von ca. 3.50m zwischen den Streichsparren und einem äusseren "Flugsparren" oder starkem Ortgangbrett. Natürlich könnte es auch ein Stahlwinkel sein, der entweder außen über den Ortgang gestülpt und mit dem Streichsparren verbolzt ist. Aufwändiger wäre es, die Giebelwand von oben einzuschlitzen, und den Winkel in Mörtel einzulassen und in den Drittelspunkten per Kernbohrung mit dem Mauerwerk zu verbinden. Falls der Spitzboden nicht ausgebaut ist, könnte ich mir auch zwei Aussteifungsstützen auf beiden Seiten des Fensters vorstellen, kraftschlüssig mit Sparren und Kehlscheibe verbunden, mit Gewindestangen und Verbundmörtel in die Giebelwände angeschlossen. Gruß Wolfgang |
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